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Die Kinder des Cooga

Sich einen Namen in der wissenschaftlichen Welt machen? Abenteuer in den weißen Flecken auf Afrikas Landkarte erleben? Oder einfach nur mit einer spannenden, ungewöhnlichen Arbeit gutes Geld verdienen? Einer dieser Gründe wird es sein, der die Helden antreibt, an der Expedition von Prof. Sir Stanley Adderly teilzunehmen. Dass dann doch alles gar nicht so einfach ist wie geplant, ist doch eigentlich klar, oder?

Dies ist ein Abenteuer für das Rollenspiel Castle Falkenstein.

Inhalt

Dramatis Personae

Kapitel 1: Was bisher geschah Worin berichtet wird, was zu den Ereignissen im Dschungel Zentralafrikas führt...
Kapitel 2: London Worin berichtet wird, wie die Helden den Auftrag bekommen, in die Fußstapfen von Prof. zu treten, auf die geplante Expedition zu gehen und das afrikanische Idol ins British Museum zu bringen.
Kapitel 3: An den Wassern des Kongo Worin berichtet wird, wie die Helden in Boma ankommen und sich für die Expedition vorbereiten und ausrüsten.
Kapitel 4: Im Dschungel Worin berichtet wird, welcher Gefahren sich die Helden erwehren müssen, um den einheimischen Stamm zu treffen.
Kapitel 5: Das Dorf der Zunqui Worin berichtet wird, wie es den Helden gelingt, die Zunqui auf ihre Seite zu ziehen, die sie schließlich zum Tabu bringen.
Kapitel 6: Der Tempel Worin berichtet wird, wie die Helden den Tempel finden und vor allem, was sie darin finden.
Kapitel 7: Der Hinterhalt Worin berichtet wird, wie die Helden in den Hinterhalt der bösen Zauberer geraten, aber heldenmütig das Blatt noch wenden können.
Kapitel 8: Nach dem Sieg Worin berichtet wird, wie die Helden den errungenen Sieg feiern und in Ruhe nach London heimkehren.

Dramatis Personae

  • Prof. Sir Stanley Adderly, ein berühmter Afrika-Ethnologe, etwas schrullig, aber sehr liebenswert
  • Lady Sarah Adderly, seine treue Frau und Assistentin, deutlich ordentlicher und organisierter, aber genauso liebenswert
  • Charles d’Astée, äußerst erfolgreicher, belgischer Händler in Boma, ein alter Freund der Adderlys und sehr hilfsbereit
  • Zombo, der Anführer der Askari, der sogar ein Gewehr sein eigen nennt und trotzdem so abergläubisch und furchtsam ist wie alle anderen
  • Sete, Mossua, Sonho, abergläubische Askari, die eine irische Gefahr jedoch wenig schreckt, solange sie nicht in der Überzahl ist
  • Masa, der Sprecher der Träger, der ständig versucht zu erklären, warum alle Angst haben und dabei die Welt als ein einziges Horrorkabinett zeichnet
  • Dingi, Ouma, Pemba, Pango, Bombi und vielleicht noch ein paar mehr, furchtsame Träger, die natürlich auch abergläubisch sind
  • Incusso, Häuptling der Zunqui, ein stolzer Mann, der sich der ehrenhaften Tradition seines Stammes nur zu bewusst ist
  • Chiova, Schamane der Zunqui, ein weiser, alter Mann, der sein Leben lang gegen die Macht des Idols und für seine Leute gekämpft hat
  • Raphael Burg, ein deutscher, skrupelloser Zauberer und
  • Pierre Leclerc, ein ebenfalls skrupelloser Zauberer aus Frankreich, beide gehören zum Hermetischen Orden der Goldenen Dämmerung und greifen machtgierig nach anderer Leute Arbeit Früchte
  • Philip Leipziger und Andreas Pranke, ihre beiden ebenfalls skrupellosen Söldner, die über ihr geplantes Schicksal allerdings nichts wissen

Kapitel 1: Was bisher geschah

Worin berichtet wird, was zu den Ereignissen im Dschungel von Zentralafrika führt...

