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Lux Ex Ternebris - Magische Bibliothek

Die Bibliothek von Lux Ex Ternebris ist entstanden, als es noch nicht so viele Regeln für die Bücher gab. Sie entspricht also nicht ganz den Regeln der Vierten Edition.

Diese spezielle Bibliothek ist sehr, sehr mächtig und umfasst insgesamt 131 Bücher und zusätzlich die Grimoires. Im Spiel hat sie uns nicht nur dazu gedient, dass unsere Magi ihre magischen Künste verbessern konnten, sondern auch bei der Suche nach Hinweisen, was eigentlich um uns herum passiert und in welche Intrigen wir jetzt schon wieder hereingezogen worden waren, geholfen.

 

CREO VIDALIS AUSFÜHRUNGEN ÜBER SCHÖPFUNG UND FORMENLEHRE
Ein Librum Quaestionum von Vidalis von Criamon
Stufe 8, Qualität 11
Communication 0, Scribe Latin +5, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Strong Writer +3
Unter Benutzung von Analogien zu Plato versucht der Autor die Nuancen der Namensgebung und seine Effekte auf die Kunst des Creo klarzustellen. Speziell werden die Unterschiede zwischen Evokation, Invokation und Beschwörung, sowohl in Prozedur als auch Semantik beschrieben. Gebunden in schwarzes Leder mit kupfernen Schnallen und kupferner Einfassung. Geschrieben im Frühjahr 1109 von Vidalis von Criamon.

DIE GOTTESGLEICHE MACHT
Ein Summae von Vidalis von Criamon
Stufe 12, Qualität 14
Communication 0, Scribe Latin +5, Uterine Vellum +2, Superior Colored Ink +2, Colored Script +1, Well-Bound +1, Strong Writer +3
In diesem Buch preist der Autor die seiner Meinung höchste aller Techniken - Creo. Er stellt sowohl Analogien zum Christentum her, in denen er ausführt, Meisterschaft in Creo brächte einen Magus Gott näher, als auch zur griechischen Philosophie, gerade seinem Liebling - der Formenlehre Platos. Sehr ausschweifend und detailliebend, mit vielen Beispielen und praktischer Anleitung, in sechs Bänden. Gebunden in feinstes helles Leder, mit silberner Fassung, in die Szenen der Schöpfungsgeschichte und des Höhlengleichnisses Platos eingeätzt sind. Geschrieben in den Jahren 1112 und 1113 von Vidalis von Criamon.

ZU ERSCHAFFEN EIN ABBILD DES MENSCHEN
Ein Tractatus über "Phantasm of the Human Form" von Vidalis von Criamon
CrIm 25, Qualität 11
Communication 0, Scribe Latin +5, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Strong Writer +3
Ein sehr methodisches Buch, in dem der Autor seiner Faszination für die Vielfältigkeit der menschlichen Gestalt Ausdruck verleiht. Methodisch wird erst die Kreation eines Grundkörpers beschrieben, der dann nach Belieben mit Eigenschaften versehen wird. Vidalis unternimmt den Versuch, die menschliche Gestalt in eine begrenzte Zahl von Eigenschaften zu unterteilen, muss sich am Ende aber sein Scheitern eingestehen und verbleibt in einem ehrfürchtigen Schlusswort über die Vielfalt der Schöpfung. Helles Leder mit Messingfassung. Geschrieben im Winter 1101 von Vidalis von Criamon.

ÜBER DIE SCHÖPFUNG
Ein Librum Qaestionum von Pseunomynus von Bonisagus
Stufe 0, Qualität 8
Communication 0, Scribe Latin +5, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1
Ein Standardtext über Creo, geschrieben im 9. Jahrhundert von einem der späten Lehrlinge Bonisagus. Die ursprüngliche Abschrift eines Valfraine von Tremere wurde im Jahr 1056 mit besserer Tinte auf feineres Pergament geschrieben und in schwarzes Leder mit kupferner Fassung gebunden.

DIE ENTSTEHUNG KLEINERER WUNDER
Ein Librum Qaestionum von Petros Claymason ex Miscellanea
Stufe 3, Qualität 7
Communication 0, Scribe Latin +4, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1
Ein Buch über die einfachen Aspekte des Creo, verfasst Ende des 9. Jahrhunderts von Petros Claymason, dem Filius von Stoneraiser, einem Erzmagier ex Miscellanea aus dem Stonehenge Tribunal. Abschrift aus dem 11. Jahrhundert vom damaligen Schreiber Quinalt, gebunden in schwarzes Leder mit kupferner Fassung und kupfernen Schnallen.
Der Covenant besitzt auch das Original, gebunden zwischen Speckstein, mit silberner Fassung und silbernen Schnallen, mit Clear Script +1, Vellum +1, Standard Illumination +1, Damaged -3, Qualität 4

MERITUS KOMMENTARE ZU DEN KLEINEREN WUNDERN
Ein didaktischer Kommentar zu "Die Entstehung kleinerer Wunder" von Meritus von Bonisagus
Stufe 3, Qualität 7
Communication 0, Scribe Latin +4, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Well-Bound +1, Damaged -1
Eine tiefgehende Betrachtung vieler Aspekte, die das erwähnte Buch nur flüchtig behandelt. Verfasst Ende des 9. Jahrhunderts von Meritus von Bonisagus. Abschrift aus dem 11. Jahrhundert vom damaligen Schreiber Quinalt, gebunden in feinstes schwarzes Leder mit einem raffiniert konstruiertem Verschluss aus kupfernen Schnallen und einer kupfernen Fassung. 
Der Covenant besitzt auch das Original, gebunden zwischen Speckstein, mit silberner Fassung und Schnallen, mit Clear Script +1, Vellum +1, Superior Illumination +2, Damaged -5, Qualität 3

UM STIMMEN ZU HÖREN
Ein Tractatus über "Words of the unbroken Silence" von Vidalis von Criamon
CrMe 5, Qualität 10
Communication 0, Scribe Latin +5, Vellum +1, Superior Black Ink +1, Strong Writer +3
Ein langer Text über die möglichen Methoden, Ideen in Form von Worten oder Phrasen in den Geist eines anderen Menschen einzupflanzen. Der Autor betrachtet einen einfachen und gradlinigen Zauber aus einer Vielfalt neuer Perspektiven und erreicht so eine Anzahl neuer Einsichten in die Kunst des Creo. Gebunden in helles Leder, mit kupferner Fassung und kupfernen Schnallen. Geschrieben im Sommer 1087 von Vidalis von Criamon.
INTELLEGO DIE MASKE UND DER SPIEGEL
Ein Summae von Justitius von Guernicus, Quaesitor im Normandie Tribunal
Stufe 14, Qualität 8
Communication +2, Scribe Latin +4, Superior Black Ink +1, Vellum +1, Superior Illumination +2,
Well-Bound +1, Incomprehensible -3
Der Autor begründet sein Werk auf der These, alle Zauber des Intellego teilten sich auf in das Durchschauen von Masken und das Reflektieren in Spiegeln. Die Illustrationen sind sehr abstrakt, der Text schwer zu verstehen. Der Text versucht, seinem Leser eine sehr ungewöhnliche Sichtweise des Zauberns aufzuzwingen, enthält allerdings sehr viele exzellente Beschreibungen der schwierigen und herausfordernden Aspekte dieser Technik. Gebunden in rotgefärbtes Leder, mit dem Bild eines einzelnen offenen Auges auf dem Einband. Sieben Bände. Geschrieben in den Jahren 1019 bis 1023 von Justitius von Guernicus
Der Covenant besitzt auch eine unvollendete Abschrift der ersten drei Bände, provisorisch gebunden und nicht illustriert. Der Schreiber gab den Versuch einer Kopie auf, nachdem sein Illustrator bei den Arbeiten zum ersten Band wahnsinnig wurde. Vellum +1, Superior Black Ink +1, Poor Binding -1, Plain Text -1, Unillustrated -2, Damaged -1, Incomprehensible -3, Qualität 0

VOM ZUSTAND DES MAGUS
Ein Librum Qaestionum von Valdren von Verditius
Stufe 6, Qualität 8
Communication 0, Scribe Latin +5, Uterine Vellum +2, Clear Script +1
Dem Autor ist es vor allem daran gelegen, die Technik des Intellego während der Herstellung von Tränken der Langlebigkeit zu beschreiben. Minutiös wird beschrieben, wie man mit verschiedenen Intellego-Corpus-Zaubern in den einzelnen Stufen des Brauens und Bezauberns des Trankes die Schwächen des eigenen Körpers erkennen und den Trank daraufhin maßschneidern kann. Einige Textpassagen verweisen auch zu den Parallelen des Bezauberns eines Familiars; tatsächlich gibt der Autor in einem Appendix noch einige wichtige Hinweise für ein solches Unterfangen. Geschrieben im Winter 1139 von Valdren von Verditius, gebunden in schwarzes Leder mit kupfernen Schnallen und kupferner Fassung.

ERKENNEN UND VERSTEHEN
Ein Librum Quaestionum von Vidalis von Criamon
Stufe 10, Qualität +7
Communication 0, Scribe Latin +5, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Strong Writer +3, Damaged -4
In diesem Werk schreibt Vidalis über die fiktive Reise eines Mannes, der die Christenheit auf der Suche nach der einen, wahren Form durchquert. Auf dieser Reise tauscht er sich mit Philosophen, Priestern und Professoren aus, begegnet mystischen Wesen, die er im Rätselspiel besiegt, behauptet sich gegen die Verführungen von Dämonen und Feen und findet letzten Endes in einer Höhle ein Tor in die Welt der reinen Ideen. Geschrieben über viele Jahre hinweg bis zum letzten Zwielicht von Vidalis gilt dieses Buch gleichsam als eine Autobiographie, einen Versuch, die "Reisen des Fedoso" auf persönlicher Ebene neu zu schreiben. Genauso rätselhaft wie das Vorbild versteht es der Text doch, in seinen langgestreckten Diskussionen wichtige Einsichten über die Technik des Intellego zu vermitteln. Je näher der Autor allerdings dem Zwielicht kommt, desto verworrener und unverständlicher wird auch der Text. Das Buch endet abrupt, ohne das für Vidalis übliche Nachwort. Gebunden in festes braunes Leder mit stählerner Fassung trägt das Buch die Spuren der vielen Reisen des Criamon.

