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Bronzehund

Das Seelentier von Bronzehund.

Ihro Wohlgeboren Bronzehund von Musgraven

Mein Name ist Bronzehund. Es ist nicht der Name, mit dem ich geboren wurde, aber es ist der Name, den ich trage, der mein Leben, mein Sein ausmacht. Ich bin ein Sklave. Ein Gladiator. Ein Aufrührer. Ein Rächer. Ich bin das, was andere aus mir gemacht haben, und auch wenn ich die Ketten Al Anfas gesprengt habe, so schleife ich sie doch hinter mir her, wo immer ich auch hintrete.
Ich bin als Sklave geboren. Meine Mutter war eine Moha, meinen Vater habe ich nie gekannt. Es gab in meiner Kindheit viel Gemunkel über meinen Vater, dass er kein Sklave, sondern einer der Herren meiner Mutter gewesen sei. Eine der ersten Erinnerungen, die ich habe, ist, wie ich in dem Haus, in dem meine Mutter und ich lebten und dienten, einen anderen Jungen sah der spielte. Ich wollte zu ihm gehen und mitspielen - aber meine Mutter griff mich und verbat es mir. Spielen - das können in Al Anfa nur die freien Kinder - alle anderen müssen arbeiten, wie ihre Eltern. Ich verstand damals noch nicht, was es hieß ein Sklave zu sein, aber es kam mir damals schon als ungeheures Unrecht vor.
Meine Mutter war schön, und sie bekam oft Besuch von Männern - anderen Sklaven, die um sie warben, und den älteren und höher gestellten Sklaven, die als Aufseher und Vertraute ihrer Herren dienten und sich einfach nahmen, was sie wollten. Meine Mutter versuchte, mich so gut es ging zu behüten, aber auch wenn ich auch das noch nicht verstand, so wusste ich, dass es unrecht war.
Als ich zehn Sommer alt war, rammte ich dem Aufseher, der meine Mutter belästigte, ein Messer in den Fuß. Er schrie und rief nach seinen Wachen, aber ich war schon früh ein kräftiger und flinker Junge, und es brauchte drei von ihnen, um mich zu bändigen, während ich schrie und biss und um mich trat, und noch bevor sie mich ganz gepackt hatten hatte ich noch einmal das Messer gegen den Aufseher geführt - ein Stich, der seinem Auge dienen sollte, aber sein Ziel verfehlte und stattdessen eine tiefe, lange Narbe auf dem Gesicht des Aufsehers hinterlies. Der Aufseher war außer sich. Meine Mutter bettelte die Wachen und den Aufseher an, mich zu verschonen - doch es half nichts.
An diesem Tag lernte ich das erste Mal die Sklavenpeitsche kennen. Und an diesem Tag sah ich das letzte Mal meine Mutter.
Man verkaufte mich an die Steinbrüche, und dort sollte ich die nächsten Jahre meines Lebens verbringen. Es war ein hartes und schweres Leben für einen Jungen, doch der Zorn gegen meine Besitzer gab mir die Kraft, alles zu überstehen und daran zu wachsen. Ich hegte und nährte diesen Zorn, und er war es, der mich die endlosen Strapazen, die Hitze, die Mühen und die Erschöpfung der Steinbrüche überleben lies. Sieben mal versuchte ich zu fliehen, meinen Besitzern zu entkommen oder mich wenigstens zurück nach Al Anfa zu stehlen, um meine Mutter zu finden. Sieben mal fing man mich wieder ein, und jedes mal kamen weitere tiefe Narben zu denen hinzu, die meinen Rücken schmückten.
Man könnte sagen, die Sklavenpeitsche wurde mein engster Begleiter in den Jahren im Steinbruch.