Vor sehr langer Zeit lebte ein Volk in den Niederungen des Kongo, das die Kinder des Cooga genannt wurden. Sie waren hochgewachsen, wunderschön und begabt, leider aber auch stolz und hochmütig. Sie wollten den Tod nicht als Ende ihrer wunderbaren Existenz hinnehmen und so schufen ihre Magier einen machtvollen Fetisch, ein goldenes Idol, das den Tod besiegen sollte. Der Zauber gelang, jedoch nicht so, wie die Kinder des Cooga es sich überlegt hatten. Die Geister, der in der Nähe des Idols gestorbenen, wurden in das Idol gebunden (, das so immer mächtiger wurde,) und ihre Körper kehrten als willenlose Zombies zurück und gehorchten den Befehlen derer, die das Idol kontrollierten. Sofort entwickelte sich ein Bürgerkrieg um die Kontrolle über das Idol und innerhalb weniger Jahre war das gesamte Volk der Cooga tot oder eher – untot. Es dauerte lange bis die Körper zerfielen und sie nicht mehr der Schrecken des Kongotals waren.
Die Vorfahren der Zunqui lebten zu dieser Zeit bereits hier. Sie waren nie eine Hochkultur wie die Kinder des Cooga, aber sie waren die Wächter der Kinder des Cooga. Sie hatten mit ihnen Handel betrieben, für sie gearbeitet und an ihrem Aufstieg partizipiert – und waren der einzige Stamm, der nicht vor den Zombies weiter in den Dschungel hineinflüchtete. Sie blieben und bewachten die Ruinenstadt, die im Laufe der Jahrhunderte völlig zerfiel. Sie jagten die Zombies und sorgten dafür, dass der Schrecken unter Kontrolle blieb. Ihre Schamanen entwickelten ein kompliziertes Verfahren, so dass sie Fetische hatten, die ihre Toten davor schützen wiederzukehren und sie bewahrten die Geschichte der Kinder des Cooga. Inzwischen ist das alles nur noch Legende für die Zunqui, aber immer noch erfüllen sie ihre Aufgabe.
Prof. Sir Stanley Adderly ist ein berühmter und erfolgreicher Wissenschaftler. Er ist von der Queen für seine lebenslange Forschung zur afrikanischen Ethnologie verdient zum Ritter geschlagen worden. Er arbeitet schon lange für und mit dem British Museum. Und er plant die Krönung seines Lebenswerks: immer wieder ist er auf Hinweise auf eine frühe Hochkultur im Kongotal gestoßen, die sich die Kinder des Cooga nannten, und in den letzten Jahren hat er es geschafft! Offensichtlich gab es eine Stadt nördlich vom heutigen Boma, dort muss ein Tempel zu finden sein, in dem ein Idol aus Gold lagern soll. Dieses Idol (und was noch so in der Ruinenstadt zu finden ist) zu bergen und ins British Museum zu holen, würde seiner jahrzehntelangen Arbeit die wohlverdiente Krone aufsetzen!
Die beiden Zauberer Raphael Burg und Pierre Leclerc sind durch einen unglücklichen Zufall vor etwa einem Jahr auf einer Gesellschaft mit Prof. Sir Stanley Adderly ins Gespräch gekommen und natürlich hat der gute Professor den beiden Zauberern, ohne dass er wusste wer sie waren, vieles über seine Forschungen erzählt. Die beiden erkannten sofort die Beschreibung des Idols und sahen eine riesige Chance für sich. Wenn es sich um den „kleinen Kopf des Cooga“ handelt, wäre das Idol ein Artefakt von riesiger, nekromantischer Macht! Sie mussten es haben! Ab da beobachteten sie den Professor und seine Fortschritte bei seiner Arbeit genau. Allerdings waren sie ausgesprochen vorsichtig: nicht einmal ihren Logengeschwistern erzählten sie von der Sache – sie wollen die Macht am liebsten mit niemanden teilen!


Kapitel 2: London

Worin berichtet wird, wie die Helden den Auftrag bekommen, in die Fußstapfen von Prof. zu treten, auf die geplante Expedition zu gehen und das afrikanische Idol ins British Museum zu bringen.

