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Die verschiedenen Ländereien

Die Grafschaft Belterre ist für das Spiel völlig frei erfunden. Da sie als eine Art Miniaturausgabe der großen, weiten Welt da draußen konzipiert ist, habe ich einfach alles, was irgendwie von Interesse sein konnte, hier angesiedelt: Es gibt alte römische Überbleibsel, heidnische Orte, einen Feenwald, eine bedeutende Metropole, Festen, Sumpf, Orte der Magie und des Glaubens, Ödland, böse und gute Nachbarn, einen von den Sachsen immer wieder heimgesuchten Landstrich und Höfe mit Minneherrinnen. Eigentlich ist alles da, was bei Pendragon Spaß macht.
Belterre liegt irgendwo an der Themse zwischen London und Oxford.

Regiertes Land

Belterre

Lord: Gräfin Arnive de Belterre für ihren unmündigen Sohn
Sitz: Belterre Castle im Sommer, Stadtpalais in Gavus Intervestem im Winter
Lehen: außer den weiter unten detailliert behandelten noch 5 Rittergüter (White Beech, Greening, Lac Bleu, Lac Lilas, Amberby)

Belterre ist sowohl der Name des gesamten Lehen als auch des Landstrichs im Zentrum der Grafschaft. Tatsächlich genau in der Mitte der Grafschaft gelegen, umrundet von den sieben Hügeln, auf denen die Quellen entspringen, die das Land reich machen, ist Belterre das Herz der Grafschaft. An den Hängen wächst guter Wein heran, in den Bächen und Seen gibt es Fische und in den Wäldern Wild in Hülle und Fülle, in den Sandgruben wird Quarzsand für die Glasproduktion und in den Minen Silber abgebaut und auf den saftigen Weiden stehen Kühe und Schafe. Das Land ist reich und hinreißend schön.
Die Bauern hier sind fleißige, arbeitsame Menschen, die frei, großzügig und stolz sind. Sie lieben ihre Herrin sehr dafür, dass sie dies möglich macht.
Die Gegend ist keltisch und vor allem christlich geprägt, obwohl es hier und da noch einzelne Heiden gibt.
Die Stadt Belterre liegt ein wenig unterhalb von Belterre Castle. Sie ist weit und offen und bietet viel Platz. Die Mauern sind noch nicht wieder aufgebaut und so kümmert sich niemand so recht um die ursprünglichen Stadtgrenzen. Die Bürger scheinen noch immer nicht ihre Aufbaustimmung verloren zu haben und so herrscht im allgemeinen das Gefühl vor, alles schaffen zu können. In der Mitte, am großen Marktplatz steht die schöne Kapelle St. Marien. Ihre bunten Glasfenster zeigen das Leben der Muttergottes und sind bei einfallendem Licht von einer solch entrückten Schönheit, das sie der Stolz der gesamten Stadt sind. Zugleich sind sie natürlich Werbung für die Qualität der Arbeit der ansässigen Glasbläser. In den vielen Schenken, zu denen oft auch eine Winzerei gehört, wird der einheimische Wein ausgeschenkt. Es gibt viele Musiker, Spielleute und Barden, die Lieder auf die schöne Gräfin singen, aber auch nicht abgeneigt sind, einen anderen Gönner zu finden. Oft können aus dem gräflichen Stall Falken und Hunde erstanden werden. Und der Waffen- und Rüstschmied Neilyn hat sich mit seiner Schmiede hier niedergelassen und fertigt hier nun Waffen und Rüstungen, die mit den besten Britanniens mithalten können.

Gavus Intervestem

Lord: Gräfin Arnive de Belterre für ihren unmündigen Sohn
Sitz: Belterre Castle im Sommer, Stadtpalais in Gavus Intervestem im Winter
Lehen: 18 Rittergüter (Domus Dotis, ...)