KENNE DEINEN FEIND!
Ein Summae von Vector Tempestatum von Flambeau
Stufe 6, Qualität 7
Communication +1, Scribe Latin +3, Vellum +1, Standard Illumination +1, Well-Bound +1
Vector Tempestatum war seinerzeit nicht gerade als Magus bekannt, der sich die Muße nahm, um ein Buch zu schreiben. Dieses Werk jedoch schrieb er, um "Jene Magi unter uns zu belehren, die einen Feind stets mit grober Gewalt zu begegnen pflegen, ohne sich die Zeit zu nehmen, durch einen schnellen Zauber die Schwächen ebenjenes Feindes ausfindig und so seine Zerstörung zum sicheren Unterfangen zu machen", wie er in seinem Vorwort schreibt. So beschränken sich seine Ausführungen auch größtenteils auf Zauber des Intellego mit Corpus, Mentem oder Vim als korrespondierender Form. Gerade die Ausführungen über Vim lesen sich an einigen Stellen wie eine Anleitung, die Parma Magica eines anderen Magus zu umgehen und sind in diesen Passagen auch von einer gewissen Castaneda von Guernicus zensiert und umgeschrieben worden. Die Ausgabe des Covenants ist eine Kopie des Originals von 1027, in drei Bänden, gebunden in rotes Leder mit eingeprägten Flammen und dem Sigil von Vector Tempestatum auf dem Einband. In Fassung und Schnallen sind Runen eingraviert, die das Werk angeblich vor dem Verbrennen schützen sollen, jedoch hat bisher kein Bibliothekar es gewagt, dieses auch tatsächlich auszuprobieren.

DER IMPERFEKTE MENSCH
Ein Tractatus über "Revealed Flaws of mortal Flesh" von Azenis von Tytalus
InCo 10, Qualität 7
Communication +1, Scribe +4, Cramped Text -1, Vellum +1, Colored Ink +1, Standard Illumination +1
Schon im ersten Kapitel beklagt sich der Autor über die Schwächen des menschlichen Körpers, seine Verwundbarkeit gegenüber Krankheit und Verletzung, seine Sterblichkeit und beklagt gleichwohl, dass ein so hohes Wesen wie ein Magus in so einem niederen Gefäß wie einem menschlichen Körper verweilen muß. Die folgenden Kapitel lesen sich dann wie eine morbide Aufzählung sämtlicher Krankheiten und Schwächen des menschlichen Körpers, sämtlicher Wunden und Verletzungen, die dem Autor bekannt sind, und wie man sie - wenn schon nicht mit dem bloßen Auge - mit Hilfe von Intellego erkennen kann. Dem Autor ist eine gewisse Verachtung des Körpers anzumerken, in vielen Textstellen wettert er dann auch gegen jene, die die Schöpfung als perfekt ansehen und Gottes Werk als vollkommen, vielmehr behauptet er ketzerisch, ein jeder Magus hätte mit der entsprechenden Macht Besseres geschaffen. Geschrieben im Herbst 1035 von Azenis von Tytalus, gebunden in hellbraunes Leder mit bronzener Fassung und bronzenen Schnallen.
MUTO FORM UND GESTALT
Ein Summae von Bereza von Bjornaer
Stufe 10, Qualität 6
Communication 0, Scribe Latin +3, Vellum +1, Superior Black Ink +1, Superior Illustration +2, Poor Binding -1
Ein sehr auf die Denkweise der Bjornaer ausgerichtetes Werk, erklärt es doch die Technik des Muto anhand des Beispiels einer Form, die - aus unterschiedlicher Richtung angeleuchtet - Schatten von verschiedenen Formen wirft. Laut Bereza ist es nun der Schatten, den man auf die Welt wirft, den es zu verändern gilt, nicht die Form selbst. Der Text selbst ist einfach, die Gedanken gradlinig und klar verständlich, auch wenn Magi anderer Häuser als dem Haus Bjornaer einigen der Ausführungen sicherlich vehement widersprechen werden. Geschrieben in den Jahren 1094 bis 1097, gebunden in einfaches, schlecht gegerbtes Leder, mit schlichter stählerner Fassung und ohne Schnallen, in 5 Bänden.

DIE EWIG WANDELNDE ERDE
Ein Librum Quaestionum von Petros Claymason ex Miscellanea
Stufe 3, Qualität 5
Communication 0, Scribe Latin +4, Vellum +1, Superior Black Ink +1, Colored Script +1, Damaged -2
Ein Buch über die einfachen Aspekte des Muto, verfaßt Ende des 9. Jahrhunderts von Petros Claymason, dem Filius von Stoneraiser, einem Erzmagier ex Miscellanea aus dem Stonehenge Tribunal. Original des klassischen Lehrtextes, gebunden zwischen Speckstein, mit silberner Fassung und silbernen Schnallen, jedoch mit stark beschädigtem Einband.

MERITUS KOMMENTARE ZUR EWIG WANDELNDEN ERDE
Ein didaktischer Kommentar zu "Die ewig wandelnde Erde" von Meritus von Bonisagus
Stufe 3, Qualität 4
Communication 0, Scribe Latin +4, Vellum +1, Superior Black Ink +1, Colored Script +1, Well-Bound +1, Damaged -4
Eine Ergänzung zum klassischen Lehrtext, die viele Aspekte der Technik gründlicher behandelt als jenes Werk, auf das Bezug genommen wird. Das Original stammt aus dem 9. Jahrhundert, ist in Speckstein gebunden und mit wunderschön verzierten Schnallen und einer fein verzierten Fassung aus Silber versehen. Viele Seiten sind jedoch mit Blutflecken übersäht, einige Seiten sind eingeknickt oder zerrissen, und auf einer verdeckt ein kohlschwarzer Fußabdruck den Text.

BEREZAS BISLANG UNBENANNTES WERK ÜBER DEN WANDEL
Ein Librum Quaestionum von Bereza von Bjornaer
Stufe 6, Qualität +8
Communication 0, Scribe Latin +4, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Standard Illumination +1
Auch dies ist ein sehr auf die Magie der Bjornaer ausgelegtes Werk. In mehreren fiktiven Diskussionen mit einem Lehrling beschreibt Bereza zuerst die Möglichkeiten der Technik Muto am eigenen Körper, beschreibt den gezielten Wandel von Händen zu Klauen und auch den allgemeinen Wandel zu Tier, Pflanze oder Inanimae. Daran schließen sich Kapitel über Muto kombiniert mit Imaginem und Mentem an. Gerade die Abschnitte über Muto Mentem und wie man seinen Geist zu dem eines Tieres macht, dürften auf Magi anderer Häuser verstörend wirken. In Appendices sind noch kurze Anmerkungen zu weiteren Möglichkeiten des Muto, gepaart mit anderen Formen, angefügt, der Haupttext konzentriert sich jedoch auf Corpus, Imaginem und Mentem. Geschrieben im Winter 1131, gebunden in dunkles braunes Leder, mit kupferner Fassung und kupfernen Schnallen.
PERDO BRUCATOS UNBENANNTES WERK ÜBER DIE VERNICHTUNG
Ein Summae von Brucato von Flambeau
Stufe 8, Qualität 12
Communication -1, Scribe Latin +4, Clear Script +1, Vellum +1, Superior Colored Ink +2, Superior Illumination +2, Strong Writer +3
Dieses nie vollendete Summae über die Technik des Perdo weiß vor allem mit seinen farbenfrohen und ungewöhnlich detailreichen Illustrationen zu beeindrucken. Der eine oder andere mag meinen, Brucato habe seiner Phantasie in den Illustrationen freien Lauf gelassen, tatsächlich sind diese sogar für die mittelalterliche Zeit recht blutig. Bemerkenswerterweise hat Brucato sich die Mühe gemacht, jede einzelne Illustration selbst anzufertigen. Aber auch der Text ist in seiner Weise bemerkenswert; man merkt dem Autor in jeder Zeile seine Begeisterung an der Technik des Zerstörens in jeder beliebigen Form an. Leider zerstörte ein fehlgeschlagener Zauber den Geist Brucatos, bevor er sein Werk vollenden konnte, so schließt der Text auch abrupt im vierten Band mit einem kurzen bedauernden Nachruf seiner Filia.
Geschrieben in den Jahren 1079 und 1080, gebunden in gelb gefärbtes Leder mit geschwärzter stählerner Fassung.

ZERSTÖRUNG FÜR DIE AHNUNGSLOS GENEIGTEN
Ein Librum Quaestionum von Sheena von Merinita
Stufe 2, Qualität 2
Communication 0, Scribe Latin +3, Uterine Vellum +2, Incomprehensible -3
Ein sehr schön gearbeitetes Buch, mit bemerkenswert gutem Pergament und einem Einband aus grünem Leder mit kupferner Fassung und kupfernen Schnallen. Leider ist es bisher niemandem so recht gelungen, herauszufinden, worum es der Autorin in ihrem Werk eigentlich geht. Geschrieben im Frühjahr 1008 von Sheena von Merinita.

VON DER KUNST, NICHT GESEHEN ZU WERDEN
Ein Tractatus über "Invisibility of the standing Wizard" von Azenis von Tytalus
PeIm 10, Qualität 5
Communication +1, Scribe Latin +4, Vellum +1, Colored Ink +1, Well Bound +1, Crampede Text -1, Unillustrated -2
Ein frühes Werk von Azenis von Tytalus, in dem er die Kunst des Versteckens und die Vorzüge, nicht gesehen zu werden, beschreibt. In den ersten Kapiteln wird das Nicht-Gesehen-Werden noch mittels Hilfsmitteln wie Büschen und ähnlichem beschrieben, später dann geht es um das eigentliche Verstecken auf freiem Feld. Die Textpassagen wirken in Teilen albern, die Beispiele überzogen und die Konsequenz eines spontanen CrIg-Zaubers bei nicht hinreichendem Verstecken scheinen völlig aus der Luft gegriffen. Gebunden in kostbares Leder mit goldener Fassung. Geschrieben im Winter 993 von Azenis von Tytalus.
REGO AUS CHAOS ORDNUNG SCHAFFEN
Ein Summae von Emeric von Tremere
Stufe 6, Qualität 6
Communication 0, Scribe Latin +3, Vellum +1, Superior Colored Ink +2, Superior Colored Script +2, Overly Embellished -2
Obwohl der Titel etwas anderes vermuten lässt, ist dieses Summae weniger eine saubere Niederschrift als eher eine ein wenig wilde, unorganisierte Zusammenstellung von Labortexten und Aufsätzen über die Technik des Rego. Dem Autor, dem jungen Emeric von Tremere, ist ein gewisser Übereifer beim Erstellen seines ersten Werkes anzumerken, der sich nicht zuletzt in den maßlos übertriebenen Verzierungen und Illustrationen zeigt, die es eher schaffen, den Inhalt des Textes zu verschleiern als zu erleuchten. In drei Bänden, geschrieben im Sommer, Herbst und Winter des Jahres 1101, in schwarzes Leder gebunden und mit kupfernen Schnallen und einer kupfernen Fassung versehen.