Mein letzter Fluchtversuch wäre beinahe gelungen, hätte mich aber ebenso beinahe das Leben gekostet. Ich hatte eine der Wachen mit bloßen Händen erwürgt, um mir die Flucht zu ermöglichen, und dann noch zwei von meinen Häschern erschlagen, als sie meiner habhaft wurden. Mein Besitzer hatte einige meiner Eskapaden geduldet, weil ich härter arbeiten konnte als ein Stier, aber den Tod dreier seiner Wachen hätte er mir nie verziehen - nie verzeihen können, ohne sein Gesicht zu verlieren und gegenüber den anderen Sklaven Schwäche zu zeigen. Und so fand ich mich auf dem Platz vor dem Aufseherhaus des Steinbruchs wieder, fast besinnungslos von den Schlägen, mit denen mich die Wächter traktiert hatten, auf die Knie gezwungen und den Sklavantod bereits im Genick angesetzt.
Doch mein Besitzer hatte einen Gast an diesem Tag, und dieser war ob meiner Geschichte und dem Geschick, mit dem ich gegen die Wächter gekämpft hatte, so beeindruckt, dass er mich meinem Herren abkaufte und mich in seine Gladiatorenschule aufnahm. Ich war gerade achtzehn Sommer alt.
Mein Leben änderte sich zunächst nicht wirklich. Ich und ein halbes Dutzend anderer Jungen aus dem Steinbruch mussten immer noch schwere Arbeit leisten, den anderen, erfahrenen Gladiatoren zu Diensten sein und konnten zwischen unseren vielen Aufgaben froh sein, wenn wir die Gelegenheit bekamen, ein wenig mit Schwert oder Speer zu trainieren. Aber immerhin - wir bekamen das erste Mal seit Jahren gut zu essen, und man lehrte uns, uns sauber zu halten und unsere Körper zu pflegen. Die anderen Gladiatoren jedoch mieden uns, behandelten uns als wären wir Dreck, als wären wir nichts. 
Heute weiß ich, dass sie uns schon als tot ansahen - und mit Toten schließt man keine Freundschaft.
Ich erinnere mich noch an meinen ersten Kampf. Wir waren ungerüstet, nur mit einem Speer ausgerüstet, gekleidet in lose Wämser, die unsere Oberkörper halb bedeckten. Unsere Körper waren geölt und glänzten im Fackelnschein des Raumes, in dem wir auf unseren Kampf warteten. Irgendwo über uns tobten die Zuschauer in den Rängen, wir fühlten nur das Vibrieren in den Mauern und hörten ihre Schreie wie das Geräusch von tosendem Wind irgendwo vor uns. Dann bekamen wir das Zeichen und stürmten den schmalen, kühlen Gang entlang auf den gleißend hellen Torbogen zu. Und in vollem Lauf stürmten wir in die Arena, wo uns das Licht, die Hitze und der Lärm wie ein Hammerschlag trafen. Ich brauchte einen Augenblick, um mich zu fassen, diese Kulisse zu begreifen, und meinen Gefährten ging es nicht anders.
Doch unsere Gegner warteten schon auf uns, und der Todesschrei eines der anderen riss mich aus meiner Starre.
Es waren Raubtiere. Zwei Stück. Grosse Katzen, die tagelang nicht gefüttert waren und von ihren Wärtern mit Schlägen noch weiter aufgereizt worden waren. Sie stürzten sich auf uns mit einer Schnelligkeit und Unbarmherzigkeit, die mich an die Sklavenpeitsche denken ließen. Fast Augenblicklich waren wir unserer Starre entrissen und fanden uns in einer Welt aus Schreien, aus Klauen und aus Tod wieder. Sehr zum Erstaunen meines Besitzers überlebte ich.
Tage später, als meine Wunden halb verheilt waren und ich wieder ein wenig bei Kräften war, ließ er die Schnitte überschminken, gab mir Helm, Schwert und Schild und schickte mich ein weiteres Mal in die Arena. Es war ein ausgemachter Kampf - ein Gladiator, der schon zu Ruhm gelangt war und dem somit nur noch unerfahrene und junge Kämpfer als Gegner bekam - zum Abschlachten, zur Freude und Belustigung des Publikums. Zum großen Zorn meines Besitzers erschlug ich auch ihn.