Gavus Intervestem ist die größte Stadt der Grafschaft. In der Tat hat die gute Lage an der Themse sie sogar zu einer bedeutenden Metropole gemacht. Innerhalb einer alten römischen Stadtanlage errichtet, führen die hochfahrenden und selbstgefälligen Bürger ihre Ursprünge auf die zivilisierten und gebildeten Römer zurück und schauen auf die sie umgebenden Kelten verächtlich herab. Die große Kathedrale, die immer noch im Bau ist, ist ein weiterer Ursprung ihrer Anmaßung: Ihre Vorfahren waren die ersten Christen dieser Gegend.
Die Gräfin Belterre verbringt in Gavus Intervestem im Stadtpalais, dem ehemaligen römischen Forum, die Wintermonate.
In der großen Metropole gibt es alles, was man sich nur erträumen kann. Ein altes Badehaus der Römer ist noch immer in Funktion. Handwerker bieten all ihre schönen Waren vom Schwert bis zum Glaspokal feil. Reiche Kaufherren handeln mit exotischen Stoffen und Gewürzen, die teilweise sogar aus dem Orient stammen. Im Stadtkloster schreiben fleißige Mönche Urkunden und verkaufen Ablässe. Im von Gräfin Belterre neu eingerichteten House of Herolds kann man sein Wappen eintragen oder seinen Stammbaum erforschen lassen. Die Goldschmiede bieten Schmuck und Geschirr feil, das so köstlich ist, als wäre es aus Arabien. Es gibt Musiker, Spielleute und Barden in großer Menge. In den drei Kirchen der Stadt kann beten und beichten. Auf dem Rundmarkt, der in den Überresten eines Amphitheaters untergebracht ist, gibt es immer neue Leckereien zu entdecken. Die Weinhändler haben Weine aus Burgund und Okzitanien. Die Weber verkaufen Wandteppische, die Camelot schmücken könnten, und Spitzen aus Belgien. Die Pferdehändler hier haben Schlachtrösser aus Andalusien und Friesland. Und falls man nach all diesen Ausgaben etwas knapp bei Kasse ist, gibt es das Judenviertel, in dem sich sicherlich ein Geldverleiher finden lässt.

Caer Conwy

Lord: bis ein Lord bestimmt ist, verwaltet Gwanon, ein einfacher, aber sehr fähiger Handwerker, das Lehen
Sitz: Conwy Castle in Caer Conwy
Lehen: 11 Rittergüter (Caer Siar, Caer Dul, Caer Glas, Caer Láidir, Caer Errach, Caer Álainn, Caer Lucht, Caer Paidir, Caer Bocht, Caer Ceilinn, Caer Og)

Caer Conwy ist eine kleine Stadt weiter östlich an den Ufern der Themse. Sie ist ein Gegenstück zu Gavus Intervestem: Zwar ist auch hier alles voller Leben und Bewegung, doch sind die Bewohner und Gäste der Stadt stets freundlich, ohne auf den Geldbeutel des Gegenübers zu achten. Außerdem ist nicht alles so eng. Die Insel zwischen Themse und Avon, auf der Caer Conwy liegt, bietet genug Platz, so dass auch größere Tiere innerhalb der Stadtgrenzen gehalten werden. Sämtliche Handwerker verzieren ihre Waren mit den keltischen Flechtmustern, um zu zeigen, wie stolz sie auf ihr kymrisches Erbe sind. Der grüne Marmor, der in den zwei nahe gelegenen Steinbrüchen gebrochen wird, wird von Caer Conwys Hafen die ganze Themse entlang zu großen Bauvorhaben transportiert. Und dafür, dass Gräfin Belterre einen der ihren zur Verwaltung der Stadt eingesetzt hat, bis sich ein passender, adliger Lehnsnehmer findet, sind die Städter ihrer Gräfin besonders dankbar.
Caer Conwy ist keltisch-christlich geprägt. In der schönen Kapelle St. Patricus lesen Priester die Messe. Vielleicht gibt es draußen auf dem Land noch den einen oder anderen Heiden, aber das ist sehr selten.