DIE KUNST DER KONTROLLE
Ein Librum Quaestionum von Artemis von Bonisagus
Stufe 0, Qualität 6
Communication 0. Scribe Latin +3, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1
Ein Standardwerk der Order über die Technik des Rego und etwas, durch das sich wohl fast jeder Lehrling während seiner Lehrzeit hindurcharbeiten musste. Recht einfach und gradlinig gehalten, auch wenn der Text durchaus einige Längen hat. Abschrift des Originals aus der Bibliothek Doisseteps, gebunden in helles Leder mit dem aufgeprägten Zeichen Doisseteps auf dem Einband, und gefasst in Stahl mit stählernen Schnallen.

VON DEM GEFÜGIGMACHEN EINES KÖRPERS
Ein Librum Quaestionum von Krenval von Tytalus
Stufe 6, Qualität -6
Communication 0, Scribe Latin +3, Extensively Damaged -9
Dieses Werk beschäftigt sich mit der Anwendung von Rego in der Kontrolle der Handlungen lebender Wesen. Es fordert den Leser, ja, alle Magi der Order auf, ihre Macht und ihre Kräfte zu benutzen, um die Welt zu verändern und zu gestalten, und um die Sterblichen in eine höhere Bestimmung zu führen. Was genau diese "höhere Bestimmung" ist oder sein könnte wird in diesem Buch nicht eindeutig beschrieben. Offenbar wurde versucht, das Buch in Brand zu setzen, es trägt noch heute die Spuren von Flammen und die Wasserflecken des anschließenden Löschens.

DAS AUFSTEIGEN DES FEDERLEICHTEN KÖRPERS ZU KONTROLLIEREN
Ein Tractatus über "Rise of the feathery Body" von Emeric von Tremere
ReCo 10, Qualität 6
Communication 0, Scribe Latin +3, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1
Offensichtlich hat der Autor aus seinen vorherigen Fehlern gelernt und erfahren, dass weniger oft mehr ist: Dieses Buch hat weder aufwendige Illustrationen, noch benutzt es eine Vielzahl von Farben, um einzelne Textstellen hervorzuheben oder in ihrer Wichtigkeit gegenüber anderen einzuordnen. Stattdessen hat der Autor ein schon fast minimalistisch anmutendes Werk geschrieben, das sehr sorgfältig in präzisem und knappen Text die Einzelheiten der Anwendung von Rego in Vorbereitung und Ausführung des Zaubers "Rise of the feathery Body" beschreibt. Geschrieben im Winter des Jahres 1113, gebunden in schwarzes Leder mit kupfernen Schnallen und kupferner Fassung.
ANIMAL ÜBER DAS WESEN DER TIERE
Ein Summae von Bereza von Bjornaer
Stufe 9, Qualität 7
Communication 0, Scribe Latin +3, Vellum +1, Superior Black Ink +1, Superior Illumination +2, Clear Script +1, Poor Binding -1
Ein weiteres Werk von Bereza von Bjornaer, das sich sehr auf die Sichtweise der Bjornaer im Umgang mit der Form des Animal konzentriert. Der Text wirkt an vielen Stellen unfokussiert und schwafelnd, trotzdem gelingt es der Autorin, einige wichtige Einblicke in diese ihrer Meinung nach unterschätzte Form zu gewähren. Besonders bemerkenswert sind die vielen Illustrationen, die auch in einem Lehrbuch über die Tiere der Wildnis nicht fehl am Platze wären. Geschrieben in den Jahren 1112 bis 1115, in 5 Bänden vorliegend, die in einfaches, schlecht gegerbtes Leder und eine simple Stahlfassung gebunden sind.

JENE WEBKÜNSTE DER SPINNE
Ein Librum Quaestionum von Ladkyis von Tremere
Stufe 5, Qualität 6
Communication 0, Scribe Latin +3, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Well-Bound +1
Ein seltsam anmutender Text über Animal, ist er doch ausschließlich aus dem Blickwinkel einer Spinne geschrieben, die langsam ihr Netz spinnt, um ihre Beute einzufangen. Die Art, wie die Autorin ihren Lehrtext aufzieht, ist untypisch für ein Lehrbuch, jedoch erstaunlich einfach zu lesen. Manche der Textpassagen sind geradezu hypnotisch in ihren Beschreibungen von jagenden Arachniden und den Tänzen, die sie mit ihrer Beute tanzen. Obwohl das Buch sehr auf Spinnen fokussiert ist, können viele der abstrakten Konzepte der besprochenen Form einfach auf andere Tiere extrapoliert werden. Gebunden in schwarzes Leder mit einer eingeprägten Spinne, die scheinbar das ganze Buch umschlungen hält, und kleinen Spinnen, die in die silberne Fassung und die Schnallen geprägt sind. Abschrift des Originals aus der großen Bibliothek Doisseteps.

VON DER ANMUT JEDES FLÜGELSCHLAGENS
Ein Librum Quaestionum von Valdren von Verditius
Stufe 9, Qualität 10
Communication 0, Scribe Latin +5, Uterine Vellum +2, Clear Script +1, Standard Illumination +1,
Superior Black Ink +1
Ein weiterführender Text über Animal, in dem der Autor am Anfang in Text und Bild eine beeindruckende Vielfalt an Vögeln und sehr genaue Beschreibungen ihres Flugverhaltens vorstellt. Bald jedoch schlägt der Text um; was als ornithologischer Text beginnt, wird zu einem neidvollen Beklagen des Autos über das Unvermögen der Menschen, sich in die Lüfte zu erheben. In einigen hypothetischen Passagen stellt der Autor sich den beflügelten Menschen vor, gleitet in manchen Augenblicken in erstaunlich akkurate Beobachtungen über Thermik und Aufwinde (ohne jedoch zu sehr auf die Form des Auram einzugehen) und stellt in einem Appendix seine eigenen Entwürfe für Flügelmaschinen, sogenannte Ornithopter, vor, die allerdings, wie er nicht ohne Bedauern feststellt, es noch nicht vermochten, die Lüfte für sich zu erobern. Geschrieben im Jahre 1127 von Valdren von Verditius, gebunden in helles Leder mit schlichter, kupferner Fassung.
AQUAM VON DEM AUßERGEWÖHNLICHEN ELEMENTE AQUAM, DEM EINZIGEN STOFFE IN DER CHRISTENHEIT, DER DIE DREIFALTIGKEIT IN SICH TRÄGT
Ein Librum Quastionum von Sheena von Merinita
Stufe 0, Qualität 3
Communication 0, Scribe Latin +3, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Incomprehensible -3
Höchstwahrscheinlich ist dies ein Buch über die Form des Aquam und ihren Nutzen im Gesamtwerk der Hermetischen Magie. Möglicherweise ist es auch ein sehr detailliertes Werk über die richtige Zubereitung von Kräutertee. In der Tat scheint der größter Teil des Buches sich um die Herstellung von Auszügen und Suden zu drehen. Geschrieben im Sommer 1014 von Sheena von Merinita, gebunden in grün gefärbtes Leder mit kupfernen Schnallen.

GEZEITEN UND WELLEN
Ein Summae von Marius Nautica von Jerbiton
Stufe 6, Qualität 9
Communication 0, Scribe Latin +5, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Well-Bound +1
Ein guter Grundlagentext über die Form des Aquam. Der Autor konzentriert sich zuerst auf die Phänomene der Ozeane, wie Wellen und Gezeiten, und die allgemeinen Möglichkeiten, die ein Magus hat, dieses Element zu bändigen und zu bezaubern, beschäftigt sich dann mit kleineren Erscheinungen wie Flüssen und Seen und diskutiert zuletzt die, wie er sie nennt, "edleren Flüssigkeiten" wie die Lebenssäfte des Menschen, aber auch Dinge wie der vom Autor in wenigen Passagen hochgelobte Wein. Zuletzt findet er einige Worte über die "niederen Flüssigkeiten" wie Gift und verseuchtes Wasser, und wie sich ein Magus effektiv gegen diese schützen kann. Kopie des Originals von 1108, in drei Bänden, gebunden in helles Leder mit dem Bild eines riesigen Brechers auf dem Einband, gebunden in silberner Fassung und silbernen Schnallen.

