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Gwendolyn O'Donnell,
Lady of Belleybofey

Tagebuch

Charakterbogen

Anrede:
Als einziges Kind und Erbin des Titels wird sie mit The Right Honerable Lady Belleybofey vorgestellt; über sie gesprochen wird als (The) Lady Belleybofey; angesprochen wird sie mit Lady Belleybofey und danach als My Lady oder von guten Freunden als Gwendolyn. In offiziellen Briefen wird sie mit Madam angesprochen; sie unterschreibt Briefe mit Gwendolyn Belleybofey.

Residenzen:
Gwendolyn besitzt im Norden Irlands Land: Bofey Manor in Bellybofey und für die Saison in Dublin ein Haus am Merrion Square in Dublin.

Gesellschafterin und Zofe:
Eine entfernte Verwandte, Eileen Stockton, von Gwendolyns Mutter und ihre ehemalige Gesellschafterin ist Gwendolyns Gouvernante gewesen und nimmt nun die Position einer Gesellschafterin ein. Sie hat zu alle eine Meinung und tut sie jedem kund und ist felsenfest davon überzeugt, dass Gwendolyn Schüchternheit bloße Gemeinheit ihr gegenüber ist. Sie möchte Gwendolyn lieber heute als morgen mit einem guten Mann verheiratet sehen und den Erhalt der O'Donnell-Familie gesichert sehen.
Gwendolyns Zofe ist die liebe Maire O´Shea. Sie ist ein einfaches Mädchen aus Belleybofey und genießt es die Welt zu sehen - und mit Männern aus aller Welt zu flirten. Sie ist allerdings immer anständig und ihrer Herrin treu ergeben, manchmal jedoch ist sie auch ziemlich frech und sie besitzt ein gehöriges Maß an Bauernschläue.

Aussehen:
Gwendolyn wirkt zerbrechlich. Sie ist ein keltischer Typ mit schwarzem Haar und blauen Augen. In fremder Gesellschaft ist sie immer schrecklich blass und wirkt als wäre sie am Kränkeln. Ist sie jedoch allein oder in Gesellschaft von Leuten, die sie nicht als Fremde ansieht, hat sie rosige Wangen, lebhaft und entschieden entzückend.
Gekleidet ist sie gut. Besonders wenn sie in Gesellschaft geht ist ihre Gadrobe makellos und durchaus modern - man hat schließlich einen Namen zu wahren. Eigentlich bevorzugt sie aber praktische Kleidung, denn sie ist eigentlich am liebsten draußen in der Natur.

Tugenden:
Gwendolyns größte Tugend ist sicher ihr Mitgefühl mit allen Lebewesen und Dingen, das über bloßes Mitleiden hinausgeht, das sie vielmehr veranlasst etwas zu unternehmen, um die herrschende Situation zum besseren zu wenden.

Laster:
Gwendolyns größter Fehler - ein Laster kann man es nicht nennen - ist ihre sie immer wieder überwältigende Schüchternheit.

Liebstes Prinzip:
Gwendolyn hält Wissen und Bildung für ein hohes Gut; sie glaubt ein ein großer Teil der Probleme der Welt gelöst werden könnten, wenn nur alle Zugang zur Bildung und Wissen hätten, denn dann würden sich Aberglauben und Vorurteile nicht länger halten können. Nicht von ungefähr ist eines der ganz wenigen Dinge, wegen denen sie ernsthaft über ihre Pächtern erzürnt ist, wenn diese ihre Kinder nicht in die Volksschule von Belleybofey schicken.

Liebster Besitz:
Gwendolyns liebster Besitz sind die Perlohrringe ihrer Mutter. Die hat diese von Gwendolyns Vater zur Verlobung geschenkt bekommen und so geliebt, dass sie sie eigentlich immer und nicht nur zur großen Abendgadrobe getragen hat. Auch auf dem großen Porträt von ihr auf Bofey Manor trägt sie sie. Gwendolyn hat sie bereits als Kind immer und immer wieder aus der Schmuckschatulle ihrer Mutter geholt und bewundert - fast war es ein wenig so, als wäre ihre Mutter dann bei ihr in diesen greifbaren Dingen. Bei ihrem Debut in Dublin hat ihr Vater sie ihr selbst darauf bestanden, dass sie sie trägt und die Ohrgehänge haben die ganze "Schrecklichkeit" der Situation wenigstens ein bisschen erleichtert.

Liebste Person:
Gwendolyns liebste Person ist die alte Köchin auf Bofey Manor: Kathleen O'Manion. Sie erzählte Gwendolyn immer, wenn sie als kleines Mädchen in die Küche schlich, die alten Geschichten über die Feen und Tuatha De Danaan und Kobolde und irischen Helden der Vorzeit, sie brachte ihr gälisch bei und sie war es auch die Gwendolyn als kleines Mädchen mit lieben Worten, kleinen Leckereien und einer Umarmung tröstete, wenn sie hingefallen, ausgeschimpft worden oder einfach nur unglücklich und traurig war.

Romantische Ziele:
Bis Gwendolyn Lady Isabell kennen lernte, hatte sie kein romantisches Ziel - denn einen guten Ehemann zu finden, der gut für Land und Leute sorgen würde, ist wohl kaum romantisch zu nennen.
Seither jedoch möchte sie auch einmal einen solchen Kuss bekommen, wie er in diesen Romanen von Lady Isabell beschrieben wird - vielleicht ja von einem flotten Husaren?

Berufliche Ziele:
Seit Gwendolyn beschlossen hat ein Buch über Feen - ihre Geschichte, ihre verschiedenen Arten und Merkmale, ihre Vielfalt und die alten Märchen, die über sie erzählt werden, - zu schreiben, ist sie fleißig an der Arbeit und hofft insgeheim, dass ihr Werk vielleicht eines Tages so umfangreich und fundiert ist, dass es als ein Standardwerk veröffentlicht wird.

Gesellschaftliche Ziele: 
Nach wie vor ist das Finden eines passenden und guten Ehemanns ein Ziel für Gwendolyn, aber eigentlich sieht sie da nicht wirklich ein Problem...
Vielmehr träumt sie insgeheim davon, dass sie eines Tages Gastgeberin eines der bedeutendsten keltischen Salons in Dublin sein wird, eines Salons, in den alle liebend gerne eingeladen werden möchten, wo sich Politiker, Künstler und Wissenschaftler treffen und über "das Keltische" philosophieren und diskutieren, wo Feen regelmäßige Gäste sind und auch einmal Drachen eine Einladung annehmen, ein Salon, in dem Geschichte geschrieben wird.

Gwendolyn O'Donnell, Lady of Belleybofey in Werten:
Reiten: hervorragend, Motorfahrzeuge: armselig, Beziehungen: gut, Finanzier: gut, Umgangsformen: gut, Aussehen: gut, Charisma: gut, Schöne Künste: hervorragend, Handarbeiten: armselig, Bildung: hervorragend, Erfinder: armselig