www.Kulturschnitte.de



Miss Jane Marple

Agatha Christie wurde als Agatha Mary Clarissa Miller am 15. September 1890 im englischen Seebad Torquay (Grafschaft Devon) geboren. Sie war das jüngste Kind von dem Amerikaner Frederick Alvah Miller und seiner britischen Frau Clarissa, geborene Boehmer, und hatte einen Bruder, Monty, und eine Schwester namens Madge. Die Familie war sehr wohlhabend und lebte in der viktorianischen Villa Ashfield, die Agatha Christie sehr liebte. Ihr Vater starb, als Agatha elf Jahre alt war. Sie wurde von ihrer Mutter unterrichtet, die früh ihr schriftstellerisches Talent erkannte. Mit 11 Jahren veröffentlichte sie ein erstes Gedicht in einem Lokalblatt.
1914 heiratete sie den feschen Luftwaffen-Colonel Archibald Christie. Während des Ersten Weltkriegs arbeitete Christie zunächst als Krankenschwester im örtlichen Krankenhaus, später in einer Apotheke. Die Christies hatten eine Tochter, Rosalind, die am 5. August 1919 geboren wurde.
Inspiriert von diesen Erfahrungen erschien 1920 ihr erster Krimi: „Das fehlende Glied in der Kette“ mit dem belgischen Detektiv Hercule Poirot. 1922 tauchte mit dem Roman „Die Abenteurer G.m.b.H.“ neue Figuren auf: das Paar Tommy und Tuppence Beresford. Mit ihrer schriftstellerischen Tätigkeit hatte Agatha Christie schnell Erfolg, privat jedoch verliefen die zwanziger Jahre eher unglücklich: Ihr Mann ließ sie berufsbedingt häufiger allein, 1926 starb ihre Mutter - ein Ereignis, das sie sehr mitnahm, zusätzlich musste das Haus ihrer Kindheit Ashfield geräumt werden.
Nachdem ihr Mann ihr eine Affäre mit seiner Golfpartnerin gestand, brach Christie vollkommen zusammen, verließ das Haus und wurde nach einer spektakulären Suchaktion zehn Tage später in einem Hotel in Harrogate aufgefunden - mit einem fast kompletten Gedächtnisschwund bezüglich dieser zehn Tage. Die Geschichte um das Verschwinden von Agatha Christie wurde 1979 von Regisseur Michael Apted filmisch umgesetzt in „Das Geheimnis der Agatha Christie“. 1928 wurde die Ehe geschieden.
Um sich von den Strapazen zu erholen, entschied sich Christie relativ spontan im Herbst 1928 zu einer ausgedehnten Reise in den Nahen Osten und reiste mit dem Orient-Express nach Bagdad. In Ur lernte sie den Archäologe Leonard Woolley und seine Frau Katharine kennen und freundete sich mit ihnen an.
Im Frühjahr 1930 besuchte sie die Woolleys erneut in Ur und lernte sie den 14 Jahre jüngeren Archäologen Max Mallowan kennen, der als Grabungsassistent bei Woolley arbeitete. Mallowan und Christie verliebten sich. Zögerlich nahm Chrisite schließlich einen Heiratsantrag des jüngeren Max an; am 11. September 1930 heirateten die beiden in Edinburgh.
1930 tauchte mit dem Roman „Mord im Pfarrhaus“ eine neue Detektiv-Figur auf: die altjüngferliche Miss Marple.
Insgesamt schrieb Agatha Christie mehr als 70 Kriminalromane, aber auch Kurzgeschichten und Bühnenstücke mit einer Gesamtauflage von weit über 550 Millionen. Sie ist damit als erfolgreichste Kriminalschriftstellerin der Welt. Unter dem Pseudonym Mary Westmacott schrieb sie außerdem mehrere nicht kriminalistische Romane. Eines ihrer Bühnenstücke, „Die Mausefalle“, ist das am häufigsten aufgeführte Theaterstück weltweit. 1971 erhielt Agatha Christie die höchste britische Auszeichnung, den Titel „Dame Commander of the British Empire“.
Am 12. Januar 1976 starb Agatha Christie in Winterbrook House in Wallingford an einem Schlaganfall.