Es muss meinen Besitzer einiges an Ansehen und auch an Geld gekostet haben, denn die Kämpfe in der Arena sind fast immer abgesprochen, und das subtile Netz aus Gefälligkeiten, Wetten und Schulden duldet es nicht, wenn es betrogen wird.
So sah ich mich schon zum zweiten Mal zum Tode verurteilt, sollte als Entschädigung dem Besitzer des toten Gladiators überlassen werden, der - so sagte man - sich schon hundert Höllenqualen für meine Bestrafung ausgedacht hätte. Aber ein weiteres Mal wurde ich von einem anderen Mann gerettet - diesmal war es Akrat Bey.
Akrat Bey war der Besitzer einer der größten Gladiatorenschule in Al Anfa, und er nahm mich unter seine Fittiche. Er ließ mich mit Schwert und Schild, mir Speer und Beil, mit Säbel und Pike trainieren. Er kleidete und ernährte mich gut. Er nahm mich auf in seinen Stall von Gladiatoren, und diese wiederum nahmen mich in ihre Mitte auf. Ich lernte zu töten, egal, was ich auch immer als Waffe in der Hand hielt. Ganze drei Monate vergingen, bis ich wieder in die Arena trat.
In diesem Kampf hörte ich auf, ein einfacher Sklave zu sein. In diesem Kampf wurde ich zu Bronzehund.
Ich war außerordentlich talentiert, und jede Waffe, die man mir in die Hand gab, führte ich bald, als hätte ich schon Jahre mit ihr trainiert. Wo ich Anfangs noch derjenige war, der von anderen instruiert wurde, war bald ich es, der den anderen Gladiatoren in Akrat Beys Schule den Gebrauch der Waffen lehrte. In der informellen Rangliste der Gladiatoren stieg ich schnell auf. Nicht einmal drei Jahre später, mit 22 Sommern, galt ich als der beste Gladiator in ganz Al Anfa.
Doch ich hörte nie auf, es zu hassen. Mein Leben, die Massen von gierigen, lüsternen Augen, die von den Rängen herabstarrten und sich am Tod ihrer Sklaven berauschten. Die Patriarchen und Schulenbesitzer, die gleichgültig ob einer Laune des Herrschers oder einer Wette Dutzende ihrer Sklaven in die Arena und in den Tod schickten. Die Ränke und Intrigen, auch unter den Gladiatoren, wo eine vergiftete Speise oder eine verborgene Klinge ebenso häufig den Tod brachte wie der herabgesenkte Daumen des Publikums in der Arena. 
Wie man mich wie ein Tier für ein paar Stunden auslieh, wo ich unter den lüsternen Augen der Sklavenbesitzer ihre Sklavinnen schwängern sollte, auf dass diese ebenfalls große Gladiatoren zur Welt bringen würden. Oder wie ich für ihre Feste und Orgien entlieh, wo ich gedemütigt, benutzt und geschändet wurde.
Akrat Bey versuchte stets, uns als Vater und Freund gegenüberzutreten, seine Gladiatorenschule wie eine Familie - mit ihm als Familienoberhaupt - zu führen. Aber all sein Bemühen in diese Richtung war eine Lüge, das durch die Dinge, die ich eben beschrieb, entlarvt wurde. Wenn wir Gladiatoren aber unter uns waren, in den wenigen unbeobachteten Momenten oder kurz vor oder nach dem Kampf in der Arena, dann war da zwischen uns ein Band der Brüderlichkeit, ein gewisses Verstehen, das stärker war als jede Parodie einer Familie, die Akrat Bey uns vorspielen wollte. Er war immer noch unser Besitzer, aber in den wenigen Augenblicken, in denen wir unter uns waren, waren wir freie Männer.
Einer der Gladiatoren in Beys Schule war ein gefangener und versklavter Thorwaler namens Helvjörn. Er war ein Riese, fast so groß wie ich, und mit seiner Axt ebenso geschickt wie ich es mit der Kette war. Sein herzliches, fröhliches Wesen war so unbegreiflich für meinen düsteren, brütenden Geist, dass ich zuerst annahm, er verspottete mich. Doch bald lernte ich, dass dies seine Art war, mit der Schmach der Sklaverei umzugehen, und wir wurden Freunde. 
