www.Kulturschnitte.de




Schatten über Searwater Hall

Frühsommer 1870: Ein angenehmes und entspannendes Wochenende auf Searwater Hall sollte es werden, eine kleine Landpartie mit Tanz und der Enthüllung von Lord Searwaters neusten ägyptischen Artefakten seiner letzten Grabung, doch dann kam - in letzter Minute - der Auftrag sich dort mal umzusehen. Sollte hinter dem guten alten Gelehrten und Entdecker Lord Searwater doch mehr stecken, oder handelt es sich um eine Verschwörung gegen den alten Forscher? Ist die Katze mit den verschiedenfarbigen Augen ein Fluchüberbringer der alten Pharaonen? Gibt es wirklich ein Gespenst auf dem alten Familienfriedhof? Und was ist mit den anderen Gästen? Warum erscheint Lady St. James so traurig? Hat die schöne, aber mysteriöse Russin Elubvmaskoffa finstere Hintergedanken? Will Mrs. Alexander sich oder doch ihre Tochter Felicitas unter die Haube bringen? Warum sind so viele Ausländer auf dem Landsitz? Und gibt es etwa eine finstere, magische Loge, die hinter allem steckt?


Inhalt

Dramatis Personae

Kapitel 1: Was bisher geschah
Kapitel 2: Die Geschehnisse nehmen ihren Lauf
Kapitel 3: Neugier tötete die Katze
Kapitel 4: Den Schatten auf der Spur
Kapitel 5: Showdown um Mitternacht (oder zumindest fast)
Kapitel 6: Ein neuer Tag

Spielhilfen: Anreden, Speisepläne, Tischordnung


Dramatis Personae

Upstairs auf Schloss Searwater
Lord William Edgar Henry Searwater – der Hausherr und begeisterter Amateurägyptologe, der unversehens in Dinge stolpert, die er nicht überblickt
Lady Evelyn Rose Searwater – die liebende Mutter des Lord und strenge Hausherrin, die überaus britisch ist und das Wochenende auf keinen Fall aufgeben will
Lady Rose Eleanore Nerfertiri Searwater – die junge, verwaiste Nichte des Lord, selbst eine profunde Kennerin des alten Ägyptens und der alten Isis-Priesterin sehr ähnlich
Mr. Benedict Wagner – der undurchsichtige Sekretär des Lords, der sich durch die lange Abwesenheit des Lords sowohl schrecklich langweilt als auch ein Auge auf Ms. Mamurapopolis geworfen hat
Mr. Abdallah Zarandiri – der arabische Assistent des Lords, der durch und durch von allem begeistert ist, aber leider nicht nur bei Tieren eine gewisse Ungeschicklichkeit an den Tag legt
Ms. Meredith Louise McPhail – die biedere Gesellschafterin der Lady, die tatsächlich genau das ist, was sie zu sein scheint
Ms. Kassandra Mamurapopolis – die überraschend schöne Gouvernante der jungen Lady, die die Stelle bei den Searwaters vor allem angetreten hat, um reisen zu können und seitdem auf Searwater Hall sitzt, weil Rose nun ja eine Gouvernante hat und nicht mehr überall mit hingenommen werden muss

Downstairs auf Schloss Searwater
Sebastian Schmitz – der deutsche, gar preußische? Butler, den außer seiner Zackigkeit und Dienstbeflissenheit nichts, aber auch überhaupt nichts mehr mit seiner alten Heimat verbindet
Zinnia Davidson – die Haushälterin, die alles sieht, was im Haushalt geschieht, und auch gerne mal mit einer freundlichen Lady oder einem charmanten Gentleman ein Schwätzchen hält
Yvette Tramère – die sehr gute, französische Köchin, der alles - außer ihrer Küche und ihren Gerichten - egal ist und spukte auch der Geist direkt vor der Küchentür
Bruce Willowby – der sehr abergläubige Gärtner, der sicher ist und es auch allen erzählt, dass seit dem Tod von Lord Searwaters Bruder ein Fluch über der Familie liegt: Kein Wunder, wenn man ständig die Ruhe der Toten stört!
John Hurst – der sehr britische Kammerdiener des Lords, der auf keinen Fall über seine Herrschaft reden wird und keinerlei Lust mehr auf den afrikanischen Kontinent hat
Helen Simpson – die etwas tumbe Zofe der Lady, die äußerst gutgläubig Fatima alles berichtet, was sie weiß
Fatima Nadir – die arabische Zofe der jungen Lady, die davor schon ihrer Mutter diente und eingeschmuggelt wurde, um die Fortschritte von Lord Searwater zu überwachen und schon mal alles für den großen Zauber vorzubereiten
Daniel Pitt – ein sehr „leutseliger“ Diener, an dem dieses Wochenende völlig vorbeigeht, da er auch sich etwas aus dem Keller mitgebracht hat
Simon Moore – ein Diener, in dem ungeahnte Talente schlummern, sollten die Helden noch tatkräftige Unterstüzung brauchen
Jack Smith – der Lakai mit den schönen Beinen, der keine Gelegenheit auslässt, hinter den Schürzen herzujagen
Eve McPherson – ein sehr hübsches und adrettes Hausmädchen, das mit Jane befreundet ist und über die Vorgänge zutiefst bestürzt sein wird
Jane Allister – ein sehr schlaues, vielleicht zu schlaues Hausmädchen, das leider ein bisschen zu gierig ist
Wilson Grey - der schweigsame Kutscher, der schon einige Male eine blaue Gestalt am Friedhof gesehen hat, auch schon  bevor der Spuk losging
Harry Carmichael – der Stallbursche, der sich fürs Haus überhaupt nicht interessiert und eigentlich nur bei seinen Tieren etwas auftaut
Rachael Dillon – ein etwas alberne Küchenmädchen, das den Geist schon zweimal gesehen hat und nur bei der Erwähnung von Nicht-Alltäglichem beginnt hysterisch zu werden
Diana Lee – ein Küchenmädchen, das so gerne so gut kochen will, wie die Tramère und verzweifelt versucht das Rezeptbuch der Köchin zu finden und zu kopieren
John Eavens – ein Untergärtner, der genauso abergläubisch ist wie sein Chef und wenn es um Feen, Geister oder Mumien geht, kaum mehr als ein Stottern herausbekommt
James Anderson – ein Untergärtner, der viel cleverer ist, als er aussieht und sich sicher ist, das es keinen Fluch oder Geist gibt, auch wenn er noch keine bessere Erklärung gefunden hat