Bonemarsh

Lord: Lord Robert of Bonemarsh
Sitz: Bonetower
Lehen: 6 Rittergüter (Northwatch, Eastby, Foxham, Riventon, Suederwall, Blacktower)

Ebenso wie der Lord ist das Land von Bonemarsh rauh und hart. Es vergeht kaum ein Jahr, in dem Bonemarsh nicht angegriffen wird. Wenn es nicht die Sachsen sind, ist es mit Sicherheit der Baron von Hillgate.
Das Land wird hin und wieder von kleinen Birkenwäldern und Hügeln voller Stechginster belebt; aber eigentlich sind es Marschen und Moore, die sich zwischen der Vernon und der Siltar hinziehen. In einigen Gebieten ist es sogar so feucht, dass sich richtige Sümpfe gebildet haben, die man ohne Führer nicht durchschreiten kann. Die vielen Tongruben haben dazu geführt, dass Bonemarsh eine lange Tradition Töpferer hat und außer für grimmige Gemüter für Tonwaren bekannt ist. Bonetower schmiegt sich stark befestigt um einen kleinen, natürlichen Hafen in der Siltar.
Im allgemeinen sind die Menschen hier Christen. Südlich von Bonetower, das aus hellem Kalkstein gebaut ist und daher seinen Namen hat, haben etwa die Hälfte der Menschen auch sächsisches Blut in ihren Adern und einige wenige beten sogar noch zu den wotanischen Göttern. Im Norden gibt es vereinzelt noch Heiden.

Woodlann

Lord: Lady Lynid of Woodlann
Sitz: Two Halls
Lehen: 7 Rittergüter (Orne, Hamborough, Maidens Ford, Appleton, Wallgate, Northwent, Red Oak)

Woodlann wird ebenfalls oft und gerne vom Baron von Hillgate heimgesucht. Bevor die Gräfin nach Belterre zurückgekehrt ist, war Lord Woodlann und nach seinem Tod seine Tochter das Hauptziel von diesem Raubritter.
Das Land selber ist fast vollständig von altem, dichtem Wald bedeckt, von dem schon viele Reisende berichtet haben, dass es in ihm spuke. Im Norden durch einen alten römischen Wall (wenn auch viel kleiner als der Hadrianswall), im Westen durch Avon und Mase und im Osten durch die Siltar begrenzt, führt die alte römische Strasse gerade durch das Lehen hindurch und weiter nach Norden in Richtung Iffelston. Das Lehen lebt fast ausschließlich vom Wald.
95 Prozent der Bewohner dieses Landstrichs sind ebenso wie ihre Herrin Heiden. Die fünf Prozent Christen sind erst in jüngerer Zeit zugezogen. Und so stehen in den Dörfern keine Kapellen, sondern alte Schreine, heilige Bäume oder Steine. Häufiger jedoch sind die Heiligtümer draußen im Wald. Es gibt in Woodlann zwei besonders heilige Orte: Eins befindet sich ganz in der Nähe des Dörfchen Orne, während das andere sicher eingeschlossen in der Kurve der Avon liegt.

Evedale

Lord: Lord John of Evedale
Sitz: Eveford
Lehen: 7 Rittergüter (Willowside, Simhamston, Oakcross, Caer Dubh, Hills, Caer Siláin, Caer Toitowy)

Evedale ist ein wundervolles Land zwischen den zwei kleinen Flüssen Avon und Mase. Voller sanfter Hügel, saftiger Wiesen und lichter Wälder ist es so reich und lieblich wie das Herz von Belterre selbst.
Eveford liegt an einer kleinen Furt der Avon. Hier ist der Sitz des Lords und die schöne Kapelle von Johannes dem Täufer.