Auf eine Zeitungsannonce oder Empfehlungen kommen die Helden im Büro des Prof. Sir Stanley Adderlys zusammen. Er ist ausgesprochen sympathisch, vielleicht ein bisschen schrullig, aber er ist ja auch ein berühmter Gelehrter und eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Er berichtet von seinen Plänen (jahrelange Forschung, die besondere Kunstfertigkeit der Artefakte der Kinder des Cooga, Reiseroute, Finanzierung durch das British Museum, enge Zeitpläne) und stellt den Helden Lady Sarah Adderly, seine treue Frau und Assistentin, vor. Alles scheint gut geplant und vorbereitet zu sein. In fünf Tagen soll es losgehen. Eine Expedition, auf die man sich freuen kann!
Zwei Nächte später stirbt der Professor in seinem Büro an einem vergifteten Pfeil. Die Helden können bei Nachforschungen herausfinden, dass die versteckten Pfeile aus einem Idol stammen und alles anderen, zwar ebenfalls mit Gift bestrichen sind, aber das dieses offensichtlich schon lange eingetrocknet ist. Fragen die Helden herum, können sie herausfinden, dass Prof. Sir Stanley Adderly gerne Studenten mit dem Idol und seinen Giftpfeilen erschreckt hat. Er machte so auf die Gefahren seines Berufstandes aufmerksam. Und eigentlich waren alle Pfeile harmlos; er hätte schließlich niemals jemanden gefährdet. Die Vermutung liegt also nahe, dass der Pfeil ausgetauscht oder neu mit Gift versehen wurde. Es ist jedoch nicht herauszufinden, wer in die Räumlichkeiten des Professors gelangt sein könnte. Da der Professor hochangesehen und sehr beliebt war, gibt es auch keine Veranlassung an einen Mord zu glauben und so wird bei einer Untersuchung auf Unfalltod erkannt.
In Wirklichkeit hat der Professor Raphael Burg und Pierre Leclerc in seinem Büro erwischt und brillant eins und eins zusammengezählt. Den beiden blieb keine Wahl als ihn zu töten, sonst hätte er sich sicher an die Freimaurer oder gar die Templer gewendet! Die beiden bedauern den Mord, denn jetzt müssen sie selbst im Dschungel auf die Suche gehen, statt abzuwarten und dem Professor am Ende das Idol zu entreißen.
Am nächsten Tag fleht Lady Sarah die Helden an, die Expedition trotzdem zu einem guten Ende zu führen. Sie ist überzeugt, dass der Geist ihres Mannes nur Ruhe finden kann, wenn seine Arbeit zu einem Ende gebracht wird. Berichten die Helden, dass sie nicht an einen Unglücksfall glauben, dann ist sie überzeugt, dass ein afrikanischer Fluch ihren Mann getroffen hat und es nun umso wichtiger ist, seine Mission zu einem guten Ende zu bringen. Sie selbst muss natürlich in London bleiben, die Beerdigung vorbereiten, alles mögliche ordnen und selbstverständlich wird sie das Trauerjahr einhalten!
So bleibt den Helden wohl nichts anderes übrig, sich wie verabredet einzuschiffen und nach Boma zu reisen.


Kapitel 3: An den Wassern des Kongo

Worin berichtet wird, wie die Helden in Boma ankommen und sich für die Expedition vorbereiten und ausrüsten.

Boma ist dafür, dass es die beherrschende Rolle im Handel der Internationalen Afrikagesellschaft der Belgier (Association Internationale de l’Afrique, AIA) inne hat, dann doch erstaunlich klein. In Holzhäusern mit großen Terrassen leben die Weißen, die Schwarzen leben in kleinen Hütten. Es gibt Hafenanlagen am Kongo, mehrere kleine Kirchen und natürlich einen riesigen, zum Teil überdachten Markt. Ziegen und Hühner laufen über die Gassen, denn von Straßen kann man hier nicht reden. Gesprochen wird Französisch und ein wenig Portugiesisch – und natürlich mehrere Dialekte der Eingeborenensprachen. 
Mithilfe des Empfehlungsschreibens von Lady Sarah ist es kein Problem von Charles d’Astée jede Hilfe zu bekommen: er bringt die Helden unter, hilft ihnen beim Besorgen von Ausrüstung, Proviant und wenn sie wollen auch von Trägern und Askaris, den einheimischen Wächtern.