Gäste auf Schloss Searwater
Lady Evelyn St. James – eine lebenslustige Witwe und Abenteurerin, die immer noch Lord Searwater liebt und ihn gerne für sich gewinnen würde
Mr. Hammud Mohalji – ein undurchsichtiger, ägyptischer Beamter, der in Wirklichkeit von England beeindruckter ist als er zugeben möchte
Mrs. Fanny Alexander – eine reiche Amerikanerin, die nach einem Schwiegersohn Ausschau hält, noch mehr aber nach einem Liebhaber für sie selbst, dass sie dabei sowohl dumm als auch dreist ist, bestätigt alle Vorurteile über Amerikaner
Ms. Felicitas Alexander – ihre gar nicht so naive Tochter, die sich selber ihren Bräutigam suchen will
Prof. John McDee – ein freundlicher Ägyptologe und Altertumsforscher vom Typ "verschrobener Professor", der jedoch in Wirklichkeit das Haupt der Verschwörung des Tempels des Dreifachen Mondes ist
Dr. Alistair O’Deary – ein ehrgeiziger Altphilologe mit intellektuellen Ellenbogen, der sich auf die ganze Magie nur eingelassen hat, weil er Karriere machen will
Tatjana Elubvmaskoffa – eine mysteriöse und schöne Russin, die niemanden in ihre Karten schauen lässt und besser informiert zu sein scheint als die Helden


Kapitel 1: Was bisher geschah

Worin berichtet wird, was zu den Ereignissen auf Searwater Hall führt.

Vor etwa 4500 Jahren starb in Ägypten die große Isispriesterin Nefertiri (in der 3. Dynastie, unter Pharao Djoser (2640-2620 v.Chr.) und seinem Vezir, Arzt und Architekten Imhotep, der die Stufenpyramide in Saqqara baute). Gemäß dem gängigen Ritus wurde ihr Körper mumifiziert und in einem Felsengrab mit reichen Beigaben beigesetzt. Da sie viele Geheimnisse der Magie gekannt hatte und eine alte und weise Frau geworden war, führten die Priesterinnen einen besonderen Ritus durch und banden ihren alten Schutzgeist, den Nerfertiri in den Körper Ihrer Lieblingskatze gebannt hatte, auch über den Tod hinaus an sie. Er sollte dafür sorgen, dass das Grab der Priesterin niemals geschändet werden sollte und dass die Geheimnisse der alten Priesterin nie in die falschen Hände geraten sollte.

Die ersten 4000 Jahre ging das auch alles gut: Sollten tatsächlich Grabräuber in die Nähe des Grabs seiner Herrin gelangen, verbarg der Schutzgeist mittels Zauberei das Grab oder erschreckte die Grabräuber, so dass sie flohen. Aber dann fing der Schutzgeist an sich zu langweilen. Er wollte wieder einem Magier oder einer Zauberin dienen und wieder die Magie durch seinen „Körper“ fließen fühlen...

Vor etwa dreißig Jahren stieß Lord Searwater, der zum Studieren nach Oxford gekommen war, durch Zufall auf eine alte Schrifttafel, die einen Hinweis auf "eine weise und mächtige Frau, mit Namen Nefertiri" enthielt. Als er keine befriedigende Antwort darauf fand, wer denn wohl diese Dame gewesen sein könnte, fing er an intensiver nachzuforschen und schnell wurde aus einem kleinen Studienexkurs eine regelrechte Manie. Als sein Bruder Charles ein Jahr später an die Universität kam, war auch der bald von der Idee angesteckt herauszufinden, wer die Geheimnisvolle gewesen war. Die beiden Searwater-Brüder studierten Altertumswissenschaften und begannen eine wissenschaftlich fundierte Suche.

Die Magier vom Tempel des Dreifachen Mondes des Hermetischen Orden der Goldenen Dämmerung wurden auf die Geschichte um Nefertiri aufmerksam und hatten ein Auge auf Lord Searwater und seine Suche. Als sich die Anzeichen zu verdichten begannen, dass es wirklich auf der richtigen Spur war, schleusten sie eine der ihren als Zofe bei seiner Schwägerin ein.

