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Rohals BannspruchBei der Ewiglichkeit der sieben Sphären, der sechs Elemente und der einen Kraft, beim Mysterium von Kha und dem Losstern, bei der Macht der zwölf Götter, der sechs Giganten und der sechs Urdrachen, bei den Sünden von Mada und Satinav, beim Willen unseres Vaters und bei der endlosen Verdammnis des Namenlosen spreche ich diese Worte: Ewiger Los, Herr der Welten und Schöpfer des Alles, umfange diesen Geist und diese Seele, und Du, Menacor, sechsflügeliger Wächter des Limbus, halte Wacht über ein Äon Äonen, auf dass kein lebendes und kein noch zu zeugender Mensch, Elf, Zwerg, Echs, Ork, Drach, Fee, und auch keiner von gemischter oder anderer Gattung in der Lage sei, selbigen zurückzurufen in die Dritte der Sphären, es sei denn, dies ist der Wille der Angerufenen oder mein Wille. Also spricht Rohal, Sohn des Nandus: FAHR ZUM LIMBUS, BORBARAD! |
VorspielZweimal, nicht einmal werden die Legionen des Roten Mondes vor das Haus der gelben Sonne treten. Weiden ist immer noch durch den Orkkrieg erschüttert und geschwächt, auch wenn die große Armee des Brazoragh geschlagen ist. Immer noch streifen kleinere Orkhorden durch das Herzogtum und plündern, rauben und brandschatzen. In einer kleinen Scheune nicht sehr weit vor den Toren Balihos, das zur großen Messe bittet, suchen einige Gestalten vor einem Sommergewitter Unterschlupf: der Druide Morgen mit seinem kleinen Fuchs "Fuchs", die Hesindegeweihte Thenna Bringir mit ihrem Maultier "Langohr", beschützt von dem Söldner und Ex-Gladiator Bronzehund, der Gaukler Maelcan mit seinem zählenden Pferd "Argento" und die Sharisad Aaminah. Als auch noch einige Orks in der Scheue Zuflucht suchen wollen, kommt es zu einem Kampf, und die Reisenden beschließen, da sie denselben Weg haben, erst einmal gemeinsam weiter nach Baliho zu ziehen. |
Alptraum ohne EndeWenn der Diener jenseits des Todes den Meister außerhalb des Todes ruft. Auszüge aus dem Bericht der Mutter Linai Perainiane Arvenspfordt, die Ereignisse um die Dragenfelder Wüstenei betreffend, mit Kommentaren der KGIA-Sekretärin Gunella Waldsdotter aus dem Jahre 26: Am 22. Ingerimm 22 lernte ich im Kasino Nordstern einige abenteuerlustige Personen kennen: den Zauberkundigen Morgen mit seinem kleinen Fuchswelpen, die Hesindegeweihte Thenna Bringir, den Söldner und Ex-Gladiator Bronzehund, den Spieler Maelcan und die im Nordstern auftretende Sharisad Aaminah. Sie hatten sich wohl auf dem Weg zur Warenschau in Baliho kennengelernt. Da meine Freundin, die Hüterin der Rahja an jenem Abend nicht im Nordstern war, freute ich mich, neue und gebildete Gesichter, die auch einem kleinen Schluck nicht abgeneigt waren, kennenzulernen. Es war angenehm mit ihnen über den wunderschönen Sommer oder die erstaunlich dicken Kartoffeln aus dem Norden zu plaudern, die sowieso Stadtgespräch waren. Wir hatten uns in meine übliche Ecke des Etablissement zurückgezogen, damit ich ihren Berichten aus der weiten Welt in Ruhe lauschen könnte, als mich die Vision überkam. [Im Originaldokument folgt hier eine drei Seiten lange Schilderung der Vision. Um es kurz zu fassen: Die gute Mutter Linai sah den Tod der Dragenfelder Tsageweihten Schwester Laniare durch die Flammen.] Ich war tief erschüttert. Und dass diese abenteuerlustige