Für die berühmte Hauptfigur Miss Jane Marple diente Agatha Christies eigene Großmutter als Vorlage. Zum Beispiel erwartete die alte Dame von allen das Schlechteste und meistens erwiesen sich diese Annahmen als berechtigt heraus.
Miss Marple lebt in dem reizenden kleinen Dorf St. Mary Mead und löst ihre Fälle mit Intuition, Einfühlungsvermögen und den kleinen Parallelen aus dem Dorfleben. Genauso wie Hercule Poirot hat sie keine eigene Familie, sondern lediglich einen sie von Zeit zu Zeit besuchenden Neffen namens Raymond West. Er ist Schriftsteller und lebt in London. Miss Marple ist weißhaarig, hat große, blaue Augen und sieht einfach aus wie eine reizende, alte Dame.

Man kann sich leider nicht mehr auf weitere Krimis mit Miss Jane Marple freuen, da Agatha Christie verstorben ist.

1 Mord im Pfarrhaus

Die Originalausgabe erschien 1930 unter dem Titel "The Murder at the Vicarage".

Wer diesen Mann ins Jenseits befördert, tut ein gutes Werk - das sagt sogar Hochwürden Clement. Als Colonel Protheroe tatsächlich ermordet wird, haben eine ganze Menge Leute ein Motiv - und ein handfestes Alibi: Pfarrer Clement, seine Frau Griselda, ihr Mädchen Mary, Protheroes Frau Anne, deren Liebhaber Lawrence Redding, der Archäologe Dr. Stone, die mysteriöse Mrs. Lestrange und Protheroes Tochter Lettice. In dieses heillose Durcheinader kann nur die gute Miss Marple Licht bringen.

2 Der Dienstagabend-Klub (auch: Die verschwundenen Goldbarren)

Die Originalausgabe erschien 1932 unter dem Titel "The Thirteen Problems / The Tuesday Club Murders".

Miss Marple und einige Bekannte treffen sich zum Dinner und als das Gespräch auf Verbrechen kommt, verwirrt die liebe Miss Marple den anwesenden Polizeioffizier Sir Henry Clithering. Und so kommen die Gäste überein, dass alle einen Kriminalfall erzählen und die anderen versuchen in zu lösen. Die einzige, die die Rätsel lösen kann, ist natürlich Miss Marple. In dem Band werden 13 Geschichten erzählt: In "Der Dienstagabend-Club" erzählt Sir Henry Clithering von der mysteriösen Vergiftung einer Frau mit Arsen, in "Der Tempel der Astarte" stirbt ein Mann, nachdem er in der Nacht auf einer Kostümparty einen heidnischen Tempel besucht hat, in "Die verschwundenen Goldbarren" erzählt Raymond West von einer Schatzjagd, versunkenen Schiffen und einem Mord an der kornischen Küste, in "Der rote Badeanzug" berichtet Raymond Freundin Joyce von dem Fall der ertrunkenen Frau an einem Ort namens Rathole an der kornischen Küste, Mr. Pethericks "Die überlistete Spiritistin" handelt von einem Testament, das geheimnisvoller Weise aus einem versiegelten Umschlag verschwindet, in "Der Daumenabdruck des heiligen Petrus" erzählt Miss Marple wie sie die Gerüchte um den plötzlichen Tod des Mannes ihrer Nichte Mabel unterbunden hat, "Die blaue Geranie" eröffnet die zweite Runde der Geschichten. Colonel Bantry erzählt von einer Prophezeiung über den Tod und drei ungewöhnlichen, blauen Blumen, in "Die Gesellschafterin" reisen zwei englische Damen nach Teneriffa, aber nur eine kehrt zurück, in "Die vier Verdächtigen" berichtet Sir Henry Clithering von einem Mord an einem pensionierten Geheimagenten, in "Eine Weihnachtstragödie" kann Miss Marple zwar den Mord nicht verhindern, aber aufklären, in "Das Todeskraut" erzählt Mrs. Bantry von einem Gericht aus Salbei und Fingerhut und dem Tod eines charmanten, jungen Mädchens, in "Die seltsame Angelegenheit mit dem Bungalow" geht es um Scharaden und den Gefahren auf und hinter der Bühne in der Nähe von London und in "Der Fall von St. Mary Mead" schließlich findet ein Dorfmädchen "in Schwierigkeiten" eine verzweifelte Lösung - oder nicht?