Wegen seiner Langeweile unternahm der Schutzgeist nicht besonders viel, als Lord Searwater in letzten Jahr (1869) anfing das Grab auszugraben. Das bisschen an Spuk, das er betrieb, reichte lange nicht aus, um Lord Searwater überhaupt - im Gegensatz zu den Gräbern - aufzufallen.
Doch die Magier von dem Tempel des Dreifachen Mondes des Hermetischen Orden der Goldenen Dämmerung bemerkten den Spuk und als ihnen klar wurde, dass er dieses Mal das richtige Grab entdeckt hatten, begannen sie mit ihren letzten Vorbereitungen, um die Geheimnisse der Nerfertiri an sich zu reißen.

Das Grab der Nefertiri.
(In Wirklichkeit ist dies das königliche Felsgrab von Artaxerxes II. in Persepolis)

 

Eine Statue der Katze.

 

Rose Searwater, eine profunde Kennerin der Ägyptologie.

 

Eine Schriftrolle aus dem Grab der Neferitiri - für Eingeweihte ein Grimoire


Die Undine Samhradh

 

Das Mausoleum der Kennards of Searwater.

(In Wirklichkeit ist dies das Familienmausoleum der Lanrick und Edinchip in Balquhidder.)

Im Jahre 1583 im elisabethanischen England hat die Undine Samhradh [sprich: sauro; gälisch für 'Sommer'] Probleme mit ihrer Quelle. Immer wieder wird sie durch Erdrutsche verschüttet. Fast gleichzeitig wird ein Edelmann namens John Kennard mit dem Stück Land rund um die Quelle, das Searwater heißt, belehnt. Als er anfängt ein Haus zu bauen, treffen die beiden auf einander. Nach einigem Hickhack schließen sie einen Pakt. Die Undine wird so lange über die Familie Kennards auf dem Land von Searwater wachen, wie sie in ihrer Quelle leben kann. Um die Quelle vor weiteren Verschüttungen zu bewahren, baut der erste Lord Searwater um die Quelle ein Brunnenschacht und über den Brunnenschacht die Familiengruft.

Auf seinem Sarkophag werden diese Geschehnisse für die Nachwelt festgehalten.
1. Bild: Ein Ritter und eine Dame stehen sich gegenüber und haben erhobene Arme. Sie scheinen zu streiten.
2. Bild: Ein Ritter legt beide Hände auf einen Brunnen, eine Dame steht daneben und schaut ihn und den Brunnen an.
3. Das Mausoleum.
4. Bild: Ein Ritter und eine Dame geben sich die Hände.
Auch nach Sir John kümmern sich die Kennards um "ihre" Fee und deren Quelle; schließlich müssen auch sie ihren Pakt einhalten. Doch im Laufe der Zeit geht dieses Geheimnis verloren - alles was bleibt, sind die geheimnisvollen Bilder auf dem Sarkophag des Ahnherrn der Kennards von Searwater.

Vor etwa sechs Wochen nun ist der Brunnenschacht eingestürzt und damit die Quelle wieder verschüttet. Samhradh erwartete nun, dass die Kennards oder Searwaters, wie sie heute heißen, die Quelle wieder frei räumten. Doch nichts geschah... Der alte Pakt zwischen Samhradh und der Familie ist von menschlicher Seite aus gebrochen. Samhradh ist daher sehr aufgebracht und hält nicht mehr ihre schützende Hand über die Familie. Da sie jedoch eigentlich gerne wieder im Frieden mit den Searwaters leben (Sie mag sie inzwischen einfach.) und auch gerne ihre Quelle wieder bewohnen würde, aber es als nicht angemessen empfindet die Familie an ihre Pflicht zu erinnern, hat sie begonnen „zu spuken“. Je länger sie es getan hat, desto dümmer kommt sie sich dabei vor, doch einfach aufhören ist für sie keine Alternative, immerhin ist sie eine uralte und mächtige Feendame!


Lady St. James, geborene Lady Evelyn Darlington, verbrachte in den Jahren der 1830er oft den Sommer mit den beiden Searwatersöhnen in Searwater Hall. Schon früh war es ihr und William klar, dass sie beide für einander geschaffen waren. Eine zarte Liebesgeschichte nahm ihren Lauf, bis William nach Oxford ging. Zuerst schrieben die beiden sich viel, doch der junge Mann vertiefte sich ins Studium und gab sich den Freuden des freien Lebens hin und schrieb seiner Flamme immer weniger.

Nach einigen Jahren schließlich gab das junge Mädchen dem Werben von Lord St. James nach, da für sie fest stand, dass William sie vergessen hatte. Sie selbst jedoch vergaß ihre erste Liebe nie. Dass es William erst klar wurde, wie sehr er Evelyn vernachlässigt hatte, als er von ihrer Verlobung erfuhr und dass ihm bei ihrer Hochzeit das Herz brach, erfuhr sie natürlich nicht. Denn William war zu stolz, um Evelyn die Wahrheit zu gestehen. Seine Mutter jedoch sah, was "diese Frau" ihm angetan hatte. Und William heiratete, obwohl er der Erbe von Searwater war, niemals. Eine andere Frau als Evelyn kam für ihn nicht in Frage; stattdessen wurde er ein großartiger Gelehrter.