DIE SCHRIFTEN DES MAGUS LLUEVE VON JERBITON
Ein Librum Quaestionum von Valdren von Verditius
Stufe 1, Qualität 10
Communication 0, Scribe Latin +5, Clear Script +1, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Well-Bound +1
Dieses exzellente Werk stellt die Schriften und Forschungsnotizen der Magus Llueve von Jerbiton über die Form des Aquam vor. Zusammengefasst sind diese von Valdren von Verditius, der die Schriften und Notizen in den Ruinen des Covenants Mosshaven fand. Die Forschungen des Jerbiton sind durch die hervorragende editoriale Arbeit des Autors sehr elegant und einsichtig präsentiert. Die Seiten des Buchs sind aus feinster dünner Lämmerhaut, und gebunden zwischen zwei polierte Schiefertafeln, die mit Filigranarbeiten übersäht und mit wunderschönen kupfernen Buchstaben eingelassen sind. Geschrieben von Valdren von Verditius, meisterhaft gebunden durch den Schreiber Quinalt, das letzte Werk vor seinem Tode im Jahr 1119.
AURAM DER RUF DER WINDE
Ein Summae von Valdren von Verditius
Stufe 8, Qualität 9
Communication 0, Scribe Latin +5, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Clear Script +1
In seinem Vorwort spricht der Autor sehnsuchtsvoll vom Ruf der Winde, dem Ruf, den (seiner Meinung nach) jeder Mensch verspürt, den Ruf, der in jedem den Traum vom Fliegen weckt. Was folgt sind eine methodische Beschreibung der Winde und ihrer bekannten Herkunft und Eigenschaften, sowie Anleitungen, wie man sich die Winde gefügig machen kann. Ein großer Abschnitt ist der Beherrschung der Winde zum Zwecke des Fliegens gewidmet. Im Anschluss diskutiert der Autor die Möglichkeiten der Wetterbeeinflussung durch Auram und dem daraus entstehenden Segen für Magi und Sterbliche, und spricht in den letzten Kapiteln von den eher dunkleren Anwendungen der Form, zum Beispiel dem Erzeugen giftiger Gase. Letzteres sieht er allerdings als Beschmutzung der reinen Form des Auram an und macht sein Missfallen gegenüber solchen Magi, die die Form derart korrumpieren, deutlich. Geschrieben in den Jahren 1101 und 1102, gebunden in dunkles Leder mit kupferner Fassung, in vier Bänden.

DIE WINDE DES WINTERS
Ein Librum Quaestionum von Bereza von Bjornaer
Stufe 3, Qualität 7
Communication 0, Scribe Latin +3, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Well-Bound +1
Der größte Teil dieses Textes ist scheinbar während eines Schneesturms geschrieben worden und beinhaltet größtenteils die Beobachtungen und Vermutungen der Autorin über die Natur und Ursache solcher Phänomene. Die Winde sind hier beschrieben als Wesen oder Geister der Luft selbst, die die Schneefälle bestimmen und dabei wenig Sorge um die Menschen oder sonstiges zeigen. An vielen Stellen sind die Seiten mit Kommentaren bedeckt, die Bereza noch nach Vollendung der Buches hinzufügte. Die Seiten sind aus feinster Lämmerhaut, zwischen poliertem Schiefer gebunden und mit kupferner Fassung versehen. Geschrieben im Jahre 1108 von Bereza von Bjornaer.
CORPUS DEN KÖRPER DARIN, DEN GEISTE VERWIRKT
Ein Librum Quaestionum von Sheena von Merinita
Stufe 5, Qualität 2
Communication 0, Scribe Latin +3, Vellum +1, Superior Black Ink +1, Incomprehensible -3
Wie auch bei den anderen Werken der Maga Sheena von Merinita ist dem Covenant bisher der tiefere Sinn (oder auch nur der grobe Inhalt) dieses Buches verborgen geblieben. Gebunden in grünes Leder, mit kupferner Fassung und kupfernen Schnallen. Geschrieben im Winter 1009.

DIE TAUSEND UNZULÄNGLICHKEITEN DES MENSCHLICHEN KÖRPERS
Ein Summae von Azenis von Tytalus
Stufe 15, Qualität 10
Communication +1, Scribe Latin +4, Uterine Vellum +2, Superior Colored Ink +2, Standard Illumination +1, Colored Script +1, Cramped Text -1
Ein beeindruckend umfassendes Werk über den menschlichen Körper, auch wenn es mit der für Azenis von Tytalus typischen Verachtung für ebendiesen geschrieben ist. Methodisch beschriebt der Autor zuerst das Äußere des Menschen, die Funktion seiner Glieder und Körperteile, beschreibt dann in vielen Worten und wenigen Bildtafeln die Innereien und Organe (offensichtlich Erkenntnisse, die durch das Studium von Leichen erlangt wurden, eine der Kirche gar nicht genehme Tätigkeit) und spricht dann in fünf Abschnitten vom Erschaffen, Verstehen, Wandeln, Vernichten und Beherrschen des Körpers. Seine Ausführungen über Creo Corpus sind knapp, warum sollte man auch schöpferische Kraft an eine solch minderwertige Schöpfung vergeuden. Seine Texte über Intellego Corpus beklagen größtenteils die Mängel des Menschen, während sein Werk über Muto Corpus mehr Optimismus zeigt und geradezu in den Möglichkeiten schwelgt, die ein Magus finden kann, um dem Körper lang vermisste Eigenschaften zu verleihen. Seine Vorschläge zu Perdo Corpus sind erschreckend harsch, und in seinen Anmerkungen zu Rego Corpus scheint es fast ein Tremere zu sein, der hier über die Lust, das schwache Fleisch zu beherrschen, schreibt. In diesen Kapiteln findet sich auch ein kurzer Absatz über die Möglichkeit der Nekromantie, welche der Autor aber als Verschwendung ansieht - wozu ein fehlerhaftes Werk noch über die Zeit hinaus, in der es zumindest zufriedenstellend funktionierte, erhalten?
Geschrieben in den Jahren 1093 bis 1115, gebunden in hellbraunes Leder mit bronzenen Schnallen und bronzener Fassung, in acht Bänden.

DIE INNERE NATUR DER DINGE
Ein Librum Quaestionum von Bereza von Bjornaer
Stufe 3, Qualität 7
Communication 0, Scribe Latin +3, Vellum +1, Superior Black Ink +1, Well-Bound +1, Standard Illumination +1
Dies ist ein sehr flüssig lesbares Buch über Metaphysik und die Grenzen der Hermetischen Magie beim Beeinflussen des menschlichen Körpers. Es ist bekannt, daß Magie niemals die innere, die wesentliche Natur einer Person ändern kann, und die Autorin, Bereza von Bjornaer, bietet einige zwingende Gründe und Erklärungen dafür, was und was nicht wesentlich für das Menschengeschlecht ist. Ebenso liefert sie einige bemerkenswert treffende Methoden, um zu erkennen, was in anderen Fällen wesentlich und was beiläufig ist. Gebunden in schwarzes Leder mit kupferner Fassung und einem raffinierten Verschlusssystem.

DIE NEKROMANTISCHEN KÖRPERSÄFTE
Ein Librum Quaestionum von Arbus von Verditius
Stufe 9, Qualität 9
Communication +2, Scribe Latin +4, Clear Script +1, Superior Black Ink +1, Superior Illumination +2, Vellum +1, Small Text -1, Poor Binding -1
Dies in einer ungewöhnlich kleinen Handschrift verfasste Werk diskutiert die Umwandlung der vier Körpersäfte eines toten Körpers in neue Substanzen, die jeweils wieder durch verschiedene Corpus-Zauber manipuliert werden können. Viele der Illustrationen - gerade diejenigen von Organen und Innereien - übertreffen die Illustrationen der "Tausend Unzulänglichkeiten" noch in ihrer Genauigkeit und Aussagekraft. Dieses Buch versucht erst gar nicht zu verleugnen, dass sein Autor einer nekromantischen Tradition folgt, was im Allgemeinen in der Order nicht gerne gesehen wird. Die Einsichten des Autors in sein Thema sind etwas exzentrisch, jedoch sehr akkurat und nützlich für jene, die das entsprechende Hintergrundwissen besitzen, um sie zu verstehen. Gebunden in trockenes helles Leder unbekannter Herkunft, ohne Fassung oder Schnallen, nur von einer Kordel aus Haar geschlossen gehalten.

VON DER ARBEIT AM IMPERFEKTEN MENSCHEN
Ein Tractatus über "The Chirurgeon's Healing Touch" von Triandin von Jerbiton
CrCo 20, Qualität 13
Communication +2, Scribe Latin +6, Vellum +1, Superior Black Ink +1, Clear Script +1, Standard Illumination +1, Well-Bound +1
Im Vorwort seines Buches spottet der Autor jenen "einfältigen Magi, die nur das Schlechte ihres eigenen Körpers sehen wollen" und stellt den menschlichen Körper stattdessen als eine wundersame Maschine dar, deren "reines Funktionieren dem gewöhnlichen Manne wie Zauberei vorkommen muß". Im Folgenden greift er eine Reihe von bekannten und weniger bekannten möglichen Verwundungen des menschlichen Körpers auf und beschreibt für jede den möglichen Heilvorgang unter Benutzung des diskutierten Zaubers, auch unter schlechten oder widrigen Umständen. Seine Illustrationen zielen dabei weniger auf Innenansichten seiner Artgenossen ab, stattdessen gibt er in seinen Bildern Hilfestellung über das rechte Anlegen von Verbänden zu Zwecken der Unterstützung der Zauberwirkung, und den rechten Sitz von Knochen und wie man Brüche und Ausrenkungen bemerkt. Wunderschön gebunden in helles gemustertes Leder, mit auf den Einband geprägten Aeskulabstab und einer goldenen Fassung, in die unglaublich detailreiche Szenen aus einem mittelalterlichen Lazarett eingetrieben sind.

DES KÖRPERS NATÜRLICHE ZÄHIGKEIT
Ein Tractatus über "Gift of the Bear's Fortitude" von Tarith ex Miscellanea
MuCo 25, Qualität 7
Communication 0, Scribe Latin +3, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Standard Illumination +1
Dieser Text diskutiert das unglaubliche Vermögen des menschlichen Körpers, Verletzungen, Krankheit und Schaden zu überstehen, und zeigt viele einzigartige Wege auf, die Menschen zu Heilen und zu Verwunden. Als Beispiel benutzt die Autorin den Zauber "Gift of the Bear's Fortitude" und erörtert einige interessante Fragen über die Verbindung zwischen der Widerstandskraft und dem Tastsinn, die ja beide von dem Zauber betroffen sind. Der Text beinhaltet einige bemerkenswerte Illustrationen des menschlichen Körpers und seiner Einzelteile, offenbar Resultat der persönlichen Untersuchungen der Autorin vom inneren Aufbau zerstückelter Leichen. Abschrift des Originals aus dem Covenant "Grabmal des Vardian" im Römischen Tribunal.
HERBAM GESPRÄCHE MIT DEM WALDE
Ein Librum Quaestionum von Corticeus von Merinita
Stufe 0, Qualität 7
Communication +1, Scribe Latin +3, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1
Ein allegorischer Text, der die Eigenschaften und Tugenden einer Vielfalt von Kräutern, Pflanzen und Bäumen durch imaginäre Gespräche zwischen Autor und Pflanze beschreibt. Der Autor verfällt oft in langgezogene Passagen, in denen beispielsweise ein Baum die Charakterzüge einer bestimmten Person, darunter alle Magi Berinors und viele Magi der Covenants Doissetep, Windgraven und Val Negra sowie einige historisch Personen, die der Autor kennenlernte, widerspiegelt. Die wenigsten dieser Charakterisierungen sind wirklich schmeichelhaft. Kopie des Originals aus dem Covenant Berinor, erworben im Sommer 1006, gebunden in schwarzes Leder mit kupferner Fassung.