Folgende Dinge können und sollten die Helden in Boma in Erfahrung bringen:

  • Im Norden lebt der Stamm der Zunqui. Sie sind harmlos und ignorieren für gewöhnlich die Europäer.
  • Sie achten geradezu fanatisch auf die Unberührtheit ihrer Gräber.
  • Es gibt ein großes Tabu für ihren Stamm.
  • Ein Tabu ist ein Verbot etwas bestimmtes zu tun oder eine bestimmte Region zu betreten.
  • Das Tabu der Zunqui scheint mit alten Ruinen zu tun zu haben.
  • Nur die Zunqui wissen, wo diese Ruinen genau liegen.
  • Vor zwei Tagen hat eine andere Expedition auch Träger angeheuert.
  • Es handelte sich dabei um vier Europäer.
  • Sie haben miteinander Deutsch gesprochen.

Die beiden Zauberer Raphael Burg und Pierre Leclerc sind mit ihren Söldnern bereits im Dschungel unterwegs. Ihre Expedition ist gut ausgerüstet und da sie die ungefähre Richtung kennen, wollen sie versuchen vor den Helden dort zu sein und das Idol zu bekommen. Sie verlieren im Dschungel einen ihrer Leute...


Kapitel 4: Im Dschungel

Worin berichtet wird, welcher Gefahren sich die Helden erwehren müssen, um den einheimischen Stamm zu treffen.

Die Helden sind etwa fünf oder sechs Tage unterwegs, um auf das Dorf der Zunqui zu treffen. Dabei können ihnen folgende Dinge passieren, die in fett gedruckten sollten passieren:

  1. Riesenschlange – versucht den Letztgehenden zu erwürgen
  2. Affen – sind nur neugierig und versuchen Vorräte zu stehlen
  3. Spinnennetz – mit sechs großen Spinnen
  4. Fallgrube der Zunqui – kann man mit Hilfe und Seil leicht wieder herauskommen
  5. Grabmal der Zunqui – hoffentlich wird nichts angefasst
  6. ein Toter der anderen Expedition
  7. Raubtier – läuft lieber weg
  8. Feuerameisen – man kann einem Bogen um sie machen
  9. verseuchtes Wasserloch – einer der Helden bekommt ein leichtes Fieber
  10. UND nächtens: ein Zombie (oder mehr, wenn die Gräber der Zunqui geschändet sind) – es kommt zum Kampf. Mal schauen, ob die Träger und Askaris bleiben wollen...

Schließlich kommen die Helden erschöpft im Dorf der Zunqui an.


Kapitel 5: Das Dorf der Zunqui

Worin berichtet wird, wie es den Helden gelingt, die Zunqui auf ihre Seite zu ziehen, die sie schließlich zum Tabu bringen.

Der Empfang, der den Helden bereitet wird, hängt ganz davon ab, ob sie eines oder gar mehr der Gräber der Zunqui geschändet haben.
Haben sie das nicht und haben vielleicht sogar noch im Kampf gegen den Zombie ganz gut ausgesehen, werden sie als Verbündete herzlich willkommen geheißen. Die Sprachbarriere ist dann das hauptsächliche Problem, um die Geschichte der Kinder des Cooga zu erfahren und zur Ruinenstadt geführt zu werden.
Haben die Helden aber Gräber geschändet, kommt es zu einer Konfrontation. Eine Auseinandersetzung kann verhindert werden, wenn sich die Helden ergeben. Ihre Träger und Askari werden das sicherlich tun – zu groß ist die Übermacht der Zunqui. Im Falle einer Auseinandersetzung kämpfen die Zunqui mit vergifteten Blasspfeilen, die die Helden lähmen, oder sie „fliehen“ und lassen dabei vergiftete Dornenzweige fallen, die die Helden ebenfalls lähmen. Zu sich kommen sie erst wieder, wenn sie an Pfähle gebunden sind. Sie können beobachten, wie große Feuer und riesige Kessel mit Wasser vorbereitet werden. Was an Kannibalismus denken lässt, ist in Wirklichkeit eine Reinigungszeremonie, bei der auch die Geschichte der Kinder des Cooga nachgespielt wird. Danach könne die Helden mit den Zunqui versuchen zu reden.


Kapitel 6: Der Tempel

Worin berichtet wird, wie die Helden den Tempel finden und vor allem, was sie darin finden.