White Spring

Lord: Lady Alice de Tourmabre
Sitz: Tourmabre in White Sping
Lehen: 6 Rittergüter (Woodrest, Fleuvre de la Fée, Miningham, Rabbiter, Amberway, Lac des Dames)

Rund um die weiße Quelle gelegen, gehört White Spring eigentlich noch zum Herzen von Belterre. Das Land ist sanft und schön. Auf den Hügeln wird Wein angebaut, in den Tälern sind reiche Felde und Weiden. In den Wäldern gibt es reichlich Wild.
Der eigentliche Reichtum des Lehens liegt allerdings in dem Hafen. Am Fuß des Hügels staut sich die Down zu einem großen See und fließt danach sehr breit und träge weiter zur Themse. Belterre ist nicht so weit und so werden alle Waren nach und von Belterre hier von Booten auf Karren und umgekehrt verladen. Außerdem liegen in den Hügeln der Nähe zwei Silberminen und es gibt eine ganze Reihe von Webereien, die einen besonderen Stoff, den sogenannten Whiter, herstellen.
Der Tourmabre, ein alter, riesiger, steinerner Wehrturm überragt das Städtchen auf dem Hügel und den Hafen zu seinem Fuß. Direkt neben Tourmabre steht die Kapelle St. Georg, für die die Bürger spenden und sammeln, um ihr ebenfalls so schöne Glasfenster zu kaufen, wie St. Marien in Belterre sie hat.

Amber Fountain

Lord: bis ein Lord bestimmt ist, verwaltet ein Seneschall der Gräfin das Lehen
Sitz: Amber Hall in Amber Fountain
Lehen: 3 Rittergüter (Mosston, Pirney, Hendgeton)

Rund um die gelbe Quelle gelegen, gehört Amber Fountain eigentlich auch noch zum Herzen von Belterre. Das Land ist sanft und schön. Auf den Hügeln wird Wein angebaut, in den Tälern sind reiche Felde und Weiden. In den Wäldern gibt es reichlich Wild.

Orangewell

Lord: bis ein Lord bestimmt ist, verwaltet ein Seneschall der Gräfin das Lehen
Sitz: Orangewell
Lehen: 3 Rittergüter (Wickdale, Habberton, Southend)

Rund um die orange Quelle gelegen, gehört Orangewell eigentlich auch noch zum Herzen von Belterre. Das Land ist sanft und schön. Auf den Hügeln wird Wein angebaut, in den Tälern sind reiche Felde und Weiden. In den Wäldern gibt es reichlich Wild.

Fontaine Rouge

Lord: bis ein Lord bestimmt ist, verwaltet ein Seneschall der Gräfin das Lehen
Sitz: Fontaine Rouge
Lehen: 3 Rittergüter (Harlow, Fingringhoe, Hadleigh)

Rund um die rote Quelle gelegen, gehört Fontaine Rouge eigentlich auch noch zum Herzen von Belterre. Das Land ist sanft und schön. Auf den Hügeln wird Wein angebaut, in den Tälern sind reiche Felde und Weiden. In den Wäldern gibt es reichlich Wild.

Lilacwell

Lord: bis ein Lord bestimmt ist, verwaltet ein Seneschall der Gräfin das Lehen
Sitz: Lilacwell
Lehen: 3 Rittergüter (Wilberfont House, Billing, Sledmere)

Rund um die violette Quelle gelegen, gehört Lilacwell eigentlich auch noch zum Herzen von Belterre. Das Land ist sanft und schön. Auf den Hügeln wird Wein angebaut, in den Tälern sind reiche Felde und Weiden. In den Wäldern gibt es reichlich Wild.

Blue Fount

Lord: bis ein Lord bestimmt ist, verwaltet ein Seneschall der Gräfin das Lehen
Sitz: Blue Fount
Lehen: 3 Rittergüter (Hunsbury, Guilsborough, Althrorpe)

Rund um die blaue Quelle gelegen, gehört Blue Fount eigentlich auch noch zum Herzen von Belterre. Das Land ist sanft und schön. Auf den Hügeln wird Wein angebaut, in den Tälern sind reiche Felde und Weiden. In den Wäldern gibt es reichlich Wild.