3 Die Tote in der Bibliothek (auch: Miss Marple: Das Rätsel der Tänzerin)

Die Originalausgabe erschien 1942 unter dem Titel "The Body in the Library".

Wie kommt die Leiche in die Bibliothek der Bantrys? Weder der Colonel noch seine Frau kennen die Tote, die 18 jährige Ruby, die als Eintänzerin in einem Hotel gearbeitet hat. Zum Glück ist Mrs. Bantry mit Miss Marple befreundet, die sich des Falls annimmt. Recht schnell findet die Hobbydetektivin ein Motiv: Geld. Mr. Jefferson, ein älterer Herr, der bei einem Flugzeugunfall seine Familie verloren hat, wollte Ruby adoptieren und ihr eine große Geldsumme vererben. Sein Schwiegersohn und seine Schwiegertochter, die sich nach dem Tod ihrer Partner um ihren Schwiegervater liebevoll kümmerten, stecken beide in Geldnöten und sind nicht begeistert von den Mr. Jeffersons Plänen. Dass Rubys Leiche in der Bibliothek einige Kilometer entfernt deponiert wurde, scheint schlichtweg ein Streich zu sein. Als dann noch die 16 Jährige Pamela in der Nähe des Hotels verbrannt in einem Auto aufgefunden wird, ist für Miss Marple der Fall klar.

4 Die Schattenhand

Die Originalausgabe erschien 1942 unter dem Titel "The Moving Finger".

Was macht ein junger Mann, der fünf Monate lang unbeweglich das Bett hüten musste? Er befolgt den ärztlichen Rat und zieht sich zur Erholung aufs Land zurück, mietet ein Häuschen, befasst sich genüsslich mit Dorfklatsch und steckt seine Nase in alles, was ihn nichts angeht. Eine richtige Dorfidylle - bis eine Serie anonymer Briefe das beschauliche Landleben stört. Jeder verdächtigt jeden. Als schließlich zwei rätselhafte Todesfälle eintreten, gleicht Lymstock einem aufgescheuchten Wespennest. Inspektor Graves geht jedem Verdacht nach, aber ohne Erfolg. Erst als die unvergleichliche Miss Marple auf der Bildfläche erscheint, kommt Licht in die dunkle Angelegenheit.

5 Ein Mord wird angekündigt (auch: Miss Marple: Der Täter lässt bitten)

Die Originalausgabe erschien 1950 unter dem Titel "A Murder is Announced".

Die Gazette ist der Lebenselixier eines jeden Bewohners des kleinen Dorfes. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der Einladung zu einem Mörderspiel gefolgt wird, der sich im Anzeigenteil befindet. 'Am Freitag, dem 29. Oktober, 18.30 Uhr, findet in Little Paddocks ein Mord statt. Freunde und Bekannte sind herzlich eingeladen.'
Niemand weiß, was diese Einladung zu bedeuten hat, auch nicht die angeblichen Gastgeber.
Dann gehen um Punkt halb sieben die Lichter aus. Schüsse fallen und als das Licht wieder angeht, gibt es einen Toten, und aus einem Gesellschaftsspiel wurde ein Spiel mit dem Tod.
Inspektor Craddock ermittelt: Schnell stellen sich einige Verdächtige heraus, doch ist einer von ihnen wirklich der Täter? Erst als Miss Marple ihre Hilfe anbietet, löst sich der Fall.

6 Fata Morgana

Die Originalausgabe erschien 1952 unter dem Titel "They Do it with Mirrors / Murder with Mirrors".

Miss Marple wird von ihrer alten Jugendfreundin Ruth um Hilfe gebeten. Sie weiß nicht, was es ist und kann den Finger nicht darauf legen, aber sie ist nach einem Besuch dort beunruhigt. Jane Marple soll das herausfinden; sie kann das doch so gut. Und so besucht Miss Marple das Anwesen Stony Gates, wo Carey Louise mit ihrer großen Familie und einer Horde von straffälligen Jugendlichen, die resozialisiert werden sollen, lebt. Sie findet jedoch nur eitel Harmonie und Sonnenschein. Obwohl da unter der Oberfläche einiges im Argen scheint. Und so kann sie die drei Morde nicht verhindern, wohl aber aufklären...

