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Fiona Verita'kin

 

Äußeres

Fiona ist ein relativ kleines Persönchen von gerade mal 1.61m Körpergröße. Dazu kommt, dass sie sehr schmal und zerbrechlich wirkt, da sie relativ dünn ist und vom Körperbau nicht viel weibliches wie runde Hüften oder (bekleidet) wahrnehmbare Brüste aufweist. Ihre Haut ist eher weiß zu nennen, was im krassen Gegensatz zu ihrem schwarzen Haar steht, welches ihr bis vor kurzem noch offen und strähnig ins Gesicht sowie weit über den Rücken gefallen ist. Mittlerweile neigt sie dazu ihr Gesicht hinter einem ständig in die Augen hängenden Pony zu verstecken.
Fionas Gesicht ist recht schmal und wird durch ihre hervorstehenden Wangenknochen und die großen dunklen Augen bestimmt. Bis vor kurzem hatte sie ihre Augen noch zusätzlich durch das schwärzen mit Ruß betont, um einen schädelähnlichen Eindruck hervorzurufen. Seit Lilith da ist, hat sie aber davon abgesehen und sich zumindest damit einen Schritt mehr von ihrem Yagani-Vorleben entfernt. Grundsätzlich ist ihr Aussehen (abgesehen von vorherigem Schminkverhalten) eher durchschnittlich angenehm. Da sich ihr Verhalten von extrem zurückhaltend durch die Vorfälle in letzter Zeit zu einem zeitweilig durchaus energischen Gemüt entwickelt hat, dürfte der ein oder andere dies auch festgestellt haben.
Fionas eher kleine und schmale Hände sind nicht so schwielig wie die von Camillia, weisen aber dennoch die Spuren körperlicher Arbeit auf. Des weiteren sind sie immer ein bisschen erdig, da sie einen Teil ihrer Zeit mit der Suche nach verwertbarem pflanzlichen Material (u.a. Kräuter) verbringt.

Ausrüstung

Das Auftreten hat sich ebenso stark verändert. Habt ihr Fiona noch als schmale Person in abgetragenen, schwarzen Roben kennen gelernt, so tritt sie jetzt mit einer schweren Lederrüstung auf, welche durch einen schweren Fellmantel mit Kapuze und Stiefeln komplettiert wird. Während sie über eine Schulter eine Tasche mit ihrem Kleinkram und einer Decke trägt, hält ihr Gürtel einen Dolch und mehrere Lederbeutelchen mit diversen Kräutern.
In ihrer rechten Hand trägt Fiona einen langen, von Camillia geschmiedeten Eisenstab, der ihr als Hauptwaffe dient.

Piercings

Im Gegensatz zu anderen Gefallenen hat sich Fiona mit Piercings zurückgehalten. Die bis vor kurzem von ihr getragenen Piercings in Nase und Ohren hat sie entfernt und verlagert sich verstärkt auf den Tätowierschmuck.

Tätowierungen und Narben

In letzter Zeit habe sich einige Tätowierungen bei Fiona angesammelt. Als ihr Fiona kennen gelernt habt, hatte sie eine große Narbe auf der Stirn, wo anscheinend etwas herausgeschnitten wurde. Mittlerweile hat sie dort groß das Zeichen der "dunklen Propheten", welches die Narbe aber nicht vollständig abdeckt. Auf dem Kinn hat sie sich klein das Zeichen der "Flammen der Wahrheit" stechen lassen.
Da ihr Fiona aber auch schon mal unbekleidet gesehen habt, wisst ihr, dass sie auf dem rechten Oberarm eine große Narbe hat, wo wohl ebenfalls etwas entfernt wurde. Zumindest Camillia weiß, dass sich dort eine Abbildung ihrer Ernennung zur Mordred befand. Zu Fionas Glück war sie noch recht jung, als sie verstoßen wurde, so dass noch nicht viele Abbildungen ihren Körper zierten und somit nur diese beiden Tätowierungen entfernt wurden.
Mittlerweile entsteht auf ihrem Rücken ein großes Bild, dass die Szene der Geburt Liliths und die Anwesenheit der "Flammen der Wahrheit" zeigt. Man erlebt schließlich nicht alle Tage die Geburt einer Fatima mit. Das muss der Nachwelt erhalten bleiben!
Auf ihrem linken Oberarm entsteht zur Zeit ein Abbild eines prächtigen aber stilisierten Onto-Antlitzes.
Ansonsten befinden sich über ihren Köper verteilt die ein oder andere Schnitt- oder Bissnarbe... diese stammen aus Zeiten nach der Verbannung und vor der Zeit, als Cal zu uns stieß...

Umtriebe

In den Anfängen war Fiona sehr zu Camillias Leidwesen nicht von deren Rockzipfel zu entfernen. Das hat sich mittlerweile geändert und sie unternimmt, wiederum zum Missfallen des ein oder anderen, mal einen "Ausflug" auf eigene Faust. Nur in die Schrotte geht sie nicht ohne moralische Unterstützung.
Seit Lilith da ist, hat sich der Tag für Fiona völlig umgestaltet. So verbringt sie viel Zeit in Liliths Zuflucht; zum einen um ihr nahe zu sein (auch um zu tanzen) und zum anderen um sich dort nützlich zu machen und den nicht so glücklichen zu helfen. Der Tag allerdings beginnt mit einem kurzen Gebet vor dem Onto-Schrein (danke Camillia) wobei sie daran anschließend eine kurze Reise in den Traumfluss unternimmt um dort ein weiteres kurzes Gebet zu sprechen. Dieses Ritual hat sich seit der dramatischen Traumflussbegegnung, in der Onto Fiona ihr Leben zurückgab, noch verstärkt.
Während Fiona vor dem Auftauchen von Haven und ihrer Berufung in den Rat oft in der Nähe des Grabmals anzutreffen war, um Neuigkeiten über die Rückführung Verukas zu erhalten (der vorläufige Verlust hat sie innerlich mitgenommen), ist sie mittlerweile täglich auf dem Weg nach Hom zu Rolv und Sacha, um den Kontakt aufrecht zu halten und Sacha über den Verlust von Baba Yagas Liebe hinwegzuhelfen.
Wenn der Rat sie nicht in Beschlag nimmt, sucht sie die Nähe der dunklen Propheten um verstohlene Blicke auf Jonhur, den jungen Ex-Yagani zu erhaschen, der merkwürdige Gefühle bei ihr hervorruft. Besonders als und seit er ihr einen Kuss auf die Stirn gegeben hat. Auch wenn Fiona immer noch errötet, wenn sie vor mehreren Leuten sprechen soll, ist sie wesentlich selbstsicherer geworden. Selbst wenn sie den Kontakt zu Jonhur immer noch nicht gelassen aufnehmen kann.
Nebenbei geht sie in der Waldnähe den Alltagsbeschäftigungen wie Holz sammeln, Kräuter- und Nahrungssuchen nach. Ansonsten kommt sie den Tätowier- und Schnitzanfragen aus der Zelle oder der Umgebung nach. Zusätzlich hat sie begonnen ihre Zeit mit dem gerben von Leder zu verbringen, das bisher überwiegend von erlegten Kleintieren stammt.