Als Lady St. James' Gemahl nach gar nicht so langer Ehe verstarb, beschloss sie ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen und machte sich daran, die Serra dos Perecis (eine Gebirgskette in Südamerika) zu kartografieren. Jetzt ist sie wieder zurück und möchte die alte Bekanntschaft wieder auffrischen. Grundsätzlich sind ihre Gefühle auch nach all den Jahren die gleichen...

Wie das hingegen bei Lord Searwater aussieht, ist ihr nicht ganz klar. Aber vielleicht kann sie hoffen, denn er hat nie geheiratet. Äußerst klar allerdings ist, dass Lady Searwater die Heirat, auch wenn sie inzwischen 28 Jahre (1842) her ist, immer noch als Affront und vielleicht sogar als Verrat an der Familie Searwater auffasst und die Lebensweise von Lady St. James entschieden ablehnt.

Die charmante und resolute Lady St. James.

 

In den Serra dos Perecis


Die mysteriöse Ms. Elubvmaskoffa

 

St. Petersburg: Heimat des Winters und der Weltbruderschaft der Anarchisten

Vor sieben Jahren (1863) kam die ganze Familie von Tatjana Elubvmaskoffa bis auf ihren Zwillingsbruder Alexander bei einem Attentat auf den Provinzgouverneur mit vielen anderen Adligen der Region um. Es war schnell klar, dass die Weltbruderschaft der Anarchisten hinter dem Anschlag stecken. Tatjana schwor Rache und begann alles zu lernen, was sie auf ihrem Feldzug vielleicht benötigen würde.

Vor drei Jahren kam dann aber ans Licht, dass ihr eigener Bruder Alexander das Attentat für die Weltbruderschaft der Anarchisten ausgeführt hatte. Er wurde in Abwesenheit zum Tode verurteilt und sein Vermögen (und damit auch Tatjanas) von der Krone eingezogen. Wieder schwor Tatjana Rache.

Doch um ihren Bruder tatsächlich aufzuspüren und zur Strecke zu bringen, brauchte sie Geld und zwar recht viel. Ihr blieb keine andere Wahl als es sich auf nicht ganz so legale Weise zu besorgen... So begann ihre Karriere als Meisterdiebin - glücklicherweise nützten ihr ihre neuerworbenen Fähigkeiten dabei sehr gut. Die gesamte Beute benutzt sie, um ihr großes Ziel zu erreichen. Selbstverständlich nimmt die dabei nur die Güter der Reichen - schließlich ist sie immer noch eine Lady!

Da in St. Petersburg der Boden etwas heiß wurde, kam sie nach England. Die Chance die von Lord Searwater entdeckte, ägyptische Sammlung und die kostbaren Juwelen der reichen Mrs. Alexander, die mit ihrer Tochter bei den Searwaters zu Besuch ist, zu stehlen, war einfach unwiderstehlich und so besorgte sie sich eine Einladung zu der Wochenendpartie bei den Searwaters.
Sollte unter den Helden ein romantisch veranlagter, nicht zu alter Gentleman sein, könnte die reizende Ms. Elubvmaskoffa sich auch in eine Herzensangelegenheit verwickeln lassen.


Kapitel 2: Die Geschehnisse nehmen ihren Lauf

Worin die Helden den Haushalt von Searwater Hall und die anderen Gäste kennen lernen und die ersten seltsamen Dinge geschehen sind und berichtet werden.