7 Das Geheimnis der Goldmine (auch: Miss Marple: Das Geheimnis der Amseln)

Die Originalausgabe erschien 1953 unter dem Titel "A Pocket full of Rye".

Mr. Rex Fortescue trinkt leidenschaftlich gern Tee.
Doch als seine Privatsekretärin, Miss Grosvenor, ihm dieses Mal seinen Tee serviert, windet sich der angesehene Geschäftsmann schon bald in Krämpfen - und stirbt. Inspektor Neele nimmt die Ermittlungen im Hause Fortescue auf. Die Polizisten finden in der Jackentasche des Toten Getreidekörner. Nachdem weitere Morde verübt werden, bekommt Neele Unterstützung von Miss Marple. Und mit ihrer Hilfe löst er den verzwickten Fall.

8 16 Uhr 50 ab Paddington

Die Originalausgabe erschien 1957 unter dem Titel "4.50 from Paddington / What Mrs McGillicuddy Saw / Murder, She Said".

Es ist - entgegen der bekannten Margaret Ruthford-Version - Mrs. McGillicuddy die im Zug von London nach Milchester sitzt. Sie beobachtet in einem vorbeifahrenden Zug, wie ein Mann eine Frau erwürgt. Sie verständigt den Schaffner und die Polizei, doch die finden weder eine Leiche noch Spuren eines Kampfes und tun das ganze als Einbildung ab. Nur Mrs. McGillicuddys gute Freundin Miss Marple schenkt ihr Glauben. Die beiden fahren die Strecke noch einmal ab und Miss Marple bittet dann die ebenso engagierte wie intelligente Hauswirtschafterin Lucy Eyelesbarrow um Hilfe. Nach Miss Marples Theorie könnte der Landsitz der Familie Crackenthorpe ein wichtiger Ort sein und Lucy schleust sich dort ein, um auf Spurensuche zu gehen. Und in der Tat findet findet Lucy die tote Frau aus dem Zug...

9 Mord im Spiegel oder Dummheit ist gefährlich (auch: Dummheit ist gefährlich / Miss Marple: Die Botschaft der Madonna)

Die Originalausgabe erschien 1962 unter dem Titel "The Mirror Crack'd from Side to Side / The Mirror Crack'd".

Mord ist die beste Medizin - jedenfalls soweit es Miss Marple betrifft, die sich eigentlich schonen sollte. Ihr Arzt verschreibt ihr ein saftiges Verbrechen, damit sie wieder zu Kräften kommt. Die Nachricht von dem erstaunlichen Todesfall auf Gossington Hall macht Miss Marple so munter, dass sie auf der Stelle ihre unerträgliche Pflegerin entlässt und sich an die Lösung dieses Falles mit den vergifteten Cocktails macht... Eine junge Frau wurde auf einem Empfang der Schauspielerin Marina Gregg ermordet. Schnell kommt die Vermutung auf, dass es eigenlicht die Diva hätte treffen sollen. Wer will ihr nach dem Leben trachten? Auffällig war wohl, dass Marina Gregg vor Entsetzen erstarrt war. Was oder wen hatte sie gesehen?

10 Karibische Affäre (auch: Miss Marple: Karibischer Sommer)

Die Originalausgabe erschien 1964 unter dem Titel "A Caribbean Mystery".

Einem großzügigen Neffen verdankt Miss Marple Ferien auf einer sonnigen Insel in der Karibischen See. Doch Miss Marple langweilt sich; Sonne, Strand und Meer können so öde sein. Auch die vielen Geschichten, die ihr Major Palgrave erzählt, findet sie nicht amüsant. Doch als der Major behauptet, das Foto eines angeblichen Mörders zu besitzen, horcht sie auf - am nächsten Morgen ist der Major tot. Miss Marple aber wird quicklebendig.

11 Bertrams Hotel

Die Originalausgabe erschien 1965 unter dem Titel "At Bertram's Hotel".