DER UNBEUGSAME WILLE DER NATUR
Ein Summae von Nemo von Tytalus
Stufe 12, Qualität 9
Communication -1, Scribe Latin +5, Superior Colored Ink +2, Standard Illumination +1, Superior Colored Script +2, Well-Bound +1, Poor Material -1
Dieses Werk lobpreist die unbeugsame Kraft, den unbeugsamen Willen, den Bäume und Kräuter nach Meinung der Autorin an den Tag legen. In vielen Beispielen redet sie von jenem Funken des Lebens, der jeder Wurzel eigen zu sein scheint, der jedem kleinen Spross ermöglicht, Steine zu spalten, Hindernisse zu überwinden, Stürmen und Dürre zu trotzen und am Ende doch zu triumphieren, ein ausgewachsenes, stolzes Exemplar seiner Art zu werden. Selbst Magie, so vermutet die Autorin, könne der Pflanzenwelt nicht dauerhaft trotzen, letzten Endes würde die reine Macht der Natur siegreich bleiben. Ihren Sodales rät die Autorin, mehr den Wegen der Pflanze zu folgen und aus ihnen zu lernen, nicht mit grober Kraft und Starre seinem Gegner entgegenzustehen, sondern ihn einfach langsam zu umwachsen und zu zerquetschen. In einem Nachwort gibt die Autorin dann noch wertvolle Tipps für das Erwerben von Vis aus pflanzlichen Quellen, für das Sammeln und Ernten der reinen Lebenskraft der Pflanzen selbst. In sechs Bänden, gebunden in wunderschön dunkelgrün gefärbtes Leder mit eingeprägten Pflanzenblättern. Bedauerlicherweise bestand die Autorin darauf, ihre Texte auf Seiten aus gepressten Blättern zu schreiben, was für die allgemeinen Leserlichkeit nicht fördernd ist.

DER FALL DER STERNSCHNUPPE
Ein Librum Quaestionum von Sharissel von Merinita
Stufe 5, Qualität 8
Communication +1, Scribe Latin +4, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1
Ein allegorischer Text über eine Reihe von Gesprächen zwischen einer Dryade, ihrem Weidenbaum und einer Reihe von sterblichen Liebhabern der Dryade, die zu guter Letzt in Zypressen verwandelt werden. Die Geschichte, die der Text erzählt, ist eine Tragödie und beinhaltet einige Stellen wunderschöner, wenn auch unstrukturierter Poesie. Trotz des oft unorganisierten Erzählflusses der Geschichte können die Dryade und ihr Baum doch einige wichtige und komplexe Themen vermitteln, die wichtig für die Form des Herbam sind. Kopie des Originals aus dem Covenant Doissetep, gebunden in schwarzes Leder, mit goldener Fassung und dem Zeichen Doisseteps auf dem Einband.

DRININKEANA'S ABHANDLUNG ÜBER DIE BLUMEN, TEIL 1 UND 2
Zwei Libri Quaestioni von Drininkeana von Merinita
Stufe 15 und 16, Qualität 11
Communication 0, Scribe Latin +6, Clear Script +1, Superior Colored Ink +2, Superior Illumination +2
Dieses Paar wundervoll gearbeiteter Bücher sind Meisterwerke des Schreiberhandwerkes und nicht zuletzt unglaublich nützliche Quellen über die Form des Herbam. Die Autorin hatte ein sehr tiefes Verständnis der Natur, und vermittelt ihr Wissen sehr verständlich auf diesen alten Seiten. Gebunden in grünes Leder mit kupferner Fassung. Jedes dieser Bücher ist sehr zerbrechlich und von den Jahrhunderten gezeichnet, und wird sicher zerfallen, wenn es nicht mittels Magie gehandhabt wird. Geschrieben im 8. Jahrhundert von Drininkeana von Merinita, einer ihrer ersten Lehrlinge.
IGNEM VON DEN FLAMMEN
Ein Librum Quaestionum von Flambeau
Stufe 10, Qualität 8
Communication 0, Scribe Latin +4, Uterine Vellum +2, Clear Script +1, Colored Ink +1
Kopie eines der frühen Werke Flambeaus aus der Bibliothek von Val-Negra. Wie es scheint, ist dies nur ein Teil eines größeren Gesamtwerkes, so fehlen Vorwort und Appendizes, stattdessen beginnt der Text unvermittelt und hört ebenso unvermittelt wieder auf. Nichtsdestotrotz ist der Text lehrreich und kann dem geneigten Schüler einige wichtige Einsichten in die Form des Ignem vermitteln. Gebunden in rotes Leder mit geschwärzter Fassung und dem Zeichen von Haus Flambeau und dem Zeichen Val-Negras auf dem Einband.

DE IRA IGNEA
Ein Summae von Karandos von Flambeau
Stufe 8, Qualität 10
Communication 0, Scribe Latin +5, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Clear Script +1, 
Standard Illumination +1
Ein Werk, das schon in seinem Vorwort keinen Zweifel lässt, worum es geht - die Nutzung der Form des Ignem zum Zwecke der Zerstörung, gerade der Zerstörung der ketzerischen maurischen Zauberer und ihrer Djinni. Der Autor wird nicht müde, zwischen seinen lesenswerten Passagen über die Beherrschung des Feuers immer wieder die alte Fehde der Flambeau zu beschwören, immer wieder die Quaesitorii und die Order als ganzes für ihre zögerliche Haltung gegenüber den Mauren zu schmähen und jeden Flambeau aufzufordern, den feigen Mord am Gründer ihres Hauses nie zu vergessen. Geschrieben von Karandos, Erzmagier des Hauses Flambeau. Gebunden in braunes Leder mit bronzener Fassung und bronzenen Schnallen, in vier Bänden.

DAS SENGENDE SCHMIEDEFEUER
Ein Tractatus über "Heat of the Searing Forge" von Valdren von Verditius
CrIg 10, Qualität 8
Communication 0, Scribe Latin +4, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Clear Script +1
Dieses schmale Buch enthält Details über den Zauber "Heat of the Searing Forge", ein einfacher, aber nützlicher Zauber, der hier von Valdren von Verditius betrachtet wird. Während der Zauber selbst recht einfach und reproduzierbar ist, vermag es Valdren doch, sehr elegant und einprägsam anhand des Zaubers einige grundlegende Modellvorstellungen der Form Ignem zu erläutern. Geschrieben im Winter 1113, gebunden in schwarzes Leder mit kupfernen Beschlägen.

DER BESTE FREUND DES SPEERTRÄGERS
Ein Tractatus über "Pilum of Fire" von Karandos von Flambeau
CrIg 20, Qualität 12
Communication 0, Scribe Latin +5, Uterine Vellum +2, Superior Colored Ink +2, Clear Script +1, Standard Illumination +1, Well-Bound +1
Einfach und geradeheraus beschreibt der Text die destruktive Wirkung eines gut gezielten "Pilum of Fire" und empfiehlt es wärmstens als angemessene Waffe jedes kriegerischen Magus. Die Textpassagen zeigen wenig Subtilität im Umgang mit dem Thema, werden jedoch von einigen Anekdoten über die Begegnungen von Karandos von Flambeau mit maurischen Zauberern und abtrünnigen Magi, sowie einigen autobiographischen Erzählungen über seine Zeit als Fußsoldat in der Spanischen Reconquista aufgelockert. Kopie des Originals, gebunden in schwarzes Leder, mit kupferner Fassung.
Der Covenant besitzt auch das Original, gebunden in braunes Leder mit bronzenen Beschlägen, mit Vellum +1, Colored Ink +1, Standard Illumination +1, Damaged -4, Qualität 4
IMAGINEM ZERSCHMETTERT DEN STOFF DER ETABLIERTEN REALITÄT!
Ein Summae von Portisculus von Jerbiton
Stufe 12, Qualität 16
Communication +3, Scribe Latin +5, Clear Script +1, Vellum +1, Superior Black Enchanted Ink +3, Superior Enchanted Illumination +3
Ein sehr streitbares Werk, ficht es doch schon im Vorwort die landläufigen Theorien der Bonisagus an und fordert die Magi, die Form des Imaginem zu nutzen, um die Realität zu durchbrechen und, wie der Autor formuliert, die "Welt hinter den Spiegeln zu blicken". Der Autor stellt die recht fragwürdige These auf, die Realität, wie sie wahrgenommen wird, sei lediglich eine Illusion, die durch den Geist, die Vorstellung, den Willen der Menschen selbst erzeugt wird. Nur der Magus hätte die Möglichkeit und Willensstärke, diese Illusion zu durchbrechen und sie - auf der anderen Seite angelangt - nach seinem Willen zu formen.
Trotz seiner sehr seltsam anmutenden Weltsicht vermittelt der Autor auf hervorragende Weise die Form des Imaginem. Dieses Buch muß als eines der Meisterwerke der Order, als einer ihrer größten Schätze gelten. Besonders sind die verzauberten Illustrationen hervorzuheben, die auf Aufforderung die grundlegenden Schritte des Zauberns, des Certámens und der Laborarbeit mit Imaginem erklären und vorführen. Sechs Bände, erbeutet aus den Ruinen des Covenants Iolaire Anfang des 11. Jahrhunderts.

