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EinbandNachdem die Schreiber fertig geschrieben und die Miniaturen vollendet waren, konnte der Buchbinder sein Werk beginnen. Die Lagen wurden auf ihre richtige Reihenfolge überprüft
(Die sogenannte Kollationierung.) und mit einem Leinenzwirn auf Hanfkordeln oder Lederstreifen miteinander verbunden.
Dieser Vorgang nennt sich Heftung. Auf diese Weise entsteht der Buchblock, der zum Schutz
des doch eher empfindlichem Papier oder Pergament mit einem Einband versehen wurde. |
Bucheinbandteile
Der Bucheinband gliedert sich im wesentlichen in den Buchblock und die Buchdecke.
Die häufig zu bemerkende Nutzung der Bezeichnung Bucheinband für die Buchdecke ist fachlich unrichtig.
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VerzierungNeben den allgemeinen gestalterischen Elementen, die oben schon in Hinblick auf die verwendeten Materialien aufgeführt wurden, gibt es spezifische Möglichkeiten der Gestaltung: Verzierung des Schnitts Verzierung des Kapitals Verzierung des Buchdeckels |
EinbandartenNach der Art des verwendeten Bezugsmaterials bzw. Werkstoffs lassen sich vier Arten unterscheiden:
Aber es gibt natürlich auch Mischformen aus diesen Einbandarten:
Schließlich gibt es Arten von Bucheinbänden, die mehrere der genannten Elemente beinhalten: So ist der Franzband immer ein angesetzter Band und immer zumindest als Halblederband ausgestaltet. Kombinationseinbände werden zum Teil von Hand und zum Teil von einer Maschine gefertigt. Dabei wird der Buchblock maschinell geheftet. Die Buchdecken werden von Hand angesetzt. |