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Der Club

Die Vorlagen, aus denen dieses Wappen bebastelt ist, stammen von www.heraldik-wappen.de und Free Heraldy Clipart.

Der Club versteht sich als eine Art intellektuelle Vereinigung, deren Sinn und Zweck in der Erforschung des Übernatürlichen, Okkulten und Seltsamen besteht. Einige der Mitglieder haben sich auf die Bekämpfung des Übernatürlichen, Okkulten und Seltsamen, das das Empire oder die Zivilisation im allgemeinen bedroht, spezialisiert. Andere wiederum trennen die Spreu vom Weizen, indem sie Scharlatane, falsche Geistererscheinungen oder Feenfotografien enttarnen und wenn möglich dem Gesetz überantworten. Allgemein gehen aber alle Mitglieder davon aus, dass es etwas Übernatürliches, Okkultes und Seltsames da draußen gibt - auch wenn es selten und schwer zu entdecken ist.
So lautet der Wahlspruch des Clubs auch:

Lucem in Obscuro ferimus!

Die Aufnahme in den Club steht jeder Person offen, die sich in der Erforschung des Unerklärlichem und Übernatürlichem hervortut. Dabei macht der Club in keinster Weise einen Unterschied beim Geschlecht, der Nationalität oder der sozialen Herkunft der Person. Es kann also wirklich jeder Mitglied werden.
Die Voraussetzung ist lediglich ein Fürsprecher unter den Mitgliedern, der die Person als Kandidat für die Aufnahme in den Club vorschlägt. Der Kandidat muss dann noch einen zweiten sogenannten Tutor finden; die beiden Mitglieder kümmern sich während der etwa einjährigen Probezeit um den Kandidaten; sie beantworteten seine Fragen und bürgen sozusagen für den Kandidaten, der nämlich bereits die Möglichkeiten des Clubs nutzen kann. Nach der Probezeit stimmen die (in London anwesenden) Mitglieder dann über die Aufnahme ab. Üblicherweise müssen 2/3 der Mitglieder für den Kandidaten stimmen, der dann in einer Zeremonie in den Club aufgenommen wird.
Der Club ist nicht wirklich ein Geheimbund im klassischen Sinne, aber die Mitglieder sind schon angehalten in der Öffentlichkeit nicht zu viel über das zu sprechen, was die Ziele und Zwecke des Clubs sind. Über die Forschungsgebiete anderer Mitglieder zu sprechen ist sogar verboten, um diese nicht unfreiwillig zu kompromittieren. Wenn man auf andere Mitglieder des Clubs trifft, die man vorher noch nie getroffen hat, kann es durchaus passieren, dass man nicht herausfindet, dass der Gegenüber auch ein Mitglied ist. Um sich außerhalb des Clubs doch zu erkennen, gibt es einen Pin - ähnlich der Pins der Colleges und Universitäten -,  den man sich ans Revers stecken kann. Er zeigt das Wappen des Clubs. Geheime Handschläge oder Erkennungssprüche überlässt man dann doch eher Freimaurern oder ähnlichem.

Das Haus

Die Ausstattung des Clubs ist äußerst großzügig. Als der Club sein Quartier an der Eaton Terrace, unweit der Victoria Station, des Hyde Parks, des Victoria & Albert Museums, des Chelsea Hospitals und des Buckingham Palastes bezogen hat, gab es wohl genug großzügige Spender unter den Mitgliedern, dass der Club heutzutage alle Annehmlichkeiten bietet.
Im Erdgeschoss ist die Halle, der Empfangsraum, der Esssaal und die ausgesprochen gut bestückte Bibliothek untergebracht. Im Keller befindet sich die Küche, mehrere Lagerräume und anscheinend einige "Laboratorien" von Mitgliedern. Im Obergeschoss ist der Sitzungssaal des Clubs, einige Zimmer, in denen Mitglieder oder Gäste untergebracht werden können, die keine andere Möglichkeit haben in London unterzukommen, und mehrere kleine Studierzimmer, in denen man .

 

 

Die Mitglieder

Es gibt eine ganze Reihe von Mitgliedern, die mehr oder weniger schrullig, freundlich, hilfsbereit, eigenartig, hilfreich oder skurril sind. Insgesamt sind es etwa 200 sehr unterschiedliche Menschen, die allerdings nicht alle in London oder auch nur Großbritannien weilen. Einige von ihnen lernt ihr recht schnell kennen.

Mr. Arthur James Tatteridge Privatier, Schachspieler, war früher in der Armee - vermutlich beim Secret Service, zu dem er immer noch Beziehungen pflegt, tatkräftig und vertrauenswürdig und der erste eurer Tutoren.
Er scheint es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, mehr über das Okkulte zu erfahren, um das Empire schützen zu können.
Prof. Dr. lit. Dr. phil. Julius Arthur Smith Gelehrter mit den Spezialgebieten Archäologie und europäische Sprachen, humorvoll, freundlich, mit einer Vorliebe für ganz abscheulichen Tabak und der zweite eurer Tutoren.
Er enttarnt mit großer Freude falsche Medien und Geistererscheinungen. Ansonsten spricht er immer mal wieder von seinen Forschungen auf dem Gebiet der "Erscheinungen".
John Beddows Sein äußerst korrekter Butler, der ihm bei all seinen Recherchen und Forschungen hilfreich zur Seite steht.
Vermutlich ist er inzwischen auch ein echter Experte auf einigen der Forschungsgebieten des Professors.
Mr. Razif Kantu Barani Ein indischer Fakir oder Yogi oder Brahmane oder so - mit einer Schulbildung aus Cambridge und einer so britischen upper class Aussprache des Englischen, dass man auf die Idee kommen könnte, er hätte einen Sitz im Oberhaus.
Er versucht den geheimnisvollen Kräften des Körpers und ihrer Energien einen Ausdruck in der Naturwissenschaft zu geben.
Oksana Larri Eine Frau aus Sibirien. Was oder wer sie genau ist, wird euch nicht klar, denn ihr Englisch ist äußerst begrenzt. Sie scheint allerdings recht viel von Geistern zu sprechen.
Mr. Henry Latimer Ihr Partner in einer Forschungsarbeit über - wen überrascht's - Geister. Und wenn ihr den Gerüchten glauben dürft, den Geister seiner Vorfahren, die auf dem Sitz der Latimers, auf High Tor's Manor in Devon, umgehen.
Er ist von seiner echten Geisterbesessenheit abgesehen ein höchst durchschnittlicher britischer Gentleman: Mittelgroß, mittelschlank, mittelalt, mittelblond, liebenswürdig, korrekt und höchst langweilig.
Miss Elvira Letitia Gonzalez y Cambero Eine Botanikerin aus Brasilien, die sehr rassig, sehr attraktiv und sehr temperamentvoll ist. Sie verschlingt in ihrer "Freizeit" begeistert billige gothic novels und gerät sich deshalb immer wieder mit den Spiritisten des Clubs in die Haare, da sie der Meinung ist, durch ihre Lektüre mindestens ein ebenso großes Wissen über Geister zu besitzen wie diese.
Ihr Forschungsgebiet sind mehrere hochgiftige Pflanzen ihrer Heimat, die eng mit einem Kult der Eingeborenen in Verbind zu stehen scheinen.