Vor allem wird über den Hausgeist gesprochen, Samhradh hat am Nachmittag wieder einmal eines der Küchenmädchen im Küchengarten erschreckt. Da Lady Searwater auf keinen Fall das Wochenende verdorben haben will, hat sie das „Getratsche“ über den Geist strengstens verboten. Aber Domestiken tun ja bekanntlich nicht immer, was ihnen gesagt wird.
Der Schutzgeist in Form der Katze fängt an die ganzen Magier zu wittern und sich zusammenzureimen, dass hier etwas nicht stimmt. Bisher ist seiner Herrin ja nichts schlimmes geschehen und wie er Lord Searwater (ganz richtig) einschätzt, wird auch nichts schlimmes passieren. Trotzdem will er etwas unternehmen und „übernimmt“ eine der Stallkatzen, die nach ein paar Minuten schneeweiß ist und zwei verschieden farbige Augen hat.
Lady Searwater übernimmt die Rolle der Hausherrin und begrüßt und unterhält die Gäste. Sie ist dabei charmant und lässt sich auch nicht von Mrs. Alexanders eigenwilligen Kommentaren und Verhalten aus der Ruhe bringen. Sie hat schon Gesellschaften gegeben, als die meisten der Anwesenden noch gar nicht auf der Welt waren. Ihre Enkelin Rose Eleanore Nerfertiri Searwater steht ihr dabei bei. Sie ist außergewöhnlich charmant, offensichtlich sehr bewandert in der Ägyptologie und voller Spannung auf die Ausstellung ihres Onkels. Gibt es einen jungen und feschen Helden, wird  sie diesen anhimmeln. Auf jeden Fall wird sie sich mit Felicitas anfreunden und viel mit ihr giggeln. Auch die Gesellschafterin Ms. McPhail und die Gouvernante Ms. Kassandra helfen Lady Searwater. Sie halten sich jedoch zurück und sind - wie es sich für Damen ihres Standes geziemt - äußerst diskret.
Lord Searwater kann sich also vor den Pflichten des Hausherrn drücken und bereitet zusammen mit dem Sekretär Mr. Wagner und seinem Assistenten Mr. Zarandiri die Ausstellung in der Bibliothek vor. Gerade die beiden letzteren sollten - bis auf das Essen - in der verschlossen Bibliothek bleiben und dort arbeiten. zum einen verhindert das ein vorzeitiges Eindringen in die Bibliothek und zum anderen könnten die Helden sie dann für verdächtig halten, da sie sich immer so zurückziehen. Lord Searwater wird in der Zeit, in der er nicht die Ausstellung vorbereitet, natürlich so viel wie möglich mit Lady St. James reden.
Mrs. Alexander versucht einen geeigneten Ehemann für ihre Tochter zu finden und die beiden zu verkuppeln oder sich selbst – am liebsten bei einem schönen Jüngling - ins Bett zu bringen. Ihre Tochter, Felicitas, erweist sich als gar nicht so naiv wie ihrem Alter angemessen und wäre einen Liebesabenteuer auch nicht abgeneigt. Sollte es sich allerdings nicht ergeben, wird sie sich mit Rose anfreunden und viel mit ihr giggeln.
Ms. Elubvmaskoffa versucht vor allem erst einmal die Lage auszuspionieren, dabei verhält sie sich zurückhaltend und ein wenig distanziert. Den Helden fällt auf jeden Fall auf, dass ungewöhnlich viele Ausländer in diesem Haushalt zusammenkommen.
Lady St. James stellt sich schnell als eine lebenslustige Witwe und patente Abenteurerin heraus. Sie ist sehr sympathisch, beugt die gesellschaftlichen Regeln so wie es ihr gerade passt und ist eine exzellente und interessante Gesprächspartnerin. Außerdem sollte schon an diesem Abend klar werden, dass zwischen ihr und „William“ immer noch etwas ist.
Mr. Mohalji ist ein ägyptischer Beamter der Kulturbehörde und hat schon mehrere Male mit Lord Searwater zu tun gehabt. Er ist eigentlich ein freundlicher und netter Mann, aber durch seine ungewohnte Umgebung eingeschüchtert. Da er aber ja schließlich die ägyptische Regierung vertritt, will er es sich nicht anmerken lassen. Die Helden sollten ihn ruhig verdächtigen.
Prof. McDee ist der klassische Prototyp des etwas verschrobenen und liebenswürdig vertrottelten Gelehrten. Er sollte auf keinen Fall verdächtig sein, aber in Wirklichkeit ist er der Anführer des Tempels des Dreifachen Mondes in dieser Mission.
Dr. O’Deary ist ein ehrgeiziger und karrierebewusster Gelehrter, vielleicht wird das in Unterhaltungen mit ihm immer mal aufblitzen. Außerdem ist er zu allen, die vielleicht eines Tages nützlich sein könnten überaus freundlich.

Von Lady Searwater ist folgendes geplant: Am Freitag kommen die Gäste bis 18.00 Uhr an der Bahnstation an und werden per Kutsche nach Searwater Hall gebracht.
Vor 20.00 Uhr kann im kleinen Salon ein Aperitif eingenommen werden, um 20.00 Uhr läutet es zum Dinner. Zur Tischordnung für das Wochenende und die Speisepläne gibt's weiteres bei den Links. Nach dem Essen werden Gesellschafts- oder Kartenspiele gespielt. Etwa um 23.00 Uhr ist Bettzeit.


Kapitel 3: Neugier tötete die Katze

Worin die Helden Searwater Hall bei Nacht erkunden, jedoch keine Hinweise auf die Schurken finden, jedoch auf die Feendame Samhradh treffen, die bei ihrem Spuk finstere Prophezeiungen ausstößt. Und worin die Schurken schließlich merken, dass ihre Pläne doch nicht so einfach aufgehen werden und sie Gegenmaßnahmen einleiten, zu denen die Ermordung des naseweisen Stubenmädchen Jane Allister gehört.

Die Schurken dringen in die verschlossene Bibliothek ein und nehmen die für sie wichtigen Gegenstände an sich. Der Spuk draußen hat auch Jane Allister in Panik versetzt und sie in die Bibliothek flüchten lassen, wo sie auf die Schurken trifft und versucht diese zu erpressen. Eine dumme Idee! Eine Mitwisserin am Leben zu lassen, fällt den Schurken nicht ein. Sie belegen Jane mit einem Paralyse-Zauber, nehmen einen der Dolche aus Nefertiris Grab, gehen mit Jane in den Küchengarten, schneiden ihr die Kehle durch und verstecken ihre Leiche unter ein paar Büschen.
Die Katze wird von der Macht der Magier gebannt und kann so nicht verhindern, dass sie seine Herrin bestehlen. Erst am nächsten Morgen kann sich die Katze auf die Suche nach Verbündeten machen und sich erneut den Schurken stellen.
Ms. Elubvmaskoffa kommt zu spät in die Bibliothek geschlichen, um noch auf diese Gruppe zu treffen, merkt jedoch, dass schon vor ihr jemand hier war und verschwindet – mit dem festen Vorsatz den anderen aufzuspüren - wieder auf ihr Zimmer. Sie wird von nun an versuchen herauszufinden, wer da außer ihr noch am Werk ist und dabei vielleicht auf Hinweise, die auf die wahren Täter deuten, aufspüren - vielleicht wird sie allerdings auch den Helden in die Quere kommen und nicht so recht wissen, ob sie ihnen trauen kann.
Falls Mrs. Alexander auch nur auf ein bisschen Entgegenkommen gestoßen ist, wird sie diesen Herrn in dieser Nacht besuchen und dafür ebenfalls durch das Haus geistern.
Da vermutlich auch die Helden unterwegs sein werden, ist in Searwater Hall wirklich etwas los!