Bande Zeugen der Vision geworden waren, schien mir wie ein Wink der guten Götter. Ich bestellte sie für den nächsten Morgen in den Tempel. [Hier folgt die Beschreibung einer nächtlichen Besprechung der Lage mit ihrem Gemahl, dem Vater des Tempels. Und eine genaue Abrechnung, wohl von ihm, über die Ausrüstung, die den Recken mitgegeben wurde.] Ich schickte sie also ausgerüstet auf den Weg, um in Dragenfeld nach dem Rechten zu sehen und die Umstände aufzuklären. Ihr Weg führte über Anderath, Braunsfurt, die Straße nach Sathel entlang und dann weiter nach Nordosten über Sichelweg, Runhag und die gerade im Bau stehende Herzogstraße nach Dragenfeld. [Hier folgt eine längere Schilderung über die Reiseroute und ihre allgemeinen Gefahren. Und ein kurzes Gebet für die, die jenen Gefahren erlegen sind.] In Aelderwald ereilte den Ersten der Helden ein furchtbarer Traum. Der Alp war laut Schilderung so schrecklich und real, das er auch Auswirkungen auf die wirkliche Welt hatte. [Um genaueres über diese Träume zu erfahren, mag der geneigte Leser doch in den einschlägigen Berichten der Inquisition nachlesen.] Jede Nacht lauerte von nun an ein Alptraum auf einen der Recken; und Schlaf war nicht länger Erholung, sondern Qual... Der Segen Borons war von ihnen genommen...[Im Originaldokument folgt hier eine ausführlichste Belehrung über die Segen der Götter und was wir Menschen ohne sie tun würden, wie schlecht es uns gehen würde, etc., etc..] Weiter auf ihrem Weg gerieten die Helden hinter Runhag in eine Hinterhalt. Im Kampf konnten sie dann jedoch den später tatsächlich als Kordobar identifizierten Schwarzmagier und seine Untoten überwinden. Kurze Zeit später stellte Morgen, der wohl ein Druide ist, fest, dass hier Sumus Körper selbst, wie er es ausdrückte, eine schreckliche Wunde geschlagen sei, die nicht heilen könne. Die gesamte Welt schien davon betroffen. Die gestallte Ordnung der Götter war zerstört. Die Zeit wurde der Gegend entzogen. Die Farben. Das Leben. Schreckliche Mutationen, Ausgeburten der Niederhöllen waren entstanden. Hier schickten die Helden ihre Tiere zurück.In dieser Situation trafen die Recken wohl auf die übrig gebliebenen Dragenfelder, die ihnen berichteten, dass Schwester Laniare seit einiger Zeit seltsame Gebete an Tsa richtete (nicht in Bosparano) und wohl auch damit Erfolg hatte... Die Früchte waren früher reif und größer. Jedoch zeigte sich ebenso schnell, dass dies bei Mensch und Tier zu schrecklichen Deformationen führte. Ein Fluch lag über dem Dorf. So verbrannten sie die böse Hexe, doch der Fluch war nicht aufgehoben, sondern er verstärkte sich noch. Schuld an all dem könne dann nur noch Hamid ben Seyshaban sein. Kurze Zeit später trafen die Recken dann noch auf eine örtliche Gruppe Goblins, die ebenso verzweifelt und geängstigt waren, wie die Menschen. Und dann erreichte die inzwischen ebenfalls sehr gealterte Gruppe die Graue Wüste von Dragenfeld, nun auch die Dragenfelder Wüstenei genannt. Das Dorf war zerfallen und von der Zeit zernagt; die Schrecken des Geschehenen jedoch waren als Spuk weiterhin präsent. Nur der Tempel der Ewig Jungen Göttin bot Schutz. Hier war der Fluch gebannt. Die Macht der Göttin selbst schützte diesen Ort. [Hier folgt im Originaldokument wiederum eine ausführliche und faszinierend wissenschaftliche