Nächtelang saßen wir beisammen, und er erzählte mir von einer Wunderwelt, die ich bis dahin noch nie erfahren hatte: einem Leben in Freiheit. Er erzählte mir von Aventurien und den Ländern im Norden. Er erzählte mir vom Meer und den Reisen, die ihn und seine Familie über die Meere geführt hatten. Er lehrte mich ein wenig seiner Sprache, und ich lehrte ihn ein wenig, in der Arena zu überleben. Er berichtete mir von Monstren auf Maraskan, Elfen, deren Körper ganz aus Eis waren, gigantischen Orkheeren, die die Steppen des Nordens durchstreiften und immer wieder an den Heeren der Thorwaler scheiterten, von den seltsamen Bräuchen der Menschen im Mittelreich. 
Vor allem aber erzählte er mir von Freiheit.
Ich bin mir nicht einmal sicher, wie es genau begann. Immer mehr Gladiatoren sammelten sich, um unseren Gesprächen beizuwohnen, und bald mussten wir unsere Treffen im Verborgenen führen, um nicht aufzufallen. Immer weniger redeten wir über die Freiheit der Vergangenheit, und immer öfter über die Freiheit, die die Zukunft bringen kann. Andere Sklaven gesellten sich zu uns und trugen die Geschichten über Bronzehund und den Blonden Bären zu den Sklaven in den Häusern und Villen der Reichen Al Anfas. 
Wir begannen, Pläne zu machen. Erst fürchteten wir uns noch, uns offen gegen unsere Besitzer aufzulehnen, doch Helvjörn erzählte die Geschichte der Schlacht Al Anfas gegen die Tulamiden, und wie Al Anfa nicht nur besiegt, sondern auch von Boron, seinem Schutzgott, verlassen worden war. Dies machte uns Mut, denn wir hofften, dass sich Boron uns nicht entgegenstellen würde, wenn wir uns gegen Al Anfa erhoben. 
Wir beteten zu Kor und Rondra, dass sie unserem Aufstand gefällig sein würden. Und ich betete zu Praios, dass uns der Aufstand einen neuen, einen gerechten Herrscher senden würde.
Ein wenig sah ich mich in dieser Rolle. Ich war bereits der König der Gladiatoren, dies war unbestritten, und ich konnte schwerlich schlechteres Werk leisten als das, was die bestehenden Herrscher Al Anfas taten.
Doch dann überrollten uns die Ereignisse. 
Es war geltende Praxis, dass ein Gladiator nach 15 Jahren in der Arena in den Ruhestand treten konnte, entweder in die Freiheit entlassen wurde oder doch zumindest eine neue Aufgabe im Haushalt seines Besitzers bekommen würde. Selten gelang es einem Gladiator, tatsächlich so lange zu überleben, doch Thaladar aus der Schule Akrat Beys hatte tatsächlich die 15 Jahre vollendet. Er war fürchterlich hässlich, von Narben und schlecht verheilten Wunden entstellt, mit nur noch einem Auge und einer Nase, die so oft gebrochen war, dass sie eigentlich nur noch eine verwachsene Knolle in seinem Gesicht war. Aber er hatte überlebt, und er freute sich auf die Belohnung, die Akrat Bey ihm zweifelsohne zuteil werden lassen würde. Aber Akrat Bey war kein Dummkopf und hatte längst gemerkt, dass unter seinen Gladiatoren Unruhe herrschte, und er wollte uns eine Lektion erteilen - dass er immer noch unser aller Leben und Geschick in seinen Händen hielt. Er schickte Thaladar trotz seines Alters und der vollendeten 15 Jahre wieder in die Arena, in einen Kampf gegen zwei junge Heißsporne, die ihn geradezu zerfetzten.