Kapitel 4: Den Schatten auf der Spur

Worin die Helden die Spur der Ereignisse aufnehmen, die Feendame Samhradh den Fluss über die Ufer treten und ein schreckliches Gewitter, das Mittag in Nacht verwandelt, niedergehen lässt, um endlich auf sich aufmerksam zu machen, die Helden anfangen den Schurken in die Quere zu kommen und wiederum Gegenmaßnahem einleiten.

Etwa gegen 9.00 Uhr wird der Einbruch in die Bibliothek entdeckt. Lord Searwater ist empört und ein wenig aus der Fassung. Er untersucht mit Zarandiri und Wagner den Schaden. Dann schickt er nach der Konstablerei. Harry Carmichael kommt jedoch unverrichteter Dinge wieder, denn der Fluss ist über die Ufer getreten und momentan kann man das Gelände von Searwater Hall nicht verlassen.
Das verschwundene Stubenmädchen ist vor allem bei den Dienstboten das Thema. Ist sie durchgebrannt? Aber mit wem? Oder hat sie etwa der Geist geholt? - Die Dienstboten von Searwater werden langsam wirklich nervös. Nur Schmitz, Davidsons und Tramères Zucht halten sie noch im Zaum.
Die Leiche von Jane wird von der Katze entdeckt. Sie beschließt, dass sie etwas tun muss und versucht die Helden - besonders gerne einen Magiebegabten - in den Küchengarten zu lotsen und ihnen die Leiche zu zeigen.
Lady Searwater wird am Ende des Frühstücks eine kleine Ansprache halten und (auch wenn sie von dem Mord erfährt) verkünden, da man zur Zeit eh nur auf einen Rückgang des Wassers warten könne, um dann endlich die Konstablerei zu holen, alles wie geplant weiterginge, „schließlich sind wir Briten!“
Kurz danach fängt es an zu regnen. Samhradh ist jetzt wirklich böse: in der Nacht hat sie den Fluss immer weiter anschwellen lassen und nun sorgt sie für ein Gewitter, bei dem man glaubt das letzte Stündlein habe geschlagen. Obwohl es Mittagszeit ist, wird es draußen so dunkel wie in der Nacht und Wind und Regen peitschen um das Haus.

Von Lady Searwater ist folgendes geplant: Am Samstag ist bis 11.00 Uhr das üppige und reichhaltige Frühstücksbuffet aufgebaut. Um 13.00 Uhr läutet es zum Lunch. Zur Tischordnung für das Wochenende und die Speisepläne gibt's weiteres bei den Links.
Um 14.30 Uhr bittet Lord Searwater in die Bibliothek und die anliegenden Räume, um sich die Fundstücke anzuschauen.
Vor 20.00 Uhr kann im kleinen Salon ein Aperitif eingenommen werden, um 20.00 Uhr läutet es zum Dinner. Zur Tischordnung für das Wochenende und die Speisepläne gibt's weiteres bei den Links.
Um 21.30 Uhr wird zum Tanz aufgespielt und zwischen 23.00 und 24.00 Uhr ist Bettzeit.


Kapitel 5: Showdown um Mitternacht (oder zumindest fast)

Worin die Helden sich dem Geist stellen und einen neuen Verbündeten finden und schließlich die Schurken an ihrem finsteren Ritual hindern.