Abhandlung über die Rolle der Götter in dem Kampf, in dem wir uns momentan befinden, ohne dass Mutter Linai zu jener Zeit davon gewusst haben mag.] Im Tempel der Tsa fanden die Recken Ruhe, Schutz und die Antwort auf einige Fragen. Sowohl das Dragenfelder Register, das Tagebuch Schwester Linares, als auch die echsischen Bücher (?) klärten, was geschehen war: Nachdem jetzt klar war, was hier Schreckliches geschehen war, entschlossen sich die tapferen Helden trotz der schrecklichen Gefahr des Fluches, die Feste Drachentodt zu stürmen. Furchtbares Unrecht war hier an dem Herrn Boron verübt worden: viele Tote wandelten und versuchten mit ihrem unheiligem Leben die Recken aufzuhalten! Doch Ihro Gnaden Thenna bat den Stillen Herrn um seine Hilfe und bekam sie. Hier hatten sie es, um das Maß der Lästerlichkeiten vollzumachen, mit einem Dämon, den Morgen als Shruuf identifizierte, zu tun. Aber auch diesen konnten sie überwinden, um im Keller dann auf das grauenvolle Ritual des Hamid ben Seyshaban zu stoßen. Den Göttern sei gedankt, dass die mutigen Recken auch dies stören und verhindern konnten! Auch wenn der Preis der dreizehn toten Opfer hoch war. Auch wenn die Helden mit Jahren ihres Leben bezahlten. Auch wenn der Goblinpfad eine Wüstenei ist. Die Götter mögen wissen - und uns davor bewahren - was sonst passiert wäre. Ich bete, dass wir das nie erfahren. [Hier täuscht sich die gute Mutter.. Zwar konnte sie es nicht wissen, aber jetzt... Jetzt wissen wir es alle!] Die tapfere Schar machte sich dann auf den Weg zurück. Bei Anderath trafen sie auf das große Treffen der Inquisitori und berichteten dort, was geschehen war. Dann kamen sie zurück nach Baliho und berichteten mir. |
Intermezzo 1: MusgravenDie Inquisition stellt unsere Helden auf dem Gut Musgraven unter Hausarrest bis alle weiteren Fragen geklärt sind. Morgen berichtet nach langen Zögern seinen Gefährten, was er in den letzten Minuten des Rituals gespürt hat: Er ist durch in hindurch aus dem Limbus zurück in die dritte Sphäre, also unsere Welt gekommen. Mit Entsetzen beginnen die Helden zu begreifen, was eigentlich geschehen ist und was es bedeutet, und berichten es der Inquisition, der Garether Akademie und schließlich auch Herzog Waldemar von Weiden. Sie stoßen jedoch nur auf Unglaube, dass ER zurückgekehrt sein soll. Inzwischen hat sich auch das Auge von Morgen vollständig in einen augapfelgroßen, vielfacettierten, wunderschönen Rubin verwandelt. Gezwungenermaßen lernt er damit zu leben (und Augenklappe zu tragen) und erkennt die Macht des Ersten Zeichens. |
Unsterbliche GierWenn die Verderberin der Leiber einen Leib dem Verderber der Welten verschafft. |
Intermezzo 2: Ein neues Schwert der SchwerterAuf dem Rhodenstein können unsere Helden erst einmal ihre Wunden lecken und sich von ihren Erkältungen und Erfrierungen kurieren. Besonders Thenna braucht lange, um wieder auf die Beine zu kommen. Bronzehund besucht täglich den Göttinnendienst und fühlt sich offensichtlich wohl in der militärisch organisierten Anlage. Morgen und
Aaminah suchen in der großen Bibliothek nach neuen Hinweisen und Spuren. Lediglich Maelcon
weiß nicht so richtig etwas mit sich anzufangen. Die Vorgeschichte Aaminah und Löwenbrand in Nachtschattensturm und die eigentliche Geschichte Aaminah und Löwenbrand auf dem Rhodenstein.
