www.Kulturschnitte.de



Gesellschaft

Die Gesellschaft von Rokugan ist sehr rigide und gesellschaftlich reglementiert.
Grundsätzlich herrscht unter den Samurai fast etwas wie Gleichberechtigung: Frauen können die Kriegskünste oder Zauberei lernen, zum Daimyo werden (manche Clans oder Sippen führen sogar ein strenges Matriarchat) und sich üblicherweise so ziemlich alles herausnehmen, was die Männer auch tun.

An der Spitze steht unanfechtbar der Hantei, der Kaiser als direkter Nachkomme der Sonnengöttin Amaterasu. Ihm folgen die kaiserliche Familien.
Dann folgt die Klasse der Samurai. Zu diesen gehören die Daimyos der sieben Clans und der niederen Clans, dann die ihnen dienenden Bushi, Höflinge und Shugenja.
Als Samurai eines der großen Clans steht man in direkter Linie zu einem der sieben Götterkinder und trägt ein winzigkleines bisschen des Blutes seines Clansgründers oder seiner Clansgründerin in sich.
In einem gewaltigen Abstand folgt dann die nächste soziale Stufe: die Heimin, die "Halb-Menschen". Sie sind die gewöhnlichen Bauern, Arbeiter, Handwerker, Händler etc. Während ein Samurai durchaus auch darauf hoffen kann, durch große Taten eines Tages selbst zum Daimyo zu werden, ist es nahezu undenkbar, dass ein Heimin jemals in den Stand eines Samurai gehoben wird. Dennoch genießen die Heimin zumindest eine gewisse Anerkennung - denn ohne den Bauern würden alle hungern und ohne den Schmied gäb's keine schönen Schwerter zum Kriegführen...
Eine weitere gewaltige soziale Stufe weiter unten stehen dann die Hinin, die "Nicht-Menschen". In diesen Rängen finden sich Kriminelle, Schauspieler und Musikanten, Geisha, Spieler und Scharlatane.
Außerdem finden sich hier alle, die einem "schmutzigen" Tagwerk nachgehen; sie werden im allgemeinen Eta genannt. Zu diesen gehören die Schlachter, Lederwerker, Totengräber, Folterknechte usw., denn einen toten Körper - oder auch nur Blut - zu berühren gilt als unrein.
Zuletzt sind alle Eidbrecher, Verstoßenen und Ronin Hinin.