FORM OHNE GESTALT
Ein Librum Quaestionum von Vidalis von Criamon
Stufe 3, Qualität 10
Communication 0, Scribe Latin +5, Vellum +1, Superior Black Ink +1, Strong Writer +3
Ein hypothetischer Text, der die Frage diskutiert, ob nicht alles außer einem selbst eine sorgsam konstruierte Illusion sei, geschaffen, um einen zu unterhalten oder zu manipulieren. Besonderes Augenmerk widmet der Autor der These, Imaginem sei die höchste aller Formen, nur mit ihr sei es schließlich möglich, alle anderen Formen zu imitieren. Der Autor selbst glaubt dieser These im übrigen nicht, und widmet eine lange und gründliche Diskussion der Widerlegung dieser These. Das Buch schließt mit einigen weiterführenden Gedanken. Gebunden in braunes Leder, mit kupferner Fassung und kupfernen Schnallen.

MUSIK UND MAGIE BAND EINS
Ein Librum Quaestionum von Krenval von Tytalus
Stufe 8, Qualität 6
Communication 0, Scribe Latin 3, Vellum +1, Superior Black Ink +1, Standard Illumination +1
Krenval von Tytalus und Triandin von Jerbiton verband eine Tiefe Liebe für Musik und Gesang, und so taten sie sich zusammen, um zwei Werke über die Anwendung von Magie zur Perfektion des Klanges und Steigerung des Hörgenusses zu schreiben. Dieses erste der Werke ist von Krenval geschrieben und enthält die niedergeschriebenen Diskussionen Triandins und Krenvals zu dem Thema. Auch wenn der Text sehr stark auf Musik und Klang fokussiert ist, und an Stellen in ein hitziges Streitgespräch der beiden Magi über ästhetische Fragen abgleitet, gelingt es ihm doch, einige wichtige Aspekte dieser Form verständlich darzustellen. Gebunden in weißes Leder mit goldener Fassung und goldenen Schnallen, geschrieben im Jahre 1090.

MUSIK UND MAGIE BAND ZWEI
Ein Tractatus über "Notes of a Delightful Sound" von Triandin von Jerbiton
MuIm 5, Qualität 10
Communication +2, Scribe Latin +5, Vellum +1, Superior Black Ink +1, Standard Illumination +1
Der zweite Band des Werkes diskutiert am Beispiel des Zaubers "Notes of a Delightful Sound" die verschiedenartigen Möglichkeiten, mittels Magie auf Musik und Gesang zu wirken. Während das erste Buch eher theoretisch orientiert war, wird hier ein Zauber, wenn auch simpel, diskutiert und konkrete Vorschläge und Hilfen für die weitere Entwicklung von Form und Zaubern gegeben. Gebunden in weißes Leder mit goldener Fassung und goldenen Schnallen, geschrieben im Jahre 1090 von Triandin von Jerbiton.

VON DEN SCHRECKEN DES INNEREN AUGES
Ein Tractatus über "Visions of the Infernal Terrors" von Arbus von Verditius
MuIm 30, Qualität 8
Communication +2, Scribe Latin +4, Colored Ink +1, Superior Enchanted Illumination +3, Small Text -1, Poor Binding -1
Ein weiteres Werk in der charakteristisch kleinen Handschrift Arbus' von Verditius. Der Autor beschreibt den diskutierten Zauber als perfektes Mittel, um widerspenstige Grogs zu disziplinieren und im Certámen besiegte Gegner zu demütigen. Die durch den Zauber erzeugten Bilder, so der Autor, kämen aus dem inneren Auge, das jeder Mensch besäße, und das ihm Alpträume und Visionen schenke. Wie ein Alptraum wirken auch die Illustrationen, die beunruhigend und grotesk sind und einen nach längerer Betrachtung geradezu in sich hineinzusaugen scheinen. Noch vor den Text ist eine Protestnote des Bibliothekars Lamar eingelegt, in der er sich weigert, dieses Buch zu berühren oder es zu pflegen - erstaunlicherweise scheint es trotzdem in all den Jahren keinen Schaden genommen zu haben. Gebunden in trockenes helles Leder ohne Schnallen oder Fassung, nur von einer einzigen Kordel aus geflochtenem Haar geschlossen gehalten.
MENTEM BEOBACHTUNGEN UND DIE KUNST DES IMAGINEM
Ein Librum Quaestionum von Dionasius von Criamon
Stufe 0, Qualität 8
Communication 0, Scribe Latin +4, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Well-Bound +1
Ein Standardtext der Order. Diese Einführung in die Form des Imaginem wird von vielen Magi für einen subtilen Witz des Autors, des sechsten Primus des Hauses Criamon, gehalten. In seiner außergewöhnlichen Trockenheit und Bodenständigkeit, der man so rein gar nichts vom Einfluß der Criamon anmerkt, scheint es in krassem Widerspruch zu dem Ruf des Autors zu stehen, ein unverständlicher, kauziger Zauberer zu sein, der nicht in der Lage sei, einem verständlich zu erklären, wie man denn zu den Latrinen des Covenants käme, geschweige denn, einem die Künste beizubringen. Manch ein Lehrling scherzt auch, das Buch wäre von jemandem anderes geschrieben, der sich einen bösen Scherz über Dionasius erlauben wollte. Kopie aus der Bibliothek Berinor, gebunden in schwarzes Leder mit einem raffiniert konstruierten kupfernen Verschlusssystem. 
Der Covenant besitzt noch eine weitere Kopie, gebunden in weißes Leder mit schwerer bleierner Fassung, mit Vellum +1, Clear Script +1, Qualität 6

WISSEN FÜR DIE IGNORANTEN
Ein Librum Quaestionum von Labeosus von Bonisagus
Stufe 0, Qualität 6
Communication -1, Scribe Latin +5, Vellum +1, Superior Black Ink +1
Ein einführender Text in die Form des Mentem, und in seiner Arroganz kaum zu überbieten. Der Autor stellt die diskutierte Form als die einzig interessante unter den Formen überhaupt heraus, und bezeichnet sämtliche Magi, die dieser einfachen Instruktionen über Mentem bedürfen, schlichtweg als Idioten. Trotz seines bigotten Ansatzes ist der Text lehrreich. Kopie des Originals aus der Bibliothek Durenmars, interessanterweise mit einem Anhang, der siebzehn verschiedene Briefe mit Forderungen zum Certámen respektive Erklärungen eines Wizards War an den Autor beinhaltet. Gebunden in braunes Leder mit einfacher, stählerner Fassung.

VON GEISTERN
Ein Librum Quaestionum von Arbus von Verditius
Stufe 7, Qualität 8
Communication +2, Scribe Latin +4, Uterior Vellum +2, Superior Black Ink +1, 
Standard Illumination +1, Small Text -1, Poor Binding -1
Weniger ein Buch als vielmehr die gesammelten Notizen über die Gespräche von Arbus von Verditius mit Abbadon von Tytalus aus dem Covenant Val-Negra. Hauptsächlich drehen sich diese Gespräche um das Beschwören und Kontrollieren der Geister Verstorbener. Ein besonderer Streitpunkt zwischen den beiden scheint zu sein, wann ein Mensch denn wirklich tot sei, so dass sein Geist mittels nekromantischer Magie beschworen werden kann, und ob es denn möglich sei, Geist oder sogar Seele eines Verstorbenen dauerhaft zu binden. Erschreckende Einigkeit zeigen die Beiden wiederum in der Auffassung, dass der Unterschied zwischen Leben und Tod aus hermetischer Sicht fast unbedeutend gering ist. Gebunden in trockenes helles Leder, mit einer einzigen Kordel aus geflochtenem Haar geschlossen gehalten.

DIE DIVERSIFIZIERTE GEISTESLAGE DER ZERBROCHENEN SEELE
Ein Summae von Sheena von Merinita
Stufe 5, Qualität 4
Communication 0, Scribe Latin +3, Vellum +1, Superior Colored Ink +2, Colored Script +1, Incomprehensible -3
Bisher hat jeder Magus, der diesen Texten Informationen über Mentem entlocken wollte, früher oder später resigniert aufgegeben - daher ist über den Inhalt nichts näheres bekannt. Allerdings bekannt ist, dass Vidalis von Criamon eine Kopie anfertigen ließ, die er seinem Lehrling als Apprentice's Gauntlet aufgab. Gebunden in grünes Leder mit kupferner Fassung.

VOM RECHTEN UMGANG MIT AUFSÄSSIGEN GEISTERN
Ein Tractatus über "Lay to Rest the Haunting Spirit" von Arbus von Verditius
PeMe 20, Qualität 8
Communication +2, Scribe Latin +4, Vellum +1, Superior Black Ink +1, Standard Illumination +1, Clear Script +1, Small Text -1, Poor Binding -1
Bis ins letzte Detail beschreibt der Autor die Anwendung des diskutierten Zaubers in Vorbereitung von Beschwörungen und Ausführungen von Exorzismen. Der besprochene Zauber ist dabei von vierter Magnitude, jedoch werden auch Hinweise für das Erstellen von Zaubern höherer Magnitude geboten. Dem Autor ist in seinen Ausführungen eine gewisse Verachtung für die beschworenen oder verbannten Geister anzumerken, für ihn sind diese nicht viel mehr als Spielzeuge, als schwache Seelen, die man nach Belieben seinem Willen unterwirft oder zerstört. Beunruhigend auch hier die Illustrationen, die einige der dem Autor begegneten Geister und einige seiner Beschwörungen zeigen, Bilder, für die sich die Quaesitorii wahrscheinlich brennend interessieren würden. Gebunden in trockenes helles Leder, mit einer einzigen geflochtenen Kordel aus Haar, die das Buch geschlossen hält.
TERRAM DER ZORN DER ERDGEWALTEN
Ein Librum Quaestionum von Petros Claymason
Stufe 3, Qualität 6
Communication 0, Scribe Latin +3, Clear Script +1, Superior Black Ink +1, Vellum +1
Ein Buch über die einfachen Aspekte des Terram, verfaßt Ende des 9. Jahrhunderts von Petros Claymason, dem Filius von Stoneraiser, einem Erzmagier ex Miscellanea aus dem Stonehenge Tribunal. Abschrift aus dem 11. Jahrhundert vom damaligen Schreiber Quinalt, gebunden in schwarzes Leder mit kupferner Fassung und Schnallen.
Der Covenant besitzt auch das Original, gebunden zwischen Speckstein, mit silberner Fassung und Schnallen, mit Clear Script +1, Vellum +1, Damaged -3, Qualität 2

DER SCHOSS DES LEBENS
Ein Librum Quaestionum von Nemo von Tytalus
Stufe 5, Qualität 8
Communication -1, Scribe Latin +5, Clear Script +1, Vellum +1, Colored Ink +1, Well-Bound +1
Auch in diesem Werk wird die Autorin nicht müde, die Macht und Wunderkraft der Natur, in diesem speziellen Falle der der Erde, zu lobpreisen. Für Nemo ist die Erde gleichsam Mutter aller Pflanzen und allen Lebens, und in dieser speziellen Eigenschaft, der Eigenschaft, Leben zu erschaffen und Lebensraum zu bieten, so behauptet sie, ist die Erde aller anderer Elemente Königin. Nicht nur, dass es Feuer und Luft gänzlich unmöglich ist, Leben aus sich zu erschaffen, auch das Wasser braucht dazu seine Schwester Erde, denn schließlich sprössen Pflanzen auch aus dem Boden der Seen und Meere, laichen Fische und andere Wasserbewohner stets im Geborgenheit spendenden Schoß der Erde. Viele Ansichten sind den Hexenkulten der Ex Miscellanea entnommen, was Nemo einst nicht wenige spöttische Kommentare ihrer Sodales einbrachte.