Nachdem in einer festlichen Zeremonie (viel Fest und recht wenig Zeremonie) Bronzehund zum Edlen von Musgraven gemacht und mit dem
dazugehörigen Gut belehnt, Thenna den Ehrentitel Lehrmeisterin von Weiden und die Erlaubnis eine Schule zu
bauen und zu führen, Maelcon den Ehrentitel Herzöglich-Weidener Hofartist,
Aaminah den Ehrentitel Herzöglich-Weidener Hoftänzerin, Morgen eine Zaubererlaubnis für Weiden und alle vier ein lebenslanges Wohnrecht auf Musgraven bekommen haben, richten sich unsere Helden auf Musgraven häuslich ein. Einen Großeinkauf, einen von Bronzehund bearbeiteten großen Tisch, einen vergrößerten Fischteich, eine Schulzimmereinrichtung und eine neueingestellte Verwalterin später ist das Gut Musgraven bereit sich den neuen Herausforderungen des kommenden Heldenzeitalters zu stellen. Aaminah und Löwenbrand auf Musgraven Kurze Zeit später stellt die Sharisad fest, dass sie schwanger ist. |

Intermezzo 3: Die Namenlosen Tage und der SchwarzmagierDa unsere Helden schon den ganzen Winter und nun auf der Reise vermehrt seltsame Visionen, die nach Greifenfurt weisen, bekommen, beschließen sie in Wehrheim den Weg nach Westen und nicht ins südliche Gareth zu nehmen. Das Jahresende steht bevor und sie überlegen schon, in welchem Dörfchen sie sich für die Namenlosen Tage einquartieren können, als sie durch einen Steinschlag überrascht werden. Dieser wurde offensichtlich von einigen Gestalten ausgelöst...Es kommt zu einer wilden Verfolgung, bei der sich unsere Helden aus den Augen verlieren. Als sie wieder zusammengefunden haben, kann Aaminah berichten, dass Thenna von diesen mysteriösen Gestalten verschleppt worden ist. Unsere Abenteurer verfolgen natürlich ihre Spur und stoßen auf das Lager eines Schwarzmagiers. Hier retten sie Thenna, befreien die vom sinisteren Magister gefangenen und für seine finsteren Zwecke benutzten Mohas, plündern die Alchimistenküche und stören schließlich ein finsteres Ritual, indem Bronzehund dem Magier den Hals bricht. Der Dämon erscheint jedoch auch so, doch der von Morgen beschworene Dschinn besiegt ihn. Im nahegelegenen Dörfchen Bärensecker finden sie Schutz vor den Namenlosen Tagen und stiften die Vorräte des Magiers für ein Fest und begründen so die "Bärensecker Heringstage". |
Grenzenlose Macht
Wenn das kühne Tier mit dem Krötensinn seinen Kürschmeister gekürt. Auszüge aus dem Bericht des Inquisitor Armando Laconda da Vanya, die beunruhigenden Ereignisse um das wiedererbaute Kloster Arras de Mott betreffend, mit Kommentaren der KGIA-Sekretärin Gunella Waldsdotter aus dem Jahre 26: Ich kam am Tag nach den Gescehnissen in Arras de Mott an. Die hier berichteten Ereignisse hatten
bereits stattgefunden, doch durch ein intensives Verhör war es mir möglich den
groben Ablauf der Geschehnisse zu rekonstruieren. Der Übersichtlichkeit halber
werde ich auch den chronologischen Verlauf der Sache berichten. [Inzwischen wissen wir, dass es gute Gründe gab, dass diese heute als Gezeichnete bekannte Gruppe in all diese Dinge verwickelt wurde.] Beginnen wir also am Beginn: Anfang 22 Hal wurde nach zweiwöchiger Belagerung das Kloster Arras de Mott im Finsterkamm von Oberst
Alrik Blautann und seinen Streitern zurückerobert, nachdem die Orks das Kloster seit 19 Hal als Stützpunkt besetzt hielten. Das Kloster
nahm in der langen Belagerung schweren Schaden. Nach der Befreiung von Arras de Mott
kehrten die ersten Mönche zurück und begannen mit dem Wiederaufbau. [Mögen die Götter gelobt sein, dass sich in diesem Kampf auch die, die sich bisher als Schurken zeigten, auf unsere Seite stellen! Der Feind meines Feindes ist mein Freund...] In den Namenlosen Tagen 23 Hal kehrten auch der Hohe Abt Nicola de Mott und einige Getreue vom Boten des Lichts in Gareth