Incusso, der Häuptling, und Chiova, der Schamane, führen die Helden zum Tabu. Sie und ihre Leute werden hier ein Lager aufschlagen und auf die Helden warten. Sie sind durch nichts zu bewegen selber das Tabu zu betreten.
Nach einem weiteren sehr anstrengendem Tag erreichen die Helden den Hügel, der gar keiner ist. Vielmehr stellt sich der Hügel als über und über überwucherte Stadtruine heraus, den man allerdings mit Tageslicht erkunden sollte. Interessantes kann man hier kaum finden; alles ist viel zu sehr zerfallen. Trotzdem lassen sich einige Reliefs in den Wänden abzeichnen (, die später die Geschichte der Kinder des Cooga erzählen,) und mehrere kleine, in geschützten Ecken befindliche, steinerne Statuen finden. Sie wirken vom Stil ganz anders als die Fetische der Zunqui.
Vor allem aber wird der Eingang zum alten Heiligtum gefunden. Hinter jeder Menge Gestrüpp führt eine ehemals sicher geschmückte, heute völlig verwitterte Öffnung ein paar Meter in den Hügel hinein.
Dann kann man durch ein Loch im Boden in einen Gang darunter gelangen. Von der hölzernen Treppe, die hier einst war, ist nicht einmal mehr Staub nach. Dafür ist hier alles mit Spinnweben überzogen, in denen auch wieder Spinnen lauern können. Es ist hier stockfinster, die Helden sollten also Laternen oder Fackeln mitbringen.
Nach etwa acht Metern gelangt man in einen quadratischen Raum. Die Spinnweben hören hier ziemlich schlagartig auf. Offensichtlich war der Raum einst reich geschmückt; jetzt sind nur noch Reste von Organischem an den Wänden, Decke und Boden zu erkennen. Bei genauer Untersuchung der Wände zeigen sich auch seltsame Löcher.
Viel mehr ins Auge fallend ist jedoch ein Podest in der Mitte des Raums, auf dem ein goldenes Idol steht. Dies ist jedoch nicht das echte Idol. Und das wird den Helden sicherlich klar, sobald sie es anheben – es ist nicht aus massivem Gold, es ist zu leicht. Wenn sie es jedoch anheben, lösen sie eine Falle aus. Eine riesige Steinplatte schiebt sich von oben vor den Gang und aus den Wänden kommen sehr viele spitze Metallstangen gefahren, um die Helden aufzuspießen. Man kann den Mechanismus umkehren, indem man das falsche Idol wieder auf seinen Platz stellt. Kommen die Helden nicht sofort darauf, sind einige der Stangen schon rostig und brüchig und außer einigen schmerzhaften Fleischwunden wird den Helden nichts passieren. 
Die beiden Zauberer Raphael Burg und Pierre Leclerc haben diesen Raum bereits gefunden und die hier befindliche Falle ausgelöst, aber auch wieder ausgeschaltet bekommen. Sie wissen, dass dies hier nicht das echte Idol ist, dass es aber ganz in der Nähe sein muss. Sie können seine Macht bereits spüren... Bevor sie allerdings noch weiter ihr Leben aufs Spiel setzen, haben sie beschlossen die Drecksarbeit den Helden zu überlassen und ihnen dann einfach das Idol abzunehmen. Sie warten bis die Helden den Raum mit dem echten Idol gefunden und die Fallen dort abgesichert haben und stürmen dann hinein.
Am Podest des falschen Idols findet sich ein geheimer Mechanismus, den die Helden dann entdecken sollten. Mit ihm lässt sich eine andere Steinplatte verschieben, die den Durchgang in einen weiteren Tunnel freigibt. Dieser führt wiederum etwa acht Meter in den Hügel hinein und öffnet sich dann in eine ziemlich große, natürliche Höhle. Auch hier war der Raum einst reich geschmückt; wiederum sind heute nur noch Reste von Organischem an den Wänden und Decke zu erkennen. In diesen Resten sitzt ein Pilz, der ein bläuliches, pulsierendes, schwach leuchtendes Licht erzeugt. Das macht das ganze recht unheimlich. Auf dem völlig verstaubten Boden sind komplizierte Muster mit Steinplatten gelegt. Sie zeigen den Weg, den man gefahrlos gehen kann, um zum riesigen Götzenbild auf der anderen Seite zu gelangen. Weicht man von diesem Weg ab, öffnet sich der Boden und man stürzt ein paar Meter tief in eine Fallgrube. Auch hier sollte außer verstauchten Knöcheln und Prellungen den Helden nichts passieren. Nach dem ersten Sturz können die übrigen Fallgruben leicht ausgemacht und entweder unschädlich gemacht oder markiert werden.