Mit dem, was dann kam, hatte er wohl kaum gerechnet.
Die Gladiatoren waren empört über den Bruch der alten Traditionen und drängten uns, uns jetzt zu erheben, auch wenn wir noch nicht gut genug vorbereitet waren, um den Tod Thaladars zu rächen. Helvjörn und ich protestierten, versuchten, den Dingen Einhalt zu gebieten, der Lage Herr zu werden, aber die Feuer des Aufstandes brennten bereits. Innerhalb von Stunden hatten die Gladiatoren von 8 aus 10 Schulen sich gegen ihre Besitzer erhoben, Waffen an sich gerissen und kämpften sich durch die Strassen zum Herrscherpalast. Es war nicht der erste Sklavenaufstand, aber der erste, in dem den Soldaten nicht unausgebildete Dienstboten, sondern harte und zähe - und ihnen meistens überlegene - Kämpfer entgegenstanden. Wir schlossen uns dem Aufstand an, nachdem wir die Schule von Akrat Bey niedergebrannt, aber vergeblich nach Bey selbst gesucht hatten. Helvjörn und ich versuchten, den Aufstand zu leiten, ihm Richtung zu geben - aber wie an einen Stier, der durchgegangen war, konnten wir uns lediglich an den Haupttross der Gladiatoren hängen und versuchen, nicht selbst niedergetrampelt zu werden. Sklaven aus den Haushalten schlossen sich uns an - manche hatten ihre Besitzer im Schlaf getötet und standen mit Dolchen und Messern an unserer Seite, andere rissen Steine aus dem Pflaster der Strasse oder kämpften mit bloßen Händen gegen die Soldaten, die versuchten, den Aufstand niederzuwerfen. Doch wir stießen weiter auf den Herrscherpalast zu, und die Soldaten wurden von den Sklaven und Gladiatoren beinahe niedergewalzt. Hunderte Soldaten waren erschlagen, und der Herrscherpalast war bereits in greifbarer Nähe. Doch mir und Helvjörn kam dies zu einfach vor, aber noch während wir versuchten, den Mob zu bändigen und zu sammeln, traten auf den Dächern der Gebäude um uns herum auf einmal Bogenschützen hervor, und vor und hinter uns tauchten neue, frische Abteilungen Al Anfanischer Soldaten auf, um uns einzukesseln. 
Wir waren in der Falle, und wahrscheinlich verraten worden.
Der Rest der Nacht war ein Massaker. Die wenigsten von uns überlebten, ich selbst kämpfte mich mit Helvjörn und einem halben Dutzend anderer Gladiatoren aus dem Kessel heraus. Schwer verwundet versteckten wir uns den Rest der Nacht, während Abteilungen von Soldaten jede Strasse, jede Gasse nach Aufrührern durchstreiften und alle, die sie antrafen, gnadenlos niedermachten. Mit dem Morgengrauen schlichen wir uns auf ein Schiff, das Helvjörn als Fluchtweg für den Notfall ausgespäht hatte, und tatsächlich gelang es uns, unseren Häschern zu entkommen.
Noch auf See starb Helvjörn. Wir übergaben seinen Leichnam den Wellen, wie er es gewollt hätte.
Und nun bin ich auf dem Weg nach Thorwal, um der Familie meines Freundes die Nachricht von seinem Tod zu bringen und seine Geschichte zu erzählen. Und wenn dies vollbracht ist, werde ich zurück in den Süden kehren. Ich werde den finden, der uns verraten und in die Falle gelockt hat. Ich werde den Tod meines Freundes rächen. Und ich werde das Sklavenreich Al Anfas stürzen, ihre Herrscher töten, ihre Banner verbrennen und ihre Burgen schleifen. Und dann, wenn dies vollbracht ist, werde ich mit Praios Segen dafür sorgen, dass dort ein gerechtes Reich entsteht.
Und ich will nicht eher ruhen, bis dies vollbracht ist. Bis ich endlich die Ketten abgestreift habe, die mich immer noch an Al Anfa binden.