zurück zum Kloster. Es steht zu vermuten, dass sie in dieser Zeit auf dem Weg von Borbaradianern
ermordet wurden und Nicola de Mott durch einen Quitslinga (ein Höherer Gestaltenwandler, Viergehörnter Diener Iribaars aus der Domäne des
Amazeroth) ersetzt wurde, der nach Arras de Mott reiste, um den Wiederaufbau zu überwachen. [Da immer noch nicht geklärt ist, woher diese Versionen kamen, ist es sicherlich ratsam im Kopf zu behalten, dass eine mächtige Person(engruppe) ebenfallls ein größeres Interesse an dieser Sache hatte.] In Greifenfurt ließen sich die fünf Gefährten als Söldlinge zum Aufklären der seltsamen Ereignisse anheuern; die Mönche waren in der Stadt um neues Baumaterial zu holen. Doch bereits auf der sechstägigen Reise zum Kloster kam es zu vielen kleinen Zwischenfällen (Ork- und Goblinüberfällen, verrutschter Ladung, wilde Tiere und ein Spuk), die die Söldner nicht verhindern konnten. Bei der Ankunft im Kloster am 6. Rondra waren die Arbeiter bereits in der Stimmung an den Fähigkeiten der Söldner zu zweifeln. Zwei Tage vor ihrer Ankunft hat es einen Unfall mit Todesfolge gegeben. Und so ersuchte sie der Hohe Hüter Nicola de Mott noch einmal eindringlich dem Täter auf die Spur zu kommen. Einige der anderen Hüter schienen jedoch weniger von den praiosungefälligen Söldnern begeistert zu sein und versprachen sie genau im Auge zu behalten. Dass Aaminah das Seelentier des Hohen Hüters nicht erkennen konnte, schoben sie - wie Morgens größere Schwierigkeit auf dem Klostergelände zu zaubern - auf den geweihten Boden. [Interessant, dass der Inquisitor sich hier nicht über die Dreistigkeit dieses Druiden ausgerechnet auf dem Gott der gegen Magie steht geweihtem Boden Zaubereien zu versuchen. Aber vielleicht ließ der König der Götter ihm bereits damals eine Ahnung zu kommen, was mit dem Träger des Almadinen Auges geschehen würde.] In der ersten Nacht auf Arras de Mott hat Morgen Alpträume, die sich von nun
an jede Nacht wiederholen. In seinen Träumen ist er ein unendlich
mächtiger Mann, der plötzlich schrecklichen Hunger hat und nach einem
Objekt zu seinen Füssen greift, einer Miniatur des Kloster. Er zerquetscht es,
ohne auf die vielen kleinen Lebewesen zu achten, die dort zu leben scheinen.
Zuerst kommen nur Tropfen Blut aus der Miniatur, doch dann werden es Ströme aus
Blut, die er gierig zu trinken beginnt. [In diesem Stil geht es weiter. Der verehrte Inquisitor Laconda da
Vanya berichtet hier in
aller Ausführlichkeit von den Sabotagen des Druiden und der Gegenmaßnahmen der
Gefährten . Dies sei hier zusammengefasst: der Ausbruch der Blutigen Rotz unter
den Arbeitern - vermutlich mittels eines Fluch der Pestilenz, der unter einem
Bann stehende Novize Efferdin, der mit Blut Drohungen an die Kirchenwand
schreibt, Pilger, die gegen den Leumund der Gefährten sprechen,
Auseinandersetzung mit Steinböcken, Angriffe von einem Orkstamm und
gipfeln schließlich in einem schrecklichen, durch Zauberei verursachten Orkan,
den die Hüter allerdings aufgrund ihrer ihnen von unserem Herrn gegebenen Macht
zu bannen in der Lage sind. ... werden sie zu einem weiteren Mord gerufen. Der Goldschmied Kargrimm, Sohn
des Doro war in der Nacht erwürgt worden. Wiederum finden die Söldlinge ein
Papier; auf diesem wurde - wie sie später verifizieren - ein Relief in den
Kellern, die zugleich die ältesten Teile des Klosters darstellen,
abgepaust. Dies ist der erste richtigen Hinweis auf den Transpropriatorium.
Denn das Relief zeigt, dass die Macht bei zunehmendem Madamal zunimmt und sich
bei vollem Madamal entfacht.
