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Lord Charles Robert Finley

Charles Robert Finley, jüngster Sohn einer kleinen, jedoch betuchten Adelsfamilie aus Surrey, hat sich schon in seiner frühen Jugend für seine Umwelt interessiert. Da er sich nie Sorgen bezüglich eines Einkommens zu machen hatte, sah er es nach seinem vollendeten Studium der Biologie an der Universität zu Cambridge nicht als zu dringend an, einen festen Beruf auszuüben. Stattdessen begann er ausgedehnte Reisen durch das beheimatete England, aber auch den deutschsprachigen Raum zu machen.
Denn Finleys Mutter, Lady Emily Finley, ist entfernt mit dem hannoveranischen Königshaus verwandt, was den jungen Charles Robert schon in jungen Jahren dazu brachte, deutsch zu lernen.

Bei Ausbruch des Weltkrieges kauft ihm seine Familie ein Offizierspatent und seine Sprachkenntnisse kamen ihm sofort zu gute: er blieb weit entfernt von den grauenhaften Schlachtfeldern Flanderns. Durch seine Deutschkenntnisse war er qualifiziert, deutsche Gefangene und abgeschossene Piloten zu befragen. 
Nach Kriegsende glücklich wieder heimgekehrt, begann er wiederum mit seinen Reisen nach Deutschland und Österreich.
Sein Interesse gilt vor allem der Flora und Fauna der Länder und er hat ein Faible für Astronomie. 
Ganz in seinen privaten Forschungen aufgegangen, betrachten seine Eltern mit Sorge, seine älteren Brüder amüsiert, mit welcher Gleichgültigkeit er den Frauen gegenüber steht.