Die Schurken werden versuchen den Geist von Nefertiri in einen neuen Körper zu zwingen, über den sie die Kontrolle haben. Dieser Körper muss zwei Merkmale aufweisen: Er muss vor der Beschwörung mit einem bestimmten Zauber belegt werden (Diesen Kontrollzauber haben die Schurken aus Nefertiris Sachen gestohlen.) und er muss Nefertiri möglichst ähnlich sein. Und wer passt da besser als eine junge Frau, die Nefertiri grob ähnlich sieht (Haare kann man färben.), fließend altägyptisch liest und spricht und auch noch denselben Namen trägt? In der Tat: Rose ist das erwählte Opfer; sie wird noch vor der Bettzeit entführt, in die Bibliothek gebracht und vorbereitet. Nun beginnen die Schurken mit ihrem Ritual, geschützt hinter einem Zirkel, in den kein Lebender eintreten kann und einen zweiten, durch den keine Materie dringen kann. Sie sind mit ihrem Ritual schon verhältnismäßig weit voran geschritten, wenn die Helden sie stoppen, übernimmt der zauberysche Apparat die Magie.
Die Katze kann nichts tun, da sie in einer lebenden Katze steckt. Sollte sie „sterben“, kann sie den Zirkel betreten. Daher versucht sie sich umzubringen. Wenn man allerdings neun Leben hat, ist das gar nicht so einfach... Als Geistwesen oder noch im Katzenkörper ist die Katze der Joker für die Helden. Sie kann sie unterstützen (ohne ihnen die Show zu stehlen), zur Not dafür sorgen, dass der äußere und der innere Schutzkreis durchbrochen werden kann, so dass die Helden agieren können.
Ms. Elubvmaskoffa stielt auf jeden Fall die Juwelen von Mrs. Alexander und kommt danach in die Bibliothek - eigentlich um auch hier ein wenig mitgehen zu lassen. Im Notfall kann sie ebenfalls die Kavallerie sein oder helfen die Scherben zusammen zu kehren; auf jeden Fall ist sie hilfreich, taktisch klug und praktisch.
Die Fee Samhradh weiß, dass Rose in tödlicher Gefahr schwebt und wird versuchen sie zu retten; Pakt hin oder her, als eine von den Guten kann man doch ein Kind nicht einfach sterben lassen. Wenn die Helden schon dafür gesorgt haben, das der Pakt erneuert ist oder in Kürze wird, arbeitet sie gerne mit ihnen zusammen. Samhradh kann versuchen die Schurken mit ein paar Blendzaubern zu verwirren, kann aber ansonsten im Kampf nicht nützlich sein. Allerdings kann sie mit ihrem Kuss heilen und zur Not den zauberyschen Apparat finden - und das ist nicht zu unterschätzen.


Kapitel 6: Ein neuer Tag

Worin die sich Helden für den errungenen Sieg feiern lassen und wieder Ruhe auf Searwater Hall einkehrt.

Sollte Rose etwas passiert sein, wird Samhradh darauf bestehen sie in ihre Grotte zu bringen und sie dort wieder heilen. Lord Searwater dankt den Helden überschwänglich und wird alles in seiner Macht stehende tun, um diese Schuld wieder abzugelten. Auch seine Mutter, Lady Searwater, ist überaus dankbar für die Rettung ihrer Enkelin. Samhradh dankt den Helden noch einmal für die Restauration des Paktes. Mrs. Alexander reist sofort ab, als sie den Raub ihrer Juwelen bemerkt, um eine ganze Liga von privaten Agenten auf die Spur der entflohenen Diener von Dr. O’Deary und Prof. McDee zu setzen; denn unzweifelhaft sind sie die Täter! Haben die Helden nicht selber die Papiere der Schurken sichergestellt, wird Ms. Elubvmaskoffa dies tun und sie einem verantwortungsbewussten Helden oder Lord Searwater übergeben. Ansonsten verläuft der Sonntag wie geplant, allerdings ist niemand den Helden böse, wenn sie den Kirchgang verschlafen...

Von Lady Searwater ist folgendes geplant: Um 9.00 Uhr findet der Gottesdienst im Dorf statt. Um 12.00 Uhr wird der Lunch serviert. Zur Tischordnung für das Wochenende und die Speisepläne gibt's weiteres bei den Links. Ab 15.00 Uhr reisen die Gäste wieder ab.

 

Spielhilfen

Worin der Gastgeber einige Hilfen an die Hand gegeben bekommt, um seinen Gästen den Besuch auf Searwater Hall so ausführlich wie möglich beschreiben.

Anreden
Korrekte Anreden sind ein weites und schwieriges Feld; bei allen möglichen Fragen hat mir persönlich immer diese Seite gute Dienste geleistet.
Lord Searwater wird mit "My Lord", "Lord Searwater" oder, wenn man ihn gut kennt, mit "Searwater" angeredet. (Seine Mutter und Lady St. James nennen ihn William, Rose "Onkel William".)
Lady Searwater wird mit "Madam" oder "Lady Searwater" angeredet. (Lord Searwater nennt sie "Mutter" und Rose "Großmutter" und "Madam".)
Rose wird mit "Madam" oder "Miss Searwater" angeredet. (Lady und Lord Searwater nennen sie Rose, etwa ab Samstag Mittag wird sie auch von Lady St. James so genannt.)
Lady St. James wird mit "Madam" oder "Lady St. James" angeredet. (Lady Searwater und Lord Searwater nennen sie Evelyn.)
Ms. Elubvmaskoffa wird mit "Madam" oder "Miss Elubvmaskoffa" angeredet.
Mrs. Alexander wird mit "Madam" oder "Mrs. Alexander" angeredet. (Von ihrer Tochter wird sie mit "Mommy" angesprochen.)
Ms. Alexander wird mit "Miss" oder "Miss Alexander" angeredet. (Mrs. Alexander nennt sie Felicitas.)
Mr. Hammud Mohalji wird mit "Sir" oder "Mr. Mohalji" angeredet.
Prof. John McDee wird mit "Sir" oder "Prof." oder "Mr. McDee" angeredet.
Dr. Alistair O’Deary wird mit "Sir" oder "Dr." oder "Mr. O’Deary" angeredet.
Sekretär, Assistent, Gesellschafterin und Gouvernante werden mit Mr. bzw. Ms. und ihrem Nachnamen angeredet. Sie stehen in der Hierarchie irgendwo zwischen Up- und Downstairs. Sie werden beim Essen anwesend sein, es sei denn, dann sind zu viele Herren oder Damen da. Bei der Gesellschaft werden sie auf jeden Fall dabei sein.
Die Bediensteten werden mit ihrem Vornamen angeredet, außer Butler, Haushälterin, Köchin und den Leibdienern bzw. Zofen, die nur mit ihrem Nachnamen angeredet werden.

