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Resolution der 28. Generalkonferenz der UNESCO:

Erklärung zum 23. April, dem "Welttag des Buches und des Urheberrechts"

Die Generalkonferenz

in Erwägung der Tatsache,

dass Bücher in der Geschichte der wichtigste Faktor für die Verbreitung und Bewahrung von Wissen sind,

dass demzufolge jede Maßnahme zu ihrer Verbreitung nicht nur all die außerordentlich bereichert, die den Zugang zu ihnen bereits haben, sondern auch weltweit die Entwicklung eines größeren Bewusstseins für kulturelle Traditionen anregt und menschliche Beziehungen fördert, die auf Verständnis, Toleranz und Dialog basieren,

dass der "Tag des Buches" in Verbindung mit Messen oder Ausstellungen als wirkungsvolles Mittel zur Verbreitung und Förderung von Büchern erscheint,

zur Kenntnis nehmend,

dass sich diese Idee bisher nicht auf internationaler Ebene etabliert hat,

übernimmt

den genannten Gedanken und erklärt den 23. April zum jährlichen "Welttag des Buches und des Urheberrechts", als Todestag von Miguel de Cervantes, William Shakespeare und Inca Garcilaso de la Vega im Jahre 1616.

Paris, 15. November 1995