[Ich kann das seltsame und sicherlich auch verantwortungslose Handeln
nicht erklären - und sicher auch nicht gutheißen! Aber die Vergangenheit hat
uns gelehrt, dass die Handlungen der Gezeichneten anscheinend einer inneren
Logik folgen, die für uns Normalsterblichen nicht immer nachzuvollziehen ist. ... So stießen sie schließlich in die Höhle vor und fanden ein riesiges,
drei Schritt hohes Portal vor - offensichtlich von Zwergenhand geschaffen und
über 4000 Jahre alt. Der Druide war tatsächlich durch eine innere
Kommunikation in der Lage das Tor zu öffnen und die Gefährten folgten einem
Gang, der durch sechs Kammern führte. Eine jede war einem der Elemente
zugehörig und stellte eine Probe (oder Falle, wie ich so etwas nennen würde)
dar. So loderten in der Feuer-Kammer Feuerlohen, die die Gefährten zu
verschlingen versuchten, die Fels-Kammer konnte man unmöglich mit Metall am
Körper durchqueren, in der Wasser-Kamme griff sie ein riesiger Drache an - der
allerdings eine bloße Illusion war und in der Luft-Kammer wurde ihnen die Luft
aus den Lungen gesogen. In der Kammer des Humus war der Mechanismus zum
Auslösen der Falle zerstört. |
Intermezzo 4: Durch AventurienWenn der Bote des wandelnden Bildes zum Bündnis bittet. Die Helden reisen bis Ende 25 kreuz und quer über den Kontinent und treffen allerlei
wichtige und machtvolle Persönlichkeiten der arkanen, weltlichen und geistlichen Gruppierungen,
um ihnen von ihren Erlebnissen zu erzählen und sie vor der Gefahr des wiedergekehrten
Dämonenmeisters zu warnen. Zwar treffen die Warnungen meist nur auf hochgezogene Augenbrauen
oder ein peinlichberührtes "So so...", aber zumindest haben die Mächtigen Aventuriens so schon
einmal von der Sache gehört. Und einzelne Personen hören unseren Helden immerhin ernsthaft
zu - diese allerdings kann man an einer Hand anzählen. |
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Gareth Morgen will seinen Meister, der in einem Wald in Garetien lebt, besuchen.
Während die Gefährten in einem kleinen Dorf warten und als reisende Helden
verehrt werden, findet Morgen in dem Hügelgrab, das die Wohnung seiner Kindheit
war, keinen Meister, aber mehrere Dämonen. Zusätzlich ist das Hügelgrab
durch einen Flammenzauber geschützt. Nach einem Kampf und einer wilden
Verfolgungsjagd, bleibt Morgens Meister verschwunden. Doch in seinen
Träumen findet der Druide neue Erinnerungen an seine Vergangenheit vor dem
Leben bei seinem Meister.
Da Bronzehund immer noch der Familie seines Freundes Helvjörn besuchen will, um
ihnen von seinem heldenhaften Tod in Al'Anfa zu berichten, ziehen unsere Helden
weiter nach Westen. Sie wollen sich in Havena nach Norden einschiffen. |
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Da die Familie von
Maelcon in Albernia lebt, besuchen die Helden sie natürlich. Doch schon bevor
sie Yantibair erreichen, bekommen sie eine Kostprobe des märchenhaften Wesens
dieses Königreiches: Sie hören eine Stimme um Hilfe rufen und als sie zur
Rettung durch ein Gehölz brechen, kommen sie zu einem See, in dem ein
Wasserungeheuer, eine Schlange mit zwei Köpfen, versucht eine sprechende Krähe
zu fangen. Natürlich stehen unsere Helden dem sprechenden Flattermann bei und
besiegen das Ungeheuer. Doch ohne Erklärung und nur mit einem "Krax sagt
Danke!" fliegt die Krähe von dannen. |
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Thorwal Viel später als ursprünglich geplant ist der Abenteurertrupp von Havena
endlich per Schiff, dem „Seefalken“, nach Thorwal unterwegs. Aaminah hat vor
der Abfahrt noch einen Brief an Löwenbrand an den Rondratempel in Kuslik