In ganz London scheint es kein friedlicheres Fleckchen zu geben als Bertrams Hotel: ein prächtiges altes Gebäude, eine Atmosphäre, an der die Zeit spurlos vorübergegangen ist, und eine Schar höchst ehrenwerter Gäste. Doch da verschwindet plötzlich Hochwürden Pennyfather, ein ziemlich zerstreuter geistlicher Herr und Stammgast im "Bertram". Was steckt dahinter? Sollte die Idylle des komfortablen Hotels nur Fassade sein? Und was hat es mit der geheimnisumwitterten Lady Sedgwick und ihrer Tochter Elvira auf sich, die ebenfalls zu den Hotelgästen zählen? Doch Miss Marple hat schon eine Spur...

12 Das Schicksal in Person

Die Originalausgabe erschien 1971 unter dem Titel "Nemesis".

Miss Marple erhält einen außergewöhnlichen Auftrag von dem erst kürzlich verstorbenen Mr. Rafiel, eben jener, den sie in der Karibik kennen lernte. In seinem Testament vermacht er ihr 20.000 Pfund, wenn sie ein Verbrechen aufklärt. Anhaltspunkte bekommt sie keine. Nur eine Reise durch Englands Herrenhäuser und Gärten mit einer Reisegruppe wird ihr von Mr. Rafiel bezahlt und sie soll sich von ihrem ausgeprägten Spürsinn für das Verbrechen leiten lassen. Sie weiß weder wen sie beobachten noch was sie beobachten soll. Sie lässt sich trotz ihrer schwächlichen Konstitution und ihres hohen Alters darauf ein. Die Jagd beginnt. Mr. Rafiel hatte die alte Dame nicht überschätzt.
Bei einer Unterhaltung mit den Reisegefährten erfährt sie von Miss Temple, der pensionierten Direktorin einer renommierten Mädchenschule, dass vor zehn Jahren Verity Hunt von Rafiels Sohn grausam ermordet wurden war. Mr. Rafiels Auftrag scheint nun klar, nämlich die Unschuld seines Sohnes zu beweisen... Und sie löst den schwierigen Fall natürlich mit Bravour.

13 Ruhe Unsanft


Die Originalausgabe erschien 1976 unter dem Titel "Sleeping Murder. Miss Marples Last Case".

Das neue Haus ruft in Gwenda Reed seltsame Gefühle hervor. Unheimliche Schreckensbilder bedrohen Gwendas junges Eheglück. Einerseits fühlt sie sich sofort daheim, andererseits überfallen sie immer wieder böse Vorahnungen und Ängste. Ihre Angst im neuen Heim wächst von Tag zu Tag. Eines Tages vertraut sie sich Miss Marple an und die kann das nicht mit ansehen. Die Hobbydetektivin erkennt bald die Ursache: Es geht um einen Jahre zurückliegenden Mord, der sich in Gwendas Familie zugetragen hat. Nach zwanzig Jahren beginnt nun die Jagd auf dem Mörder, der seit vielen Jahren glaubte ruhig schlafen zu können. 

14 nicht auf deutsch erschienen Die Originalausgabe erschien 1979 unter dem Titel "Miss Marple´s Final Cases and two other Stories".

In dem Band werden 13 Geschichten erzählt: In "Miss Marple tells a Story" hilft sie Mr. Petherick bei einem Fall, in dem ein Mann angeklagt wird seine Frau getötet zu haben, in "Strange Jest" geht es um den letzten Witz eines exzentrischen Millionärs - auf Kosten seiner Erben? In "Tape-Measure Murder" hilft Miss Marples "Spezialwissen" Inspektor Slack bei der Aufklärung eines Mordes an einer alten Dame, in "The Case of the Caretaker" berichtet Dr. Haydock von einem ländlichen Schurken, einem armen reichen Mädchen, einem alten Landsitz und seiner mürrischen Haushälterin, in "The Case of the Perfect Maid" geht es um den Diebstahl in einem alten Victorianischen Haus, das  Apartments aufgeteilt wurde und in "The Man on the Chancel Steps" wird das letzte Geheimnis des Mannes erzählt, der sterbend auf den Kirchenstufen von Chipping Cleghorn gefunden wird.

15 Miss Marples Fälle
Die Originalausgabe erschien 1985 unter dem Titel "Miss Marple. The Complete Short Stories".

In diesem Band werden noch einmal alle Kurzgeschichten mit Miss Marple versammelt, die bereits oben aufgeführt sind und die Geschichte "Greenshaw's Folly", in der es um ein von innen verschossenen Raum Rätsel in einem seltsam gebauten Landhaus geht.

zurück