EDLE UND UNEDLE ASPEKTE DER MINERALIEN
Ein Librum Quaestionum von Triandin von Jerbiton
Stufe 8, Qualität 11
Communication +2, Scribe Latin +5, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Well-Bound +1
Ein mit bemerkenswerter Sorgfalt geschriebenes Buch, das vor allem in Aufbau und Gliederung hervorragend durchdacht ist. Der Autor beschreibt akribisch die von ihm während seiner Reisen gefundenen und seiner Meinung nach der Erwähnung würdigen Minerale, Steine und Erden. Sorgsam, fast wie ein Lexikon, wird jeder Eintrag vorgestellt, die bekannten mundänen und hermetischen Qualitäten besprochen und dann eigene Erkenntnisse ob der möglichen Kategorisierung und Verwendbarkeit als Spruchkomponenten oder in rein mundänen Anwendungen dargelegt. Dabei sind Eigenschaften, die als gut und edel gelten, klar textlich von schlechten, also unedlen, Eigenschaften getrennt. Viele der präsentierten Erden und Edelsteine sind zudem auf ihre Funktion oder Tauglichkeit als Heilerden respektive Heilsteine überprüft. Nur in den Einträgen zu Edelsteinen gibt der Autor im Übrigen seinen nüchternen Beobachtungsstandpunkt auf und jubiliert verzückt über die inhärente Schönheit jener höchsten Kinder der Erde. Gebunden in weißes Leder, mit goldener Fassung und goldenen Schnallen.

DAS VIELSCHICHTIGE ANTLITZ DER ERDE
Ein Summae von Triandin von Jerbiton
Stufe 19, Qualität 16
Comunication +2, Scribe Latain +5, Uterine Vellum +2, Superior Colored Ink +2, Colored Script +1, Superior (Enchanted) Illumination +3, Well-Bound +1
Das Reich der Erdgewalten, die Kunst des Terram habe ihn seit seiner Zeit als junger Lehrling fasziniert, so beginnt Triandin von Jerbiton dieses gewaltige Werk, und diesem habe er auch sein Leben als Magus und sein ganzes Streben in der Beherrschung der Magie gewidmet. So lesen sich diese Summae auch weniger als nüchterne magische Schrift sondern viel mehr gleichsam als Lebenswerk, Biographie und Chronik der Zeit. Beiläufig webt Triandin Geschichten ein, wie er als junger Magus das Handwerk des Schmiedes und später noch, unter Schutz und Tarnung seiner Magie, das des Edelsteinschleifers erlernt hat, berichtet von seinen Begegnungen mit großen Magi seiner Zeit und seinen Gesprächen über das Terram mit ihnen, erzählt von Kämpfen gegen böswillige Geister des Erde und der wundersamen Pracht unterirdischer Feenstädte. Er diskutiert die Erden, die er in den von ihm bereisten Ländern vorfand, wie das Erdreich mancherorts geradezu gegen sich selbst zu kämpfen scheint, während anderswo das Wasser seinen Hauptfeind stellt. Er vergleicht verschiedene Erscheinungsformen von Terram-Vis, untersucht, wie tief unter der Erde Ignem und Terram einen Bund geschlossen haben, und kehrt auch stets zu den adeligen Kindern der Erde, den Edelsteinen, zurück, die er unter allen Kindern der Erde favorisiert. Viele Verweise finden sich auf sein früheres Werk, welches die Aspekte der Mineralien behandelt, diese Summae bleiben aber auch ohne zusätzliche Lektüre seines früheren Werkes verständlich. Bemerkenswert auch die zahlreichen Illustrationen, die Triandin selbst geschaffen und verzaubert hat - Details lassen sich durch reine Willensäußerung vergrößern sowie Objekte drehen und von allen Seiten ansehen. Zehn Bände, gebunden in weißes Leder mit goldener Fassung und goldenen Schnallen.

EINE BELOHNUNG DEM EIFRIGEN GROG
Ein Tractatus über "Edge of Razor" von Triandin von Jerbiton
MuTe 5, Qualität 9
Communication +2, Scribe Latin +5, Vellum +1, Clear Script +1
Ein einfacher Text über einen einfachen Zauber. Triandin beschreibt ausführlich, wie selbst ein gering erscheinender Zauber Bemerkenswertes schaffen kann, und beschwört den Leser zu jedem Zeitpunkt, seine kreative und schöpferische Kraft nicht nur auf das reine Schärfen der Klinge zu verwenden, sondern gleichsam Schönheit und Kunstfertigkeit der Waffe zu steigern. Ein Zaubern, so Triandin, sei am besten in Gegenwart und mit Anleitung eines guten, erfahrenen Schmiedes zu bewerkstelligen, um das Potential dieses Spruches voll auszuschöpfen. Ein wenig eigenes Wissen in der Schmiedekunst, so schließt er, habe noch keinem Magus, der die Beherrschung des Terram anstrebte, geschadet.

VON DER GÜTE DER METALLE
Ein Tractatus über "The Miner's Keen Eye" von Triandin von Jerbiton
InTe 20, Qualität 10
Communication +2, Scribe Latin +5, Clear Script +1, Standard Illumination +1, Colored Ink +1
Gerne und oft verweist Triandin von Jerbiton in seinen Abhandlungen über Terram auf sein früheres Werk, welches die verschiedenen Aspekte des Terram an vielfältigen Beispielen illustrierte. In diesem Text wiederum erklärt Triandin, wie es mittels Magie möglich ist, Vorkommen und Güte der edleren Kinder der Erde zu bestimmen. Besonders konzentriert er sich in seinen Ausführungen dabei auf Silber und Gold sowie Edelsteine. Kurz werden Möglichkeiten diskutiert, mittels mundäner oder magischer Mittel diese Vorkommen zu Tage zu bringen, tatsächlich schien Triandin sich zu seiner Zeit nicht wenig auf das Handwerk eines Bergmannes zu verstehen. Geschrieben im Jahre 1102, gebunden in weißes Leder mit goldener Fassung und goldenen Schnallen.

DEM LEUCHTENDEN FOLK ZU FOLGEN
Ein Tractatus über "Tracks of the Faerie Glow" von Sheena von Merinita
InTe 25, Qualität 4
Communication 0, Scribe Latin +3, Vellum +1, Superior Black Ink +1, Standard Illumination +1, Well-Bound +1, Incomprehensible -3
Gut gemeint scheint auch dieser Versuch Sheenas zu sein, ihr wohl nicht unwesentliches Wissen über die hermetische Magie im Allgemeinen und über das Feenreich im Speziellen der Nachwelt zu überliefern. Leider scheitert dieses Unterfangen auch hier ein weiteres Mal an ihren kryptischen Formulierungen, ihren schwer zu folgenden Gedankensprüngen und ihren gewagten Satzkonstruktionen. Ein unbenannt gebliebener Magus hat in dem Werk mehrere Seiten mit Notizen, wohl den Versuch einer "Übersetzung", zurückgelassen, jedoch reichen diese auch nicht über den Inhalt des ersten Kapitels hinaus und helfen kaum beim Verstehen des Textes.

MERITUS KOMMENTARE ZUM ZORN DER ERDGEWALTEN
Ein didaktischer Kommentar über "Der Zorn der Erdgewalten" von Meritus von Bonisagus
Stufe 3, Qualität 5
Communication 0, Scribe Latin +4, Vellum +1, Superior Black Ink +1, Well-Bound +1, Damaged -2
Eine weiterführende Diskussion der Themen des erwähnten Buches. Verfasst Ende des 9. Jahrhunderts von Meritus von Bonisagus. Abschrift aus dem 11. Jahrhundert vom damaligen Schreiber Quinalt, gebunden in feinstes schwarzes Leder mit einem raffiniert konstruierten Verschluss aus kupfernen Schnallen und einer kupfernen Fassung. Bedauerlicherweise durch Schwamm an mehreren Stellen angegriffen.
Der Covenant besitzt auch das Original, gebunden zwischen Speckstein, mit silberner Fassung und silbernen Schnallen, mit Clear Script +1, Vellum +1, Standard Illumination +1, Damaged -5, Qualität 2