Green Spring

Lord: bis ein Lord bestimmt ist, verwaltet ein Seneschall der Gräfin das Lehen
Sitz: Green Spring
Lehen: 3 Rittergüter (Tanfield, Ryhope, Sheldon House)

Rund um die grüne Quelle gelegen, gehört Green Spring eigentlich auch noch zum Herzen von Belterre. Das Land ist sanft und schön. Auf den Hügeln wird Wein angebaut, in den Tälern sind reiche Felde und Weiden. In den Wäldern gibt es reichlich Wild.

Chesnut Grove

Lord: Sir Cyfulch
Sitz: Chestnut Tower in Chesnut Grove
Lehen: 3 Rittergüter (Petersborough, Whitefield Hall, Syn's Manor)

Das Land ist hier immer noch sanft und schön, aber fast vollständig mit Wald bedeckt. Auf den Lichtungen und Rodungen sind reiche Getreidefelder und Weiden für Schafe und Rinder. In den Wäldern gibt es reichlich Wild und viel Futter für die Schweine.
Der Marktflecken Chestnut Grove liegt an der Mündung von der Mase in die Down. Eine Zollbrücke führt hier über den Fluss. In der Mitte auf dem Marktplatz steht die Kapelle des St. Phillipus. Bewacht wird Brücke und Marktflecken von dem imposanten Chestnut Tower, einem riesigen, trutzigen Wehrturm.

Abbey Ford

Lord: bis ein Lord bestimmt ist, verwaltet ein Seneschall der Gräfin das Lehen
Sitz: Abbey Ford
Lehen: 2 Rittergüter (Woodsend, Salham)

Um eine Furt der Mase auf dem Weg nach Ringbury gelegen, gehört Abbey Ford von der Landschaft zu Evedale. Das Land ist sanft und schön. Auf den Hügeln wird Wein angebaut, in den Tälern sind reiche Felde und Weiden. In den Wäldern gibt es reichlich Wild.

St. Hubertus-Up-Vernon

Lord: Sir Elias of Riventon
Sitz: St. Hubertus-Up-Vernon
Lehen: 2 Rittergüter (Sanham, Elixton)

St. Hubertus-Up-Vernon liegt in einem riesigen Waldgebiet, in dem es immer reichlich Wild gibt. Vor langer, langer Zeit soll hier der Heilige Hubertus erschienen sein und drei weiße Tiere, eine Hirschen, einen Keiler und einen Fuchs, mit der Gabe gesegnet haben, dass derjenige, der mit dem Blut dieser Tiere seine Augen netzt, eine tiefe Einsicht in Gottes Schöpfung erhält.
Sir Elias ist ein zutiefst frommer Christ und steckt jeden Denarius, den das Gut erwirtschaftet in die Kapelle St. Hubertus. Auf seinen vielen Jagden sucht er die Nähe des Heiligen und eines der drei weißen Tiere. Bisher hatte er allerdings noch kein Glück; das hindert ihn jedoch nicht daran trotzdem die meiste Zeit auf der Jagd zu sein. St. Hubertus-Up-Vernon ist darob ein wenig verkommen. Das Gutshaus ist weniger schön als die Kapelle St. Hubertus, die direkt neben der Holzbrücke über die Vernon liegt.