Speisepläne
Die Köchin ist hervorragend; alle Speisen sind ein Gedicht und anwesende Ladys könnten auf den Gedanken verfallen, diese großartige Köchin abzuwerben, um mit ihren Kochkünsten selbst als Gastgeberin zu glänzen. Da Lord Searwater wenig Zeit auf Searwater Hall verbringt hat er Schmitz mit der Betreuung seines Weinkellers beauftragt und Schmitz geht diesem Auftrag mit gewissenhafter, preußischer Gründlichkeit nach; der Weinkeller ist für so ein kleines Anwesen erstaunlich reich und gut bestückt.
Freitag, um 20.00 Uhr Dinner: Es gibt verschiedene Fischgerichte und verschiedene Weißweine.
1. Krebssuppe und einen Escherndorfer Fürstenberg Silvaner Kabinett '37,
2. Muschelspieße und ein Domaine Baumann Pinot Blanc Tradition '68,
3. Lachsgratin und einen Domaine Joly Clos de la Coulée de Serrant '59,
4. Forellenschaum auf Erdäpfeln und einen Vallformosa Chardonnay '60,
5. Haifilet mit Porreegemüse und ein Château Lazaridis Le Macedonien '65,
6. Früchte und Warre Vintage Port (Portwein).

Samstag, um 13.00 Uhr Lunch: Es gibt verschiedene Spezialitäten der Küche und verschiedene Köstlichkeiten des Kellers.
1. klare Kloßsuppe und einen Oberotweiler Käsleberg Spätburgunder Weißherbst trocken '37 (Rosé),
2. kleine Kapuzinerkressekuchen und Alde Gott Spätburgunder Weißherbst Kabinett trocken '57 (Rosé),
3. Gänsekeulen in Sherrysauce und El Maestro Sierra Oloroso (Sherry),
4. Rinderbraten mit Minzsauce und Martine Metaxas Robola de Kephalonia '50 (Roter),
5. Zitroneneis und Germain Pidansat demi-sec (deutscher Schaumwein).

Samstag, um 20.00 Uhr Dinner: Es gibt verschiedene Geflügelgerichte und verschiedene Weißweine.
1. Wachtelpastetchen und Valpantena Bianco di Custoza '65,
2. Champignon-Hühner-Suppe und Bric Cenciurio Roero Arneis '56,
3. Truthahnbrust an Orange und Capannelle Chardonnay Barrique '47,
4. Ente in Aspik und Vallformosa Penedès Gran Reserva '60,
5. Rebhuhn auf Gemüsenestern und György Villa Chardonnay '56,
6. Putenbraten mit jungem Gemüse und Miguel Oliver Muscat '69,
7. Schokoladenparfait und Michele Chiarlo Moscato d'Asti "Nivole" (italienischer Dessertwein).

Sonntag, um 12.00 Uhr Lunch: Es gibt verschiedene Spezialitäten der Küche und verschiedene Köstlichkeiten des Kellers.
1. geräucherte Makrelenhäppchen und Jurtschitsch Grüner Veltliner "Grüve" '59 (Weißer),
2. Auberginenmousse und Leone de Castris '61 (Rosé),
3. Rindermedallions auf Brombeeren und György Villa Merlot ''68 (Roter),
4. Fasanragout und Grauer Burgunder Spätlese trocken '68 (Weißer),
5. Vanilleklößchen mit heißen Kirschen und Laurent Perrier brut (Champagner).

Tischordnung
Dies ist die "Grundtischordnung" für das Wochenende auf Searwater Hall. Sollten unter den Helden mehr männliche als weibliche Gäste sein, gibt es immer noch Ms. Mamurapoplis und Ms. McPhail, die mit an der Tafel speisen können. Sollten hingegen zu wenig männliche Helden da sein, können Mr. Wagner und Mr. Zarandiri nicht an die Tafel geladen werden. Allerdings haben die Helden dann fast die einzige Gelegenheit verpasst, wo die beiden Herren nicht in der Bibliothek eingeschlossen sind...
Die Helden können ganz einfach in diese Tischordnung eingefügt werden. Je nach ihrem Rang ersetzen sie von oben nach unten die hier aufgeführten, die ihrerseits weiter nach unten rutschen. Dabei ist zu bedenken, dass Feen aus Höflichkeit immer den Rang von Adeligen zugesprochen bekommen. Lord Searwater führt aber in jedem Fall Lady St. James an den Tisch. Außerdem sollte bedacht werden, dass Ehepaare gewöhnlich nicht zusammensitzen. Und eine Mätresse neben ihren Liebhaber zu setzen zeugt auch von schlechtem Geschmack.
Lady Searwater wird von Tafel Lord Searwater führt
Mr. Mohalji an den Tisch geführt. Lady St. James an den Tisch.
Mrs. Alexander wird von Prof. McDee führt
Dr. O’Deary an den Tisch geführt. Lady Rose an den Tisch.
Ms. Elubvmaskoffa wird von Mr. Wagner führt
Mr. Zarandiri an den Tisch geführt. Ms. Alexander an den Tisch.

zurück