geschickt, um die Verspätung zu erklären und ihn zu bitten, auf sie zu warten. bleiben nur noch wenige Tage bis zur Abreise aus Thorwal. Da Morgen immer noch nicht wieder aufgetaucht ist, hinterlassen sie ihm Nachricht
und Geld. Maelcen und Aaminah lassen noch ihre Tätowierungen vollenden, es wird ein wenig eingekauft, und dann steht auch schon der letzte Abend mit der feucht-fröhlichen Abschiedsfeier von Bronzehunds neuer Familie vor der Tür. |
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Liebliches
Feld: Kuslik Wenn sich Drachenblut mit Menschenblut auf einem Berg von Gold verbindet. - Alanfanische Prophezeiungen des Nostria Thamos Einigermaßen ausgeruht geht die Fahrt von Havenna schließlich weiter. Nach einer ereignislosen
Seereise kommen die Abenteurer in Kuslik an. Die Stadt ist ganz anders als alles, was sie bisher gesehen haben. Alle Häuser sind aus Stein und durchaus auch drei Stockwerke hoch. Die Kleidung der Menschen ist aus edlen Stoffen und körpernah geschnitten. Die Männer tragen große Federhüte, die Frauen Korsetts. Die Leute sind stolz, und Degen die Waffen der Wahl. |
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Liebliches
Feld: Grangor Aus dem Protokoll der Adepta major Thula vom Hohenstein, die furchtbaren Ereignisse um den Kult des Namenlosen in Grangor im Jahre 2497 Horas (12 Hal) betreffend, mit Kommentaren der Flamme der Göttin Lovenia Pitlian aus dem Jahre 2511 Horas (26 Hal): So gebe ich denn zu Protokoll: [Die Helden überließen uns freundlich eine
Abschrift des eigenartigen und höchst merkwürdigen Schriftstücks: Kurzum, am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg nach Arivor. Auf der Wegkreuzung trafen wir Thenna, die behauptete, keine Nachricht verfasst zu haben, aber ihrerseits - in Klausur befindlich - aufgefordert worden war, unverzüglich die Reise nach Arivor anzutreten (VON WEM EIGENTLICH?). [Nachforschungen haben ergeben, dass zehn Jahre zuvor ein Brief bei der Halle der Weisheit ankam mit genauen Instruktionen WANN er zu öffnen sei. Er war von Ihrer Eminenz Seneschall Dapifer ter Bredero, Erzherrscher von Arivor. Nur aufgrund des hohen Absenders und der eigenartigen Umstände wurde Ihro Gnaden Thenna Bringir aus der Klausur entlassen und wieder auf die Reise geschickt.]
Noch bevor wir die Diskussion vertiefen konnte, veränderte sich die Umgebung um uns herum…oder unsere Wahrnehmung, wer weiß das jetzt noch zu sagen? [In der Tat! Nach den Beschreibungen seiner Person - und die seines Reittiers, des grauen Hippogriff Zeitenflug - ist die Gestalt, die die Helden trafen, mit Sicherheit Athavar Friedenslied, der Hüter der Harmonie! Wie eigenartig von seinen Taten in der Vergangenheit zu hören... Er scheint immer und immer wieder Helden zu erwählen und sie auszusenden, Dinge, die die Harmonie des Weltgefüges stören (könnten), wieder ins Reine zu bringen. Ich fühle mich geehrt, dass auch ich in diese Reihe von Helden aufgenommen bin.] Weiterhin teilte er uns mit, dass wir in die
Vergangenheit reisen müssten, um dort einiges wieder ins Lot zu bringen... Im nächsten Augenblick befanden wir uns wieder in unserer eigenen Gesellschaft und auf einer Straße wieder. Es war Sommer, so viel stand fest und wir befanden uns auf dem Wege nach
Grangor. [Außer den Helden waren auch noch die Geweihten Isora, Selinde und Oda, die Seeleute Kazan, Cort, Ardis und Merisa und die Hochgeweihte Letitia anwesend. Wenn man sich die Zahl der Anwesenden anschaut, gibt es schon einen ersten Hinweis auf den ungeheuerlichen Frevel. Die Allerschönste wird sicher nur zwölf Sterbliche zu sich gerufen haben. Die dreizehnte Anwesende ist die Erzfrevlerin und Verräterin!]