Unregiertes Land

Fair Dale

Das Fair Dale, also das liebliche Tal, liegt zwischen den zwei kleinen Flüssen Groen und Vernon. Es ist komplett bewaldet und voller unerwartet auftauchender Hügel, Seen und Lichtungen. An diesem speziellen Ort herrscht eine ganz besondere Atmosphäre, alles wirkt wie verzaubert. Viele Leute behaupten, dass hier die Schleier zur Anderwelt nicht so dicht sind wie sonst. Wenn sich Reisende durch dieses Gebiet wagen, was ihnen immer eindringlich von den Einheimischen abgeraten wird, können sie nur bestätigen, dass sich hier die Naturgesetze nicht immer so verhalten, wie Gott es vorgesehen hat. Leben hier wirklich die Hexen und Feen?
Die Hexe Rebecca lebt hier auf jeden Fall in ihrem kleinem Haus. Die Leute der Gegend kaufen bei ihr heimlich alle möglichen Liebeszauber und Schutzamulette.
In einem malerisch gelegenem Weiher baden immer bei Sonnenaufgang ein Reigen wunderschöner Jungfern. Dabei singen sie die lieblichsten Weisen. Wenn sie jedoch mit dem Baden fertig sind, steigen sie wieder in ihre Schwanenbälger und fliegen davon.
Auf einem Berg, der aussieht, als hätte ein Riese viele Steinplatten und -tafeln aufeinander gelegt, ist sicherlich der Eingang zu einer Elfenburg.
Überall im Wald gibt es scheinbar kleine Irrlichter oder Elfen, die nachts mitkleinen Laternen leuchten, und den Reisenden von ihrer Route ablenken. Jedoch locken sie sie nicht immer in Sumpflöcher oder andere gefährliche Gebiete.
Und auf jeden Fall gibt es kleine Elfen oder Pixies, die nichts anderes im Kopf haben als Schabernack mit den Reisenden zu treiben...

Sumpfland nördlich von Evedale

Nördlich von Evedale fließen die Avon und die Mase sehr nah an einander vorbei. In dieser feuchten und morastigen Gegend hat sich ein Sumpf gebildet, der tückisch an einigen Stellen trägt und anderen alles, was sich auf ihm bewegt, unbarmherzig in die Tiefe zieht. Das Sumpfland ist eine unerfreuliche und gefährliche Gegend. Zwar besitzt die Landschaft einen wilden Reiz, aber wer weiß, was sich hier alles lauert?

Land zwischen Down und Mase

Ein schönes Land liegt zwischen den zwei kleinen Flüssen Down und Mase. Doch gibt es hier keinerlei Dörfer oder gar Städtchen. Das Land ist wild, frei und unregiert. Vielleicht wird die Gräfin in einigen Jahren beginnen, das Land besiedeln und so unter zu zivilisieren. Doch bis dahin wird noch viel Wasser die Flüsse hinab fließen. Und wer weiß, was sich hier alles verbirgt?

Nachbarn

Ringbury

Lord: Abt Stephen von Ringbury
Sitz: Abtei von Ringbury

Ringbury ist der Name einer großen Abtei und der kleinen Stadt drumherum. Etwa einen halben Tagesritt von Eveford entfernt ist die Abtei der westliche Nachbar Belterres. Die Mönche und ihr Abt sind sehr erfreut über die Rückkehr der Gräfin; und ihr und all ihren Rittern freundlich gesinnt.

Hillgate

Lord: Baron Charles von Hillgate
Sitz: Hillgate

Die Baronie von Hillgate hatte eigentlich zwar kleine, aber recht reiche Ländereien, bis sie vor 15 Jahren von Sir Charles und seinen drei Brüdern erobert, der alte Baron getötet und die Tochter zur Heirat gezwungen wurde. Der neue Baron presste Hillgate für seine vielen Kriegszüge völlig aus. Inzwischen ist das Land verarmt und seine Bevölkerung misstrauisch und unfreundlich gegen Reisende geworden. Einige Gebiete sind sogar völlig verlassen und verödet.

Iffelston

Lord: Lord Caradoc von Iffelston
Sitz: Iffelston Castle

Mit keinem besonders klugen und tapferen Mann als Lehnsherr, der alle Hände voll zu tun hat, Hillgate aus seinem Land herauszuhalten und passende Männer für seine fünf Töchter zu finden, sind die Bewohner von Iffelston sehr auf sich selbst gestellt. Sowohl die Bauern, als auch die Bürger der Marktflecken versuchen ihre Probleme selbst zu lösen und ihr Leben und Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Das Land wirft genug für alle ab und Reisenden gegenüber ist man freundlich, wenn auch vorsichtig.

Salisbury

Lord: Earl Robert of Salisbury
Sitz: Salisbury Castle in Sarum

Salisbury ist die Grafschaft, die sich im Süden an Belterre anschließt. Diese Grafschaft ist auch im Grundregelwerk von Pendragon ausführlich beschrieben.