DIE ZERSETZENDE KARFT DER ERDE
Ein Tractatus über "Rusted Decay of Ten-Score Years" von Azenis von Tytalus
PeTe 10, Qualität 8
Communication +1, Scribe Latin +4, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Standard Illumination +1, Cramped Script -1
Ein hastig dahingeworfener Text über den favorisierten Terram-Zauber Azenis' von Tytalus. Tatsächlich spottet er in seiner Einleitung "jenen einfältigen Seelen, welche das Erdreich ob seiner Schöpfungskraft preisen, doch dabei übersehen, dass die Kräfte der Zerstörung diesem ebenso, wenn nicht gar vorherrschend, innewohnen." Weiter erklärt er, wie man den beschriebenen Zauber nutzen könne, um "für seine eigene leibliche Unversehrtheit zu garantieren, sollten sich mundäne Wächter als inadäquat herausstellen." Auch andere Verwendungsmöglichkeiten werden kurz angesprochen, jedoch merkt man in jeder Zeile, dass das Herz des Autors nicht gerade für die Kunst des Terram schlägt. Warum dieser Text trotzdem entstanden ist, bleibt ein Mysterium.
VIM DAS HERZ DER MAGIE
Ein Librum Quaestionum von Bonisagus
Stufe 10, Qualität 8
Communication +1, Scribe Latin +6, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Well-Bound +1, Damaged -3
Dieses Werk ist immer noch einer der Standardtexte der hermetischen Lehre und wohl jeder Covenant, der nicht gerade im frühesten Frühling existiert, besitzt mindestens eine Abschrift. Bonisagus selbst schrieb diesen Band ursprünglich, um den Gründern das von ihm ersonnene Bild der magischen Künste näher zu bringen. So sind laut Bonisagus die Formen des Imaginem und Mentem die jüngsten Formen und stehen im Zirkel der magischen Künste noch am weitesten außen, ebenso die Formen des Corpus und Animal, die selbst nur unwesentlich älter seien. Danach kämen die elementaren Formen, die einst die Welt aus sich geschaffen hätten, mit ihrer jüngeren Schwester, dem Herbam, das zwar altehrwürdig sei, jedoch nicht denselben Ruhm für sich verbuchen könne. Im Herzen der Magie, im Herzen der Schöpfung und der Welt jedoch läge das Vim, das gleichsam Ursprung und Antrieb aller anderen Künste und im Kern allen Lebens sei. Ohne das Vim, so Bonisagus, wäre die Welt nur eine sinnentleerte Hülle, gefüllt von Wesen ohne Lebensfunken, und das Verständnis des Vim alleine würde Einsicht in die tiefsten Mysterien der Magie und der Welt ermöglichen. Abschrift des Originales aus der Bibliothek Durenmars aus dem Jahre 911, gebunden in feinstes Leder und geschmückt mit Bonisagus' eigenem Sigil auf dem Einband.

ARS INVICTUS
Ein Summae von Benvolius von Bonisagus
Stufe 14, Qualität 13
Communication -2, Scibe Latin +6, Uterine Vellum +2, Clear Script +1, Superior Illumination +2, Well-Bound +1, Strong Writer +3
Ein ausführliches Werk über die Kunst des Vim, geschrieben für den in magischer und hermetischer Theorie gut bewanderten Leser. Benvolius beginnt mit den Grundlagen dieser Form, den Definitionen und Annahmen, die diese abstrakteste aller Künste begründet haben. Die folgenden Abschnitte beschäftigen sich jeweils mit der Kombination der verschiedenen Techniken und Vim, wobei ein besonderes Augenmerk dem Verstehen fremder Magie und magischer Strömungen sowie dem Verändern und Verbessern eigener magischer Kreationen, wie Zaubersprüchen oder Verzauberungen, gewidmet ist. Der Autor vertritt die gewagte These, dass sowohl magische Auren als auch die von kirchlicher, infernaler oder feenhafter Macht letzten Endes Manifestationen derselben Grunderscheinung sind, dass alle diese Auren und Effekte einen gemeinsamen Ursprung haben, dass all diese Kräfte einem einzigen Quell entspringen. Tatsächlich hat Benvolius den größten Teil seiner Forschung mit der Suche nach einer großen, allumfassenden Theorie, die all jene erwähnten Effekte vereint, verbracht. Zu seinem eigenen großen Bedauern war dieses Streben bis zum Zeitpunkt der letzten Eintragungen - dem Jahre 1146 - vergeblich gewesen, daher auch der dem Werk gegebene Titel. Gebunden in blau gefärbtes Leder, mit silberner Fassung und silbernen Schnallen.

DAS HERZ DER MAGIE ERFORSCHT
Ein didaktischer Kommentar zu "Das Herz der Magie" von Trianorma von Bonisagus
Stufe 10, Qualität 8
Communication +3, Scribe Latin +5, Vellum +1, Superior Black Ink +1, Standard Illumination +1, Damaged -3
Auch dieses Werk gehört zu den Klassikern der hermetischen Theorie, erklärt und ergänzt es doch das titelgebende Buch von Bonisagus. Geschrieben von Trianorma, der ersten Schülerin Bonisagus' selbst und wichtigen Mitbegründerin der Order, diente es einst dazu, die stellenweise doch arg abstrakten und abgehobenen Konzepte Bonisagus' auch für jene Gründer verständlich zu machen, die nicht einer römischen Tradition der Magie entstammten. Tatsächlich sind in einem Anhang die Gespräche Trianormas mit Bjornaer zusammengefasst aufgeführt, ein weiterer Anhang wird zwar erwähnt, fehlt jedoch in dieser Abschrift. Weitere Textpassagen beschäftigen sich mit den Fortschritten, die im Verständnis des Vim in den drei Jahren, seit Bonisagus sein Werk schrieb, gemacht worden sind, unter anderem finden eine verbesserte Version der Parma und die ersten Gedankenspiele über den später von Notatus von Bonisagus erfundenen Aegis Erwähnung. Abschrift des Originales aus der Bibliothek Durenmars aus dem Jahre 911, gebunden in einfaches Leder und geschmückt mit Trianormas eigenem Sigil auf dem Einband.

VON DER VERTEIDIGUNG DES COVENANTS
Ein Tractatus über "Aegis of the Hearth" von Benvolius von Bonisagus
ReVi 25, Qualität 7
Communication -2, Scribe Latin +6, Vellum +1, Superior Black Ink +1, Standard Illumination +1
Ausführlich beschreibt Benvolius die Schritte, die nötig sind, um den besprochenen Zauber anzuwenden. Er beginnt mit einer kurzen Wiederholung der grundlegenden Schritte zum Zaubern eines Rego Vim, folgt mit einem kurzen geschichtlichen Abriss über Bonisagus, Trianorma und die Ereignisse, die zuerst zur Entwicklung der Parma Magica und dann zum Aegis führten, und erläutert dann im Einzelnen die genaue Prozedur des Zauberns. Ein Anhang beschäftigt sich mit den verschiedenen Auren und den möglichen Konsequenzen der Überlappung zweier verschiedener Auren. Besonders hervorgehoben ist dabei das Beispiel des Barcelona Covenants, der einen funktionierenden starken Aegis inmitten einer Dominion-Aura zu errichten vermochte.

DIE GEHEIMNISSE DER MAGIE ZU SCHÜTZEN
Ein Tractatus über "Shell of Opaque Mysteries" von Benvolius von Bonisagus
CrVi 30, Qualität 8
Communication -2, Scribe Latin +6, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Well-Bound +1
Es sei eine Schande, so beginnt Benvolius dieses Buch, dass in die Reihen der Order Missgunst, Neid und Falschheit eingezogen seien. Tatsächlich sieht er in diesen niederen Taten, welche es einst schon nötig machten, die Arbeit eines Magus vor Nachstellungen magischer Natur per Codex zu schützen, auch den Grund, warum Zauber wie dieser überhaupt erdacht worden seinen, in seinen Augen ein Zeichen dafür, dass hinter der Fassade hochgebildeter und über weltlichen Dingen stehender Magier immer noch kleingeistige Krämerseelen verborgen seien. Nichtsdestotrotz geht er im folgenden Text einige grundsätzliche Vorsichtsmaßnahmen durch, mit denen ein jeder Magus seine Forschungen schützen könne. Die beste dieser Methoden stellt er gleichsam mit dem besprochenen Zauber vor, einem Schutzzauber sechster Magnitude und damit durchaus ernstzunehmender Macht, dessen genaue Zauberformel in einem weiteren seiner Werke in der Bibliothek abgelegt sei. 

DIE GEHEIME KRAFT
Ein Librum Quaestionum von Benvolius von Bonisagus
Stufe 7, Qualität 10
Communication -2, Scribe Latin +6, Uterine Vellum +2, Superior Black Ink +1, Well-Bound +1, Standard Illumination +1, Clear Script +1
Dieses Werk enthält die Niederschriften diverser Gespräche und Debatten, in denen Benvolius seine Theorie einer geheimen Kraft, die magischen sowie auch kirchlichen, infernalen und feenhaften Auren und die mit ihnen verbundenen Zauber, Wunder oder Erscheinungen zugrunde liegt. Benvolius selbst verbrachte mehrere Jahre damit, bedeutende Forscher seiner Zeit sowie den Covenant Durenmar und die Höhle der tanzenden Schatten zu besuchen und dort die Ergebnisse seiner Forschungen vorzustellen und zu diskutieren. Nach Lux ex Tenebris zurückgekehrt übergab er dem damaligen Schreiber Lamar die undankbare Aufgabe, aus dem Wust von Notizen, Protokollen und Skizzen ein Buch zu erstellen, was diesem wiederum gar vorbildlich gelang. Gebunden in blau gefärbtes Leder mit silberner Fassung und silbernen Schnallen.
GRIMOIRE Chamber of Spring Breezes (CrAu 15)
True Sight of the Air (InAu 15)
Talons of the Wind (MuAu 25)
Fog of Confusion (MuAu 45)
Quiet the Raging Winds (PeAu 20)
Lungs of Water and Death (CrAq 15)
The Chirurgeon's Healing Touch (CrCo 20)
Whispers through the Black Gate (InCo 15)
Preternatural Growth and Shrinking (MuCo 20)
Mist of Change (MuCo50)
Rise of the Feathery Body (ReCo 5)
Hunt for the Wild Herb (InHe 15)
Lamp without Flame (CrIg 10)
Pilum of Fire (CrIg 20)
Phantasm of the Talking Head (CrIm 10)
Invisibility of the Standing Wizard (PeIm 5)
Lay to Rest the Haunting Spirit (PeMe 20)
Wall of Protecting Stone (CrTe 25)
The Miner's Keen Eye (InTe 20)
Tracks of Fairy Glow (InTe 25)
Edge of Razor (CrTe 5)
Rusted Decay of ten Score-Years (PeTe 10)
Shell of Opaque Mysteries (CrVi 30)
Sense of lingering Magic (InVi 30)
Aegis of the Hearth (ReVi 25)

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