Um dieses unvergleichliche Erlebnis zu besprechen, suchten wir eine Gaststube auf, doch dann stieg der wahr gewordene Albtraum aus den Niederhöllen herauf. Ein Sturm, eine große Mandränke brach über das schöne Grangor herein und vertilgte alles Lebendige dort mit unbeschreiblicher Urgewalt und Wut. Wir wurden selbst Zeugen des Untergangs und starben an jenem Abend. [Wie
froh bin ich, dass die Liebliche sich entschieden hat uns alle zu retten. Wie
schrecklich, wenn meine wundervolle Heimat Grangor tatsächlich für immer in den Fluten versunken wäre!
Und doch kann ich die finstere Entschlossenheit der drei Grimmigen verstehen.
Eine so mächtige Kabale! Ein so schrecklicher Frevel! Und so sehr ich auch am
Leben und seinen Genüssen hänge, so gäbe ich es doch gerne hin, um meine
Seele zu retten! Ganz Grangor schien gefangen, der Verlauf der Zeit war eingefroren durch Ihren Pakt. [Was dieser "Pakt" genau beinhaltete, ist nicht klar. Er scheint zwei Teile umfasst zu haben: Der eine war unzweifelhaft, dass die Liebliche Satinav die Kraft von ihrer eigenen gab, die er benötigte, um die Zeit zu manipulieren. Dies hat Sie selber geäußert. Der zweite Teil jedoch liegt im Dunkeln. Ihro Eminenz Isora und Ihro Gnaden Oda und Selinde meinten übereinstimmend, dass Sie von "Ich musste einen hohen Preis für Satinavs Wohlwollen zahlen..." gesagt hat.] Nur die Günstlinge des Rattenkindes und wir, die Auserwählten der schönen Göttin, waren nicht von den Fesseln des Stillstandes gebunden. [Die
Frevlerin Letitia selbst wurde von den Ratten, die den Eingang zum Unheiligtum
des Namenlosen bewachten tot gebissen. Fast eine poetische Gerechtigkeit! Möge
sie in ihren letzten Augenblicken noch Zeit gefunden haben zu bereuen! Wir fanden auch die Reliquie des Kultes, eine silberne Locke!
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Wir verbrannten sie. [Außerdem
hinterließen die Helden mir eine Nachricht, dass sie mich - in ihrer Gegenwart - zu
sprechen wünschten. Wohl weiß ich um die Paradoxien von Zeitreisen, aber das
hindert mich daran, sie zu hassen; sie sind einfach zu verwirrend für unseren
menschlichen Geist!]
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Liebliches
Feld: Arivor
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Salamandersteine Wenn der alte Elfenkönig und der neue Elfenkönig mit Schiff und Ross heimgekehrt und bewiesen, dass der Elfenkönig nimmermehr wahr. - Alanfanische Prophezeiungen des Nostria Thamos
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Pforte des Grauens
Wenn Mönch und Meuchler den Platz für die Nacht teilen, werden die Bannlande erbeben und
drei Tore aufgestoßen, und es werden wahre Pforten des Grauens sein für alle die, die da
aufrecht sind im Geiste. |

Bastrabuns BannWenn die alte Tochter eine neue Mutter gefunden hat, wird die Betrügerin betrogen und
die alte ewiggebärende Herrin wird sich gebären eine neue ewige Dienerin, und sie wird
IHN erwarten in Unrast und IHM aufwarten in Undank.
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Intermezzo 5: Auf in die Schlacht
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Intermezzo 6: Prophezeiungen erfüllen sich
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Rohals Versprechen
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SiebenstreichWenn aus sieben Schalen Schärfe schäumt, dagegen kein Schrecknis gewachsen ist. |

Intermezzo 7: Ruhe vor dem Sturm
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Rausch der Ewigkeit
Dann wird der Rausch der Ewigkeit über die Schöpfung wehen.
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