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Lux Ex Ternebris - Claude

Claude La Maine Forte

Claude, genannt La Maine Forte, entstammt einer freien, aber armen und weitgehend einflusslosen Familie von Grundbesitzern aus der Nähe von Toulouse. Er wurde am 26.2.1154 als einziger Sohn seiner Eltern geboren und in der Rolle des Erben erzogen. Er lernte dabei auch lesen und schreiben, und schnappte sogar ein paar Brocken fremder Sprachen auf.
Seinen Eltern ging es leider mit zunehmendem Alter immer schlechter. Claude war schon früh die einzige Arbeitskraft auf dem Hof, da er sonst nur zwei Schwestern hatte, die auch noch rasch heirateten und fortzogen. Claude selber heiratete 1176 seine Jugendliebe Yvette. Kurz nach der Hochzeit starben die Eltern, und das junge Paar übernahm den Hof. Dann aber starb Yvette im Kindbett bei der Geburt der gemeinsamen Tochter Isabelle 1176. Claude war verzweifelt (Lost Love Flaw) und konnte sich nicht durchringen, wieder zu heiraten, was zum Unterhalt des Hofes nötig gewesen wäre. Stattdessen verkaufte er sein Land, gab Isabelle ins Kloster nach Aurillac, und trat in die Dienste diverser Herren, für die er als Kriegsknecht arbeitete. Von dem, was er verdiente, gab er das meiste nach Aurillac, damit seine Tochter (Dependent Flaw) eine möglichst gute Erziehung und sorgenfreie Jugend genoss (Obligation Flaw).  Die dortigen Nonnen aber sind sehr gut zu ihm und Isabelle, und Claude hat eine sehr hohe Meinung von ihnen und der Kirche überhaupt (Oversensitive Flaw).
1182 schloss er sich dem Zug eines Barons ins Heilige Land an. Hier verfeinerte er noch seine Techniken in der Kampfkunst (Veteran Virtue), und hatte vielerlei Gelegenheit, seine gute Kondition unter Beweis zu stellen. Die Muslime lieferten dem Baron und seinem Gefolge jedoch harte Gefechte. Besonders im Gedächtnis geblieben ist ihm ein Überfall Muslime mitten in der Wüste. Sie tauchten scheinbar aus dem Nichts auf und hätten auch die ganze Truppe niedergemacht, wäre nicht plötzlich ein Sandsturm aufgezogen, der die Kämpfenden trennte und sich selbst überließ. Claude sah dies als eingreifen Gottes, versuchte aber nachfolgend, sich der Wüste möglichst fernzuhalten. Mussten sie doch einmal wieder durch eine, und das war oft der Fall, so betete Claude stets inbrünstig um rasches Vorankommen und steuerte selbst einen Teil dazu bei (Direction Sense Virtue).
1185 nun ist Claude gerade zurück aus dem Heiligen Land. Diese Reise hat ihn sehr geprägtr (Common Fear: offene Landschaften Flaw), auch körperlich hat er mehr als nur eine Narbe mitgebracht (Decrepitude Flaw), aber er ist auch sehr besonne geworden, und seine Erfahrungen haben mehr Personen als der Baron sehr geschätzt. Dennoch möchte Claude sich jetzt nach einer anderen Beschäftigung umsehen; er war für seinen Geschmack zu lange fort von dem Land, in dem seine Tochter lebt.

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