Kapitel 7: Der Hinterhalt

Worin berichtet wird, wie die Helden in den Hinterhalt der bösen Zauberer geraten, aber heldenmütig das Blatt noch wenden können.

Vorbei an allen Fallen stehen die Helden an dem riesigen Idol, in dessen Mund das kleine, goldene Idol steckt. Bevor sie es jedoch an sich nehmen können, kommen Raphael Burg, Pierre Leclerc und ihre Söldnerschar in den Raum und übernehmen mit überlegener Feuerkraft das Kommando.
Während einer der beiden anfängt ein Ritual vorzubereiten und die Helden ordentlich verschnürt werden, erklärt der andere Zauberer den sinisteren Plan, wie sie mit Hilfe einer riesigen Zombiearmee zuerst Afrika und dann die ganze Welt erobern wollen. Muhahahaha!
Danach beginnen die beiden das Ritual, indem sie ihr eigenes Blut auf das Idol schmieren (und so die Kontrolle erlangen) und dann bringen sie - völlig überraschend für ihre eigenen Leute - diese um. Wenige Sekunden später erheben sie sich als Zombies wieder und gehorchen den Befehlen der Schurken.
Jetzt ist die Zeit der Helden gekommen. Den Söldnern und Helfern der Finsterlinge wird klar, welches Schicksal sie erwartet und es kommt zu einem Tumult. Im Durcheinander können sie sich losmachen und sollten a) sich gegen viele Zombies verteidigen und b) das Ritual unterbrechen. Das können sie, indem sie den Kreis verwischen, mit Wasser das Blut vom Idol waschen, die Zauberer ausschalten, etc.
Durch das misslungene Ritual verliert das Idol alle seine Macht. Die Zombies brechen in sich zusammen. Sollten die beiden Zauberer noch ein Problem darstellen, könnte die entstehende Rückkopplung sie ausschalten, so dass die Helden sie überwältigen können.
Drohen die Helden zu scheitern, können die Zunqui von Incusso, dem Häuptling, und Chiova, dem Schamanen, geführt als Kavallerie auftauchen und zur Rettung eilen.


Kapitel 8: Nach dem Sieg

Worin berichtet wird, wie die Helden den errungenen Sieg feiern und in Ruhe nach London heimkehren.

Die Helden können mit dem nun nur noch für die Wissenschaft interessanten Idol nach London zurückkehren. Ihnen – oder vielmehr dem Idol – droht von keinem magischen Orden mehr eine Gefahr.
Die Zunqui werden die Helden feiern! Sie sind endlich, nach so langer Zeit von ihrem Tabu befreit. Falls die Helden Blessuren oder Schlimmeres davon getragen haben, können sie sich im Zunqui-Dorf in Ruhe auskurieren. Alle sind Ehrengäste, so lange sie wollen, und werden so gut es irgend geht behandelt. Und wer weiß, was die Schamanen mit ihrer Macht anfangen, nun, wo sie nicht mehr ausschließlich ihre Toten schützen müssen?
Zurück in Boma wird d’Astée für eine schnelle, sichere und bequeme Heimreise sorgen.
Haben die Helden die beiden Zauberer überwältigt und wollen sie nun der Gerichtsbarkeit überlassen, können sie das in Boma tun. Dann wird d’Astée dafür sorgen, dass die Helden nie wieder von Raphael Burg und Pierre Leclerc hören. In England hingegen kommt es zu einem aufsehenerregendem Verfahren, bei dem die Helden selbstverständlich aussagen müssen. Am Ende werden die beiden dann zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt werden. Die Helden allerdings haben eine Menge Leute auf sich aufmerksam gemacht – sowohl andere Mitglieder des Hermetischen Ordens der Goldenen Dämmerung als auch der Illuminaten, Freimaurer und Templer.
Lady Sarah wird den Helden sehr, sehr dankbar sein. Der Geist ihres Mannes kann nun seine Ruhe finden. Außer der vereinbarten Bezahlung wird sie noch eine ordentliche Belohnung oben drauflegen. Außerdem kann sie den Helden, wenn diese es wünschen, die Türen zu der Wissenschaftselite Englands öffnen.
Und das British Museum hat einen neuen Schatz und Mittelpunkt